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Johnny Rotten äußert sich zum Tod der Queen

Ist Punk jetzt offiziell tot? Natürlich nicht, es sei denn man schaut sich die Kommentare unter John Lydon aka Johnny Rottens Post zum Ableben von Queen Elizabeth II an. Viele Fans sind nicht einverstanden mit dem respektvollen Umgang Lydons.

John Lydon Queen
FOTO: Shell Smith

Nachdem Queen Elizabeth II. letzte Woche im Alter von 96 Jahren verstorben ist, hat sich über das Wochenende auch John Lydon zum Tod der Königin von England geäußert. Der ehemalige Sänger der Sex Pistols, die mit ihrem Song “God Save the Queen” wohl den bekanntesten Song gegen die englische Monarchin herausgebracht hatten, richtete ein simples “Rest in Peace” via Twitter aus. Daran hängte er noch die Botschaft “Send her victorious”, eine Zeile der englischen Nationalhymne.

Viele Fans der Band reagierten allerdings nicht so erfreut über diesen respektvollen Umgang Lydons mit der Königin, der er einst einen ganzen Song voller Hass gewidmet hatte. Eine wirkliche Überraschung ist das allerdings nicht. Schon vor mehreren Jahren stellte der Punk-Sänger klar, nie ein Problem mit der Queen oder einem anderen Mitglied der Royal Family gehabt zu haben. Vielmehr ging es ihm in “God Save the Queen” um die Monarchie an sich, sowie die Tatsache, dass die Königsfamilie über Steuergelder finanziert wird.

Die Ärzte covern “God Save the Queen”

Die deutschen Alt-Punks von Die Ärzte sehen das ganz offensichtlich anders. Am Abend des Ableben von Queen Elizabeth spielte die Band ein Konzert in Graz. Dabei konnten sie es sich nicht nehmen lassen den Klassiker der Sex Pistols, bei dem die Königin absolut nicht gut wegkommt, zu covern. Einige Fans der Ärzte regierten wiederum darauf im Netzt nicht sehr positiv und stellten das Cover als unpassend und unsensibel dar.

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von Niklas Wilhelm

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Henry sagt:

#1 - 14.09.2022 um 11:13 Uhr

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Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Rahmen - oder eben den falschen. Man kann der Monarchie durchaus kritisch gegenüber stehen. Man kann auch vieles kritisieren, was die Queen während ihrer Regentschaft anders oder besser hätte machen können. Aber sie war eben auch eine Witwe, Mutter und Großmutter. Und daran kann man sich auch ruhig mal erinnern, wenn in einer Familie die Mutter/Großmutter stirbt - egal ob man Royalist, Punk oder sonstwas ist. Insofern würde ich sagen, dass John Lydon ausnahmsweise mal erwachsener daherkommt als die Ärzte, von denen ich eigentlich sonst nach wie vor sehr viel halte.

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