Eine Liebeserklärung an den SWR Redhead Basscombo

“Früher war alles besser!” Dieser Satz mag auf so manches Thema zutreffen, aber sicher nicht auf den Transport von Bassverstärkern und -boxen in früheren Jahrzehnten! Bass-Equipment bis ca. Anfang der 2000er-Jahre lässt sich nämlich ganz einfach mit zwei Worten zusammenfassen: “groß” und “schwer”. Heute stecken die meisten von uns ihren hochpotente Bassamp ganz einfach mit in die Gigbag, und die Bassbox lässt sich fast so leicht wie eine Damenhandtasche tragen. Das wäre noch vor einiger Zeit undenkbar gewesen! Wie in jedem Bereich, in dem technische Entwicklung stattfindet, gibt es sogenannte “Game Changer”, die eine neue Ära einleiten. Einer dieser Meilensteine war zweifellos der SWR Redhead Combo. Dieser legendäre Basscombo erblickte 1988 das Licht der Welt und trat zahlreiche Neuerungen los, die wir heute ganz selbstverständlich zur Grundausstattung eines jedes Bassverstärkers zählen. Eine Liebeserklärung!

SWR Redhead Basscombo
In diesem Feature betrachten wir den SWR Redhead und untersuchen, wie moderne Basscombos bis heute von diesem legendären Design beeinflusst werden.
Inhalte
  1. SWR Redhead – History
  2. SWR Redhead – Versionen
  3. Der SWR Redhead – ein Ideen-Feuerwerk!
  4. SWR goes Fender – der Anfang vom Ende!
  5. SWR Redhead – Nachfolger und Erben
  6. Aural Enhancer – Onboard-Schönmacher
  7. SWR Redhead – Soundbeispiele

SWR Redhead – History

Steve W. Rabe ist der Gründer und durch seine Initialen auch Namensgeber von SWR – einer amerikanische Company, die sich ganz der Entwicklung und Herstellung von Bassequipment verschrieben hatte. Bereits 1984 brachte Steve erste Verstärker auf den Markt – kurz darauf folgten konsequenterweise passende Boxen!

Steve stand in engem Kontakt mit den Bassisten der professionellen Session-Szene der amerikanischen Westküste und hatte stets ein offenes Ohr für die Ideen und Rückmeldungen der dort ansässigen Profis. Viele äußerten den Wunsch, ihren Studio-Sound mit auf die Bühne nehmen zu können: Einen transparent-cleanen und knackigen Ton, der gerne auch als “amerikanischer HiFi-Sound” bezeichnet wird, und den die Vollröhrenamps der 60er- und 70er-Jahre mit ihrer starken Färbung partout nicht liefern konnten.

Zudem sollte das Ganze noch in einem kompakten und leicht zu transportierenden Format stecken. Daher begann Steve bereits 1984 damit, diese Wünsche in Form von ersten Prototypen in die Tat umzusetzen. 1988 war es dann soweit: Die erste Version des SWR Redhead Combos erblickte das Licht der Welt. Nach dem Wunsch des Herstellers sollte er “das ultimative Werkzeug für alle Bassisten” sein, und tatsächlich wurde schnell zum Wegbereiter für eine neue Generation an Bassverstärkern!

Basslegende Marcus Miller und der SWR Redhead
Basslegende Marcus Miller war ein bekennender Fan des SWR Redhead!

SWR Redhead – Versionen

Die erste Version des legendären SWR Redhead überzeugte mit einer hochwertigen Röhrenvorstufe in Studioqualität (sie sollte einem hochwertigen Studio-Preamp ebenbürtig sein) und einer Transistorendstufe mit damals beeindruckenden 240 Watt an der internen Box, die aus zwei 10″-Lautsprechern sowie einem regelbaren Hochtonhorn bestand.

Der Basscombo wog “nur” 32 Kilogramm, was für damalige Verhältnisse und in Anbetracht der Leistung damals einen enormen Fortschritt darstellte. Heutige Basscombos sind zwar in der Regel deutlich leichter, doch brachte der Redhead diesen Trend ohne Frage maßgeblich ins Rollen!

Weitere Features des SRW Redhead waren:

  • Aural Enhancer (eigene Entwicklung von SWR)
  • 3-Band-Equalizer mit parametrischen Mitten
  • professioneller regelbarer D.I. Out
  • regelbarer FX Loop
  • regelbarer Hochtöner
  • interner Speaker abschaltbar
  • Möglichkeit, externen Speaker anzuschließen

Der SWR Redhead – ein Ideen-Feuerwerk!

Steve W. Rabe wollte aber nicht nur, dass der Redhead mit seiner klanglichen Qualität und Flexibilität überzeugt, er machte sich auch über zahlreiche andere Dinge Gedanken. Viele Anregungen bekam er dabei von professionellen Bassisten, die ihm aus ihren Alltag berichteten. So kamen folgende cleveren und nützlichen Features zustande:

  • Kopfhörerverstärker mit 6,3mm Klinke (nicht die Mini-Dinger von heute!)
  • 19″-Rackeinschub für Tuner oder Effektgerät
  • abgeschrägte Front, um Knöpfe bzw. Potis und Speaker beim Transport zu schützen
  • Abnehmbare Frontplatte, welche unter den Combo geschoben werden kann, um ihn wie einen Monitor schräg zu stellen
  • Die Höhe wurde so designed, dass man bequem auf dem Basscombo sitzen kann (nützlich zum Beispiel bei längeren Proben!)
  • Steck-Rollen, bei Bedarf abnehmbar

Viele dieser Features sehen wir aus heutiger Sicht als selbstverständlich an – damals waren sie jedoch entweder komplett neu oder in dieser Form noch nicht in einem kompakten Bassamp zusammengefasst worden. Auf einige dieser Merkmale gehe ich später noch detaillierter ein.

Der Preis für den SWR Redhead betrug ca. 2.500,- Deutsche Mark, was aus heutiger Sicht fast unvorstellbar ist. Damals war es jedoch eine relativ normale Summe für eine hochwertige Bassanlage!

1996 gab es ein Update des SWR Redhead bezüglich Vorstufe und Leistung: 350 Watt am internen Speaker und 450 Watt mit Zusatzbox waren ein weiterer Schritt nach vorne. Daher gab es auch einen neuen Namen: SWR Super Redhead. Weitere Neuerungen waren der rückseitige D.I. Out und die Möglichkeit, für leise Studioumgebungen den internen Lüfter abzuschalten.

SWR goes Fender – der Anfang vom Ende!

Im Jahr 2003 wurde die Company SWR Teil des Fender-Konsortiums, und zum 20. Geburtstag des Redheads im Jahre 2008 erschien eine Jubiläumsausgabe mit abermals gesteigerter Leistung (450/650 Watt). Eine Röhren-D.I. und ein regelbarer Kompressor waren weitere wichtigen Updates.

Allerdings hatte sich die Firma Fender leider schon bei anderen “einverleibten” Marken den Ruf erarbeitet, an der einen oder anderen Stelle etwas zu sehr den Rotstift anzusetzen. Und so war auch der neueste Redhead kein Verkaufsschlager mehr, da der geneigten Kundschaft (damals!) das nötige Vertrauen in Fender fehlte. 2013 wurde daraufhin die Produktion aller SWR-Verstärker und -Boxen leider endgültig eingestellt.

SWR Redhead Front
Fotostrecke: 6 Bilder Die Frontansicht des SWR Redhead offenbart …

SWR Redhead – Nachfolger und Erben

Wie bereits erwähnt, war es Steve W. Rabes Ziel, das ultimative Werkzeug für die Bühne und das Studio zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, dachte er nicht nur an die Qualität des Sounds, sondern auch an Punkte wie Größe, Gewicht und Leistung. Für damalige Verhältnisse war der Redhead geradezu revolutionär “klein, leicht und laut”. Heute versteht man darunter etwas ganz Anderes, aber mit dem SWR Redhead begann diese Entwicklung ernsthaft Fahrt aufzunehmen!

Erste Nachfolger-Basscombos, die der SWR Redhead eindeutig inspiriert hatten, waren der Eden Metro und der EBS Gorm. Der populärste Vertreter dieser Entwicklung ist aber sicherlich die italienische Firma Markbass, die dank Class-D-Technologie und Schaltnetzteilen Anfang der 2000er-Jahre das Feld von hinten aufrollten. Aufgrund der großen Nachfrage heutzutage aber ohne Ausnahme jeder Hersteller auf das Prinzip “klein, leicht und laut”.

Hier findet ihr ein paar aktuelle Kandidaten (Affiliate-Links zum Musikhaus Thomann):

Eine weitere Entwicklung, die mit dem SWR Redhead begann, war der Boom der 2x10er-Bassboxen. In dem legendären Combo konnten die kleinen Basslautsprecher beweisen, dass sie für viele Situationen locker ausreichend sind und man nicht immer eine 8x10er-Box benötigt.

Zudem ermöglicht dieses Design ein “modulares System”: Man kann je nach Bedarf eine oder zwei mit Boxen zum Gig nehmen – der Transport bleibt trotzdem einfach! Nach dem Erscheinen des Redheads wuchs das Angebot an 2x10er-Boxen nicht nur bei SWR, sondern auch bei allen anderen Mitbewerbern, wie ihr hier sehen könnt (Affiliate-Links zum Musikhaus Thomann):

Aural Enhancer – Onboard-Schönmacher

Vergleichbare Features wie SWRs “Aural Enhancer” gab es bei einigen Companies (z. B. Trace Elliot) bereits vor dem Redhead. Und dennoch steht dieser Regler als Sinnbild wie bei keiner anderen Company für den typischen amerikanischen Hifi-Sound und war lange Zeit eine echte Trademark von SWR.

Was der Aural Enhancer genau tut, wurde seitens SWR niemals so ganz genau verraten. Auf der ersten Hälfte des Regelwegs scheint er den Sound druckvoller zu machen, indem er die tiefen Mitten anhebt. Ab der 12-Uhr-Stellung werden hingegen die Mitten abgesenkt und die Bässe und Höhen betont.

SWR versprach damals eine Steigerung der Transparenz im Sound, was sich vor allem für die damals sehr populäre Slaptechnik ausgezeichnet eignen sollte. Heute findet sich eine derartige Funktion an so gut wie jedem Bassamp – sei es in Form eines Reglers oder eines Preset-Schalters. Umschrieben wird dieses Feature mit Begriffen wie Enhance, Shape, Pre-Shape oder ähnlichem.

Hier findet ihr ein paar aktuelle Amps mit diesem praktischen Gimmick (Affiliate-Links zum Musikhaus Thomann):

SWR Readhead

SWR Redhead – Soundbeispiele

SWR stand seit Mitte der 1980er-Jahre für einen cleanen und transparenten Ton, der gerne mit dem Label “Hifi-Sound” beschrieben wird. Dies bedeutet eine möglichst neutrale und ungefärbte Wiedergabe des Instruments. Dieses Klangideal fand schnell viele Fans – Kritiker bemängeln allerdings, dieser Sound sei “steril” und werde vergleichsweise schnell “langweilig”.

Zudem warb SWR immer mit “Full Range” – also einer Abbildung des gesamten Frequenzspektrums. Im Vergleich zu Equipment der 60er- und 70er-Jahre bedeutete dies in erster Linie eine Absenkung der Mitten sowie ein Boosten der Bässe und Höhen, ganz so wie es der Aural Enhancer vornimmt.
SWR fand auf diese Weise schnell viele Fans, darunter auch bekannte Namen wie Marcus Miller, Stanley Clarke, Michael Manring, Tony Franklin, Phil Chen, etc.

Hier folgen ein paar Klangbeispiele über den D.I.-Ausgang meines SWR Super Redhead:

Audio Samples
0:00
EQ Flat Bass +2, Mid 600 Hz +3, Treble +2

Für Slapsounds kann man prima den Aural Enhancer ins Spiel bringen:

Audio Samples
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EQ Flat Bass +2, Mid 800 Hz -3, Treble +2, Aural Enhancer 50% Bass +2, Mid 800 Hz -3, Treble +2, Aural Enhancer 100%

Um die Wirkungsweise des Aural Enhancers zu zeigen, gibt es hier noch einmal drei Beispiele ohne Drums:

Audio Samples
0:00
EQ Flat, Aural Enhancer 0% EQ Flat, Aural Enhancer 50% EQ Flat, Aural Enhancer 100%

Bis zum nächsten Mal, euer Thomas Meinlschmidt

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