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Heavyocity Foundations Test

Heavyocity Foundations Test: Spitfire Audio hat Labs, Orchestral Tools hat Layers und nun gibt es auch von der nächsten großen Sample-Fabrik eine kostenlose Library, die künftig weiter ausgebaut werden soll. Wir haben Heavyocity Foundations unter die Freeware-Lupe genommen.  

Noch mehr kostenlose Plug-ins und Libraries findet ihr in unserem großen Freeware Software Synths und Plug-ins Special.

DETAILS + PRAXIS

Download und Verfügbarkeit

Folgende Schritte sind nötig, um Heavyocity Foundations zu nutzen: Zuerst legt man sich einen Account auf der Website des Herstellers an. Im Anschluss bugsiert man alle gewünschten Libraries in den Warenkorb und leitet den Checkout ein, natürlich ohne, dass Geld fließt. Auch den Download-Manager von Heavyocity lädt man sich herunter und installiert ihn, erst danach können die einzelnen Libraries nämlich heruntergeladen werden. Erfreulicherweise reicht für Foundations auch schon der kostenlose Kontakt-Player aus.   

Das Foundations-Konzept

Heavyocity Foundations ist eine kostenlose Sammlung verschiedener Instrumenten-Libraries für die Kontakt-Plattform. Bis jetzt gibt es insgesamt vier davon: Piano, Staccato Strings, Nylon Guitar und Synth Bass. Weitere sollen laut Hersteller noch folgen. 

Heavyocity Foundations besteht bereits aus vier Instrumenten-Libraries.

Das Interface von Heavyocity Foundations besteht jeweils aus vier verschiedenen Tabs, wovon das erste immer zwei Lautstärkeregler enthält. Regler 1 steht für das eigentliche Instrument, Regler 2 für die Lautstärke einer zweiten Soundquelle. Das sind Texturen wie Synth-Pads oder bewegte Hintergrundflächen, die Textures oder Growl (Synth Bass) heißen.     

Tab 2 beinhaltet eine Hüllkurve sowie zwei Regler, die die gespielten Noten verzögert einspielen und dem Zufall unterwerfen – so klingen sie natürlicher. Das dritte Tab greift auf integrierte Gates und den Arpeggiator zu (für Instrument und Textur unabhängig schaltbar), während Tab 4 drei Effekte bereithält: Punch (Verzerrung), Delay und Reverb.   

Zum Funktionsumfang gehört unter anderem auch ein programmierbares Gate.

Traumhafte Sounds

Die Sounds der vier Foundations-Libraries klingen durch die Bank hervorragend. Zur Veranschaulichung bekommt ihr pro Library ein besonders beeindruckendes Beispiel auf die Ohren. Das Piano in Beispiel 1 klingt dank der verfügbaren Textur nach einem Film-Soundtrack von Ludovico Einaudi, eine bewegende Szene aus „Ziemlich beste Freunde“ erscheint quasi direkt vor dem inneren Auge. Und auch die akustische Gitarre aus Beispiel 2 lebt total von der spannenden Textur, die ich dem Instrument über den entsprechenden Regler beigemischt habe.  

Die Staccato-Streicher klingen absolut realistisch, und der integrierte Hall ist ebenfalls top, da braucht man eigentlich kein zusätzliches Reverb-Plugin mehr. Die „Swelling Organs“ in Beispiel 4 habe ich für eine tolle Atmosphäre dagegen zusätzlich mit Valhalla DSP Supermassive veredelt, da kommt Film-Feeling pur auf.  

Audio Samples
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01 Foundations Piano 02 Mountains Of Zen [Rhy] 03 Foundations Staccatos 04 Swelling Organs

FAZIT

Heavyocity Foundations liefert im Test haufenweise Top-Sounds in absolut professioneller Qualität. Die Ausrichtung des Herstellers auf das Film-Genre ist erkenn- und hörbar, viele Patches gehen aber weit über das ursprünglich gesampelte Instrument hinaus –  sie machen sich auch in vielen anderen Musikstilen gut. Das Interface lässt mit den Texturen und der Gate/Arp-Kombi viel Raum für Klangvariationen und die implementierten Effekte klingen ebenfalls hervorragend. Da bleibt nur zu hoffen, dass zu Heavyocity Foundations in Zukunft noch viele weitere Libraries hinzukommen. 

Unser Fazit:
5 / 5
Pro
  • tolle Soundqualität
  • kreative Presets
  • programmierbares Gate/Arp
  • Effekte klingen top
Contra
  • kein Contra
Artikelbild
Heavyocity Foundations Test
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