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Istanbul Mehmet Nostalgia Cymbals Test

Die Istanbul Mehmet Nostalgia Serie richtet sich an Fans traditioneller Cymbalsounds, mit einem ganz klar jazzigen Fokus. Bei den Ridebecken der Serie unterscheidet die Schmiede in 50’s- und 70’s-Modelle, die mit den Beckenklängen der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts verbunden sind. Was die in der Türkei handgefertigten Becken ausmacht, lest ihr im Folgenden.

Istanbul Mehmet Nostalgia Becken.

Mehmet Tamdeger, der Chef von Istanbul Mehmet, ist eine lebende Legende. Er lernte sein Handwerk in der Zilcan-Fabrik, in der die legendären K Zildjian Becken (Old K) gefertigt wurden. Nach dem unerwarteten Tod seines Geschäftspartners Agop Tomurcuk – und dem darauffolgenden Split von Istanbul Cymbals in Agop und Mehmet – fertigte er fortan unter seiner eigenen Marke. Auch in der Türkei wurde in den letzten Jahren in einigen Punkten computergestützte Fertigung bei der Beckenherstellung eingeführt, besonders was die weniger arbeitsintensiven Einsteigerserien betrifft. Der Großteil wird aber immer noch in traditioneller Handarbeit gefertigt. Das Gießen, Walzen, Brennen und Abdrehen – und natürlich das ausführliche Hämmern der Scheiben aus B20-Bronze – bedarf vieler Stunden Arbeit und Erfahrung des Beckenschmieds, um am Ende der Kette ein besonderes Becken in die Welt zu entlassen. Diesen Anspruch haben auch die Nostalgia Cymbals.

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Seht hier unser Video zum Testbericht:

Die Mehmet Nostalgia-Modellübersicht

Musik Wein, der deutsche Istanbul Mehmet Vertrieb, schickte uns eine recht breite Modellpalette für diesen Test zu. Wir bekamen je drei Rides aus der 50’s- und 70’s-Linie in 20“, 21“ und 22“, dazu drei Hi-Hats in den Größen 14“,15“ und 16“. Außerdem waren ein 19“ Crash-Ride und zwei Crashes in 16“ und 18“ dabei. Die Becken sind allesamt in Thin- bis Medium-Stärke gehalten und im Traditional Finish abgedreht. Bei den Nostalgia Hi-Hats, dem Crash-Ride und den Crashes gibt es übrigens keine Unterscheidung, dieser Zusatz ist alleine den Ridebecken vorbehalten. 

Mehmet Hi-Hat
Fotostrecke: 5 Bilder Große Gesellen: die 16“ Hi-Hats.
Fotostrecke

Die Nostalgia Rides gibt es mit und ohne Nieten

Schauen wir uns zuerst einmal die sechs Ridebecken an. Laut Katalog gibt es alle Modelle auch mit jeweils drei Nieten versehen, bei unseren Testexemplaren war dies aber nicht der Fall. Für Freunde von großen Becken sicherlich interessant, dass es auch 24er Modelle gibt, diese hatten wir allerdings nicht vorliegen.

Vom Gewicht her unterscheiden sich die Rides der 50’s- und 70’s-Linien kaum voneinander – die gesamten Grammangaben habe ich euch am Ende des Testberichts notiert –, anatomisch sind aber doch einige Unterschiede festzustellen. So haben die 50’s-Modelle eine größere und gewölbtere Glocke, die zudem leicht gehämmert ist. Die Bells der 70’s Rides sind etwas höher, dafür aber kompakter gestaltet und fallen von der Materialstärke her etwas massiver aus. Auch verteilt sich bei den 70’s-Rides die Materialstärke recht gleichmäßig, während die 50er-Modelle zu den Rändern hin relativ dünn abgedreht sind. Das Abdrehmuster zieht sich beidseitig sehr gleichmäßig von den Glocken über die Fläche. Das Profil der 50’s-Modelle wirkt etwas Schirm-mäßiger, dafür sind die 70’s-Modelle auf der Fläche deutlich tiefer gehämmert. 

50's Nostalgia Cymbal Bell
Fotostrecke: 3 Bilder Hier seht ihr die Glocke des 22er 50’s Rides.
Fotostrecke

Bezüglich der Verarbeitung kann ich keine groben Mängel attestieren, lediglich bei zwei Rides hätte das Mittelloch noch etwas feiner entgratet sein können. Um einen möglichst „nostalgischen“ Sound hinzubekommen, habe ich für die folgenden Soundfiles mein Vintage Sonor Phonic Bopset mit der dazugehörigen D505 Stahlsnare benutzt. Auf allen Trommeln sind die Kentville Drums Naturfelle aufgezogen und bei den Sticks handelt es sich um das ProMark Carter McLean Modell.

50’s Rides: komplex, aber nicht trashig

Los geht’s im Soundcheck mit den 50’s Rides. Die drei Becken sprechen, wie erwartet, sehr direkt und dynamisch an. Der Sticksound schwebt artikuliert über einem dunklen Grundton, das Sticksignal ist auf der Fläche lebendig, am Rand angeschlagen wechselt es ohne viel Mühe in einen fauchigen und vollen Crashsound. Alle drei Rides klingen jazzig-komplex, aber nicht trashig, allerdings auch alles andere als trocken. Hier bedarf es also schon einer etwas höheren dynamischen Kontrolle, um diese Becken zu bedienen. Die Bells klingen integriert und tonal, sie sind gut hörbar, aber nicht so laut und abgesetzt wie die der 70’s Rides. Mein Favorit ist ganz klar das 22er-Modell, aber auch der Crashsound des 20ers macht viel Freude, es erinnert mich sofort an alte Art Blakey Aufnahmen. Alle Modelle sind auch tonal gut abgestimmt. 

Komplex, lebendig und fein auflösend: das 50’s Ride.
Komplex, lebendig und fein auflösend: das 50’s Ride.
Audio Samples
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50’s Rides: 20, 22, 21 70’s Rides: 20, 22, 21

70’s Rides: dunkles Fundament und warmer Crashsound

Die 70er-Modelle haben einen tieferen Pitch und einen etwas glasigeren Sticksound auf der Fläche, der ihnen insgesamt zu etwas mehr Präsenz verhilft. Auch wenn sie am Rand nicht so dünn wie die 50’s Rides sind, lassen sie sich wunderbar als multifunktionelle Becken einsetzen. Sie taugen also nicht nur als klassisch klingendes Ride – der Sound erinnert mich an lebendiger und komplexer klingende Zildjian Aveden –, sondern sie haben auch eine schön abgesetzte Bell und einen tiefen, fauchigen Crashsound. So gehen sie ohne Mühe und Krafteinsatz voll auf und eignen sich auch im Studio als große Crashbecken, zum Beispiel für Popsounds, die aktuell sehr angesagt sind. Auch hier ist mein Favorit das 22er Ride, das mit seiner tragenden und kontrollierten Note hervorsticht, während der dunkle und etwas lebendigere Sound des 21ers einen tollen Kontrast dazu liefert. 

Tieferer Pitch, aber glockiger und etwas präsenter: die 70’s-Modelle.
Tieferer Pitch, aber glockiger und etwas präsenter: die 70’s-Modelle.
Audio Samples
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Vergleich 20“ Rides – 70er links, 50er rechts Vergleich 21“ Rides – 70er links, 50er rechts Vergleich 22“ Rides – 70er links, 50er rechts

Die Hi-Hats decken sowohl jazzige als auch präsente Sounds ab

Die drei Hi-Hats haben ein flaches Profil, sehen ansonsten auf den ersten Blick eher unauffällig aus. Sie sind beidseitig abgedreht und auf den Flächen ausgiebig gehämmert. Wer bisher gedacht hat, für Jazz bräuchte es besonders dünne und leichte Becken, wird hier eines Besseren belehrt: bei den Hats wird ein Top-Becken in Medium-Thin-Stärke mit einem Medium Bottom kombiniert. Das wirkt sich besonders auf den präsenten Chicksound aus, der alle drei Modelle auszeichnet.

Die 14“ Hi-Hat tönt hell und kompakt, spricht sehr direkt und schnell an. Sie klingt am universellsten und wäre sicher auch sehr gut für Popmusik einsetzbar. Schnelle und komplexe Patterns lassen ich mit ihr am besten umsetzen. Die 15“ Hi-Hat ist insgesamt deutlich komplexer, klingt für meinen Geschmack etwas spannender und geht mehr in die traditionell-jazzige Ecke. Auch sie hat einen wunderbar präsenten Chicksound, der sich superb zum Ridepattern ergänzt. Die größte der drei Hi-Hats, das 16“-Modell, ist tonal wesentlich tiefer angesetzt. Sie klingt ebenfalls leicht komplex, geht dabei aber – ähnlich wie das 22er 70’s Ride – mit einem tragenden Fundament einher. Somit wäre sie auch wunderbar für Studioarbeit und Popmusik geeignet, wo es einer Hi-Hat mit einem weniger vordergründigen Pitch bedarf und weniger geschäftige Spielweise im Vordergrund steht.   

Insgesamt drei Hi-Hats hatten wir zum Test, hier ist die 15er zu sehen.
Insgesamt drei Hi-Hats hatten wir zum Test, hier ist die 15er zu sehen.
Audio Samples
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14“ Nostalgia Hi-Hat 15“ Nostalgia Hi-Hat 16“ Nostalgia Hi-Hat

Die Nostalgia Crashes und das Crash-Ride

Die beiden Crashes in 16“ und 18“ sprechen blitzschnell an, haben im Vergleich zu den Rides einen deutlich höheren Pitch und bilden somit einen hörbaren Kontrast. Vom Klang her würde ich sie wie traditionelle, türkische Crashes beschreiben, die man gut in Swing- oder Dixie-Musik benutzen kann oder in jeder Art von Musik, in der ein dynamisch und fein auflösendes Crash-Signal gewünscht ist. Besonders das 18“-Modell bettet sich im Setup sehr gut ein, während das 16er etwas spritziger und kehliger klingt. Ein interessantes Modell ist auch das 19“ Crash-Ride, man könnte es auch als eine Art Bell-Crash bezeichnen: Es hat eine massive Glocke und läuft zum Rand hin sehr dünn aus. Dadurch ist es sehr gut crashbar, der Flächenklang ist allerdings recht rauschig, während die Glocke sich stark und gut hörbar vom Flächenklang absetzt. 

Die Typenbezeichnung findet sich auf der Rückseite.
Die Typenbezeichnung findet sich auf der Rückseite.
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16“ Crash, 19“ Crash-Ride & 18“ Crash

FAZIT

Mit den Nostalgia Becken bietet Istanbul Mehmet fein auflösende und teils komplex klingende Jazzbecken, die aber nicht allzu sehr in eine extreme Richtung gehen, also nicht sonderlich trashig oder gar trocken klingen, wie es bei vielen aktuellen Herstellern der Fall ist. Insbesondere mit den Ridebecken der 50’s- und 70’s-Serie werden klassische Jazzklänge bedient, die Spaß machen und inspirieren. Die Rides lassen sich auch wunderbar multifunktional einsetzen, sprich alle Modelle sind auch sehr gut crashbar. 

Bei den Hi-Hats gibt es eine große Bandbreite: Während die 14“ Hi-Hat sich sehr schnell und direkt spielt, aber insgesamt heller und weniger komplex klingt, geht es mit dem 15“-Modell deutlich jazziger zu. Interessant ist auch das tiefgepitchte und breiter klingende 16“-Modell. Alle drei Hats haben aufgrund der etwas massiveren Bottoms einen sehr gut hörbaren und definierten Chicksound. 

Die Crashbecken klingen hell und traditionell, sie sprechen auch in sehr leisen Dynamikstufen zügig an und gehen schon bei leichtem Spiel voll auf. Etwas spezieller fällt dagegen das Crash-Ride aus, das mit seiner präsenten Bell und dem dünn zulaufenden Rand eher als Bell-Crash rangieren könnte.

Alle Becken sind gut verarbeitet, lediglich einige Mittellöcher hätten etwas feiner entgratet sein können. Ansonsten sind die Becken eine super Alternative und auch trotz 2022er Preisen noch recht bezahlbar, wenn man den Vergleich zu anderen Herstellern in diesem Segment zieht. Wer also handgefertigte und eigenständig klingende türkische Becken sucht, sollte sie ruhig anspielen.

Authentisch klingende Jazzbecken, die inspirieren: die Nostalgia Serie von Istanbul Mehmet.
Authentisch klingende Jazzbecken, die inspirieren: die Nostalgia Serie von Istanbul Mehmet.
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • authentische Sounds
  • feine Ansprache und tolle Auflösung
  • multifunktional einsetzbare Rides
  • definiert klingende Hi-Hats
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Contra
  • Mittellöcher waren bei einigen Modellen nicht perfekt entgratet
Artikelbild
Istanbul Mehmet Nostalgia Cymbals Test
Für 385,00€ bei
  • Hersteller: Istanbul Mehmet
  • Herkunftsland: Türkei
  • Material: B20 Bronze
  • Finish: Traditionell
  • Preise (Verkaufspreise September 2022)
  • 14“ Hi-Hat € 369,-
  • 15“ Hi-Hat € 389,-
  • 16“ Hi-Hat € 419,-
  • 20“ Ride € 339,-
  • 21“ Ride € 385,-
  • 22“ Ride € 415,-
  • 16“ Crash € 219;-
  • 18“ Crash € 229,-
  • 19“ Crash-Ride € 242,-
  • Gewicht der Testbecken:
  • 16“ Crash: 916 Gramm
  • 18“ Crash: 1345 Gramm
  • 19“ Crash-Ride: 1731 Gramm
  • 14“ Hi-Hat: 952 / 1113 Gramm
  • 15“ Hi-Hat: 1135 / 1298 Gramm
  • 16“ Hi-Hat: 1218 / 1446 Gramm
  • 20“ Ride 50’s: 1810 Gramm
  • 20“ Ride 70’s: 1820 Gramm
  • 21“ Ride 50’s: 2119 Gramm
  • 21“ Ride 70’s: 2122 Gramm
  • 22“ Ride 50’s: 2333 Gramm
  • 22“ Ride 70’s: 2365 Gramm

Herstellerseite: https://www.istanbulmehmet.com

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von Christoph Behm

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