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Kaufberatung Schallplatten digitalisieren

Schallplatten digitalisieren: Wer sich ein Setup zusammenstellen möchte, um Vinylschallplatten zu digitalisieren, sieht sich aktuell einem Angebot gegenüber, das es schon lange in der Masse und Breite nicht mehr gegeben hat. Turntables (zum Testmarathon), Tonabnehmer (zum Testmarathon), Preamps (zum Testmarathon) und Audiointerfaces in allen Preisklassen und All-in-one-Lösungen, deren Natur ein niedriger Komplexitätsgrad zu sein scheint. Doch welche Tools taugen wirklich was? Wir haben Setups für fünf unterschiedliche Budgets zusammengestellt, die wir euch in diesem Kaufberater vorstellen möchten.

Kaufberater_Schallplatten_digitalisieren Bild
Inhalte
  1. Grundvoraussetzung: PC oder Mac
  2. Was ist mir persönlich wichtig?
  3. Preisgünstige All-in-one-Lösung für 260 Euro
  4. Mittelklasse All-in-one-Lösung für etwa 350 Euro
  5. III. Einzelkomponenten in Hi-Fi-Qualität…
  6. Einzelkomponenten in Studioqualität
  7. V. High-End Komponenten für rund 5.500 Euro

Hardware zum Schallplatten/Vinyl digitalisieren Quick Facts

Bei der Zusammenstellung eines Setups zum Vinyl Digitalisieren kommt es im Wesentlichen darauf an, die bestmögliche Klangqualität für das vorgegebene Budget zu erhalten. Darüber hinaus sollten die Komponenten oder auch die All-in-one-Lösung intuitiv zu bedienen sein, was aber mit einem „Mehr“ an Möglichkeiten bei zunehmend hochpreisigen Einzelkomponenten immer schwieriger zu realisieren wird. Bei der Wahl von Einzelkomponenten kommt erschwerend hinzu, dass die Tools hinsichtlich ihrer Preise und ihrer klanglichen Möglichkeiten einigermaßen ausgewogenen sein sollten. Mehrere hundert Euro in einen Tonabnehmer zu investieren, ist letztlich nur dann sinnvoll, wenn der Phono-Preamp die Feinheiten des Pickups eins zu eins verstärken kann und das Audiointerface über Wandler verfügt, die das Potential haben, jene Details auch in eine Audiodatei zu überführen. Jede der hier vorgeschlagenen Systemlösungen setzt den Besitz eines Computers voraus.

Grundvoraussetzung: PC oder Mac samt Recording-Software

Jede der hier vorgeschlagenen Systemlösungen setzt den Besitz eines Macs oder PCs voraus. Im Grunde verfügen doch so gut wie alle durchschnittlichen Haushalte über betagte Rechner, deren Performance aber in der Regel locker für eine Stereoaufnahme und eine Offline-Bearbeitung ausreicht.
Ebenso Grundvoraussetzung: Ein Audio-Editor. Aktuell gibt es reichlich kostenlose Applikationen für beide Plattformen, die neben einer digitalen PCM-Aufzeichnung in 1644 (16 Bit und 44,1 kHz) auch noch jede Menge destruktive wie non-destruktive Bearbeitungsmöglichkeiten im Gepäck haben. Hier kann man durchaus von echten, wenn auch recht rudimentären Stereo-Editoren sprechen, deren Funktionsumfang zwar offensichtlich stark eingeschränkt ist, dennoch genügen die On-Board-Tools meist völlig aus, um Audioaufnahmen freizuschneiden und einander anzugleichen.
Ein prominenter Vertreter der kostenlosen Audio-Programme ist der ewig währende Dauerbrenner Audacity, der sowohl auf PCs als auch Macs installiert werden kann. Dabei handelt es sich um eine einfach strukturierte Software, deren Download nicht einmal eine Registrierung erfordert. 
Ein wenig größer ist da schon der Aufwand, der betrieben werden muss, um die Applikation „Pro Tools | First“ kostenlos zu erhalten. Hierfür ist eine umfängliche Registrierung erforderlich. Man bekommt allerdings für seine Daten eine kostenlose und leicht limitierte Version der weltweit verbreitetsten Audio-Mehrspurlösung, die in unzähligen Recording-Studios und Broadcast-Häusern Einzug gehalten hat – und das aus gutem Grund.

Was ist mir persönlich wichtig?

Jeder, der Vinyl digitalisieren möchte, sollte sich zuvor folgende Fragen stellen:

  1. Liegt mein Fokus eher auf einer intuitiven Bedienung oder auf größtmöglicher Klangqualität?
  2. Welche klanglichen Ansprüche habe ich?
  3. Wie viel Budget steht mir insgesamt zur Verfügung?

Zu 1.) Wenn ich ein Typ bin, der es gerne so unkompliziert und übersichtlich hält wie eben möglich und wenn ich mich nicht so wahnsinnig gerne auf Fehlersuche begebe, bin ich mit einer Systemlösung aus einer Hand wahrscheinlich am besten bedient. Erst recht dann, wenn die Klangqualität meiner Vinylaufnahmen eine untergeordnete Rolle spielt, frei nach dem Motto „Hauptsache digital!“ Stelle ich hingegen sehr hohe Ansprüche an die Klangqualität meiner Aufzeichnungen, schließt das eine All-in-one-Lösung weitestgehend aus.
Zu 2.) Je nachdem, wie hoch meine klanglichen Ansprüche sind, resultieren diese bei der Umsetzung des Vorhabens in einem Hi-Fi-Setup mit Optimierungsoptionen, in einem Studio-Setup mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis oder in einer Kombination aus professionellen Studio- und High-End-Komponenten. Nach oben ist die Skala bekanntermaßen immer offen, das Budget ist es meistens nicht …
Zu 3.) Alles hilft nichts, wenn das zur Verfügung stehende Gesamt-Budget so gar nicht mit den klanglichen Vorstellungen in Einklang zu bringen ist. Hier kann helfen, an weniger relevanter Stelle einen vorübergehenden Kompromiss zu machen und diesen später durch Austausch der betreffenden Komponente wieder vergessen zu machen. Oder man vertagt die Anschaffung des ganzen Setups auf einen späteren Zeitpunkt und spart bis dahin den noch fehlenden Restbetrag zusammen oder man schraubt seine klanglichen Ansprüche auf das gerade noch ertragbare Minimum herunter, kann dafür aber sofort loslegen. Das muss jeder für sich selber entscheiden.

Aus den o. g. Antworten ergibt sich somit der Fokus für die Zusammenstellung des Setups

Steht mir nur ein sehr kleines Budget zur Verfügung (etwa 250 Euro), liegt der Fokus der Suche eindeutig auf einer preisgünstigen Komplettlösung. Kann etwas mehr Geld ausgegeben werden, sprich 350 bis 500 Euro, können wir weiterhin nach einem ordentlichen Standalone-Tool mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis Ausschau halten und gegebenenfalls den Turntable mit einem hochwertigeren Tonabnehmer ausstatten. Wer bereit ist, mehr als 1.000 Euro zu investieren, kann sämtliche All-in-one-Ansätze links liegen lassen und bereits auf Einzelkomponenten setzen. Bei einer möglichen Gesamtinvestition von mehr als 2.000 Euro bewegt man sich dann bereits auf einem klanglich absolut ansprechenden Niveau.

Kaufberater Vinyl digitalisieren: I. Preisgünstige All-in-one-Lösung für rund 260 Euro

1. Audio Technica AT-LP120X USB
2. PC oder Mac mit der Audio-Software Audacity 
Mit leisem Motor und guter Abkopplung vom Untergrund präsentiert sich der preisgünstige DJ-Turntable AT-LP120X USB (€ 239,-) aus dem Hause Audio-Technica. Die All-in-one-Lösung beherbergt Phono-Preamp, DA-Wandler und USB-Interface in seinem Kunststoffgehäuse. Der direkt getriebene Plattenspieler mit S-förmigem Tonarm wird mit dem hauseigenen AT95E Dual Magnet Tonabnehmer, einem AT-HS10 Headshell, transparenter Kunststoffhaube und Slip Mat ausgeliefert, jedoch ohne Gummimatte. Wen das Angebot im Detail interessiert, kann sich hier meinen Produkttest durchlesen. Dabei erfährt man auch, dass noch Auflagen hinzugekauft werden müssen, zumindest eine Gummimatte, die mit etwa 20 Euro zu Buche schlägt.

Audio-Technica mit einer guten All-in-one-Lösung, dem AT-LP120X USB
Audio-Technica mit einer guten All-in-one-Lösung, dem AT-LP120X USB

Kostenaufstellung Budget-Lösung

Plattenspieler: Audio-Technica AT-LP120 USB: 239,- Euro                   
Auflagen: Gummimatte: 20,- Euro
Tonabnehmer: AT-VM9E (im Lieferumfang)
Phono-Preamp: integriert
AD-Wandler & Audiointerface: integriert
Gesamtpreis: 260,- Euro

Kaufberater Vinyl digitalisieren: II. Passable All-in-one-Lösung für etwa 350 Euro

1. Audio-Technica AT-LP120X-USB
2. Audio-Technica AT-XP5 und ein PC oder Mac mit der Audio-Software Audacity

Mit leisem Motor und guter Abkopplung vom Untergrund präsentiert sich der preisgünstige DJ-Turntable AT-LP120X-USB (239 Euro) aus dem Hause Audio-Technica. Dieser Turntable beherbergt Phono-Preamp, DA-Wandler und USB-Interface in seinem Kunststoffgehäuse. Der direkt getriebene Plattenspieler mit S-förmigen Tonarm wird mit dem hauseigenen AT-VM95E Dual Magnet Tonabnehmer, einem AT-HS6 Headshell, transparenter Kunststoffhaube und Slipmat ausgeliefert.
Wir tauschen allerdings den mitgelieferten Tonabnehmer gegen einen hochwertigeren aus gleichem Hause, einen AT-XP5 mit elliptischer Nadel für weniger als 100 Euro aus. Sowohl den Plattenspieler als auch den Tonabnehmer hatte ich zu Testzwecken von Audio-Technica zugeschickt bekommen und beide haben einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen. Wen die Reviews interessieren, wird hier für den Turntable und hier für den Tonabnehmer fündig.

Fotostrecke: 2 Bilder Audio-Technica mit einer All-in-one-Lösung, dem AT-LP120USBHC
Fotostrecke

Kostenaufstellung Mittelklasse-Lösung

Plattenspieler: Audio-Technica AT-LP120-USBHC: 239 Euro
Auflagen: Gummimatte: 20,- Euro
Tonabnehmer: Audio-Technica AT-XP5: 89 Euro
Phono Preamp: integriert AD-Wandler
Audio-Interface: integriert
Gesamtpreis: 348 Euro

Kaufberater Vinyl digitalisieren: III. Einzelkomponenten in Hi-Fi-Qualität für weniger als 1500 Euro

1. Audio-Technica AT-LP140XP
2. Ortofon 2M Blue
3. Radial Engineering J33
4. ART Pro MPA II,
5. Focusrite Scarlett 2i2 3rd Gen
und
ein PC oder Mac mit der Recording-Software Pro Tools | First
Das Mittelklasse-Setup ist ein Bundle für rund 1400 Euro, bestehend aus dem Plattenspieler AT-LP140XP von Audio-Technica, dem Tonabnehmer von Ortofon (2M Blue) sowie dem Phono-Entzerrer J33 von Radial Engineering in Kombination mit dem Mikrofonvorverstärker Pro MPA II von ART und dem Audiointerface Scarlett 2i2 3rd Gen von Focusrite. Der DJ-Turntable AT-LP140XP ist ein sehr solider und gut klingender Vinyl-Player. Der direkt getriebene Plattenspieler mit S-förmigem Tonarm, der über eine durchaus solide Höhenverstellung verfügt, bringt im Vergleich zu seinem „kleinen Bro“ (AT-LP120X USB) hinsichtlich Chassis, Plattenteller und Motor ein paar spürbare Upgrades mit. Zum Produkttest von Mijk van Dijk geht’s hier
Mit der Kombination aus J33 von Radial Engineering (Test hier)und ARTs Pro MPA II vereinen wir einen sehr gut ausgestatteten Preamp mit großen Gain-Reserven und einem übersichtlich gestalteten Bedienpanel mit einem sehr gut klingenden Phono-Entzerrer, der die saubere 48 Volt Versorgungsspannung des Pro MPA II in Anspruch nimmt. Das zweikanalige Audiointerface Scarlett 2i2 3rd Gen von Focusrite ermöglicht mit Auflösungen von bis zu 24 Bit und 192 kHz Audioaufnahmen, die selbst anspruchsvolle Nutzer in jedem Fall zufriedenstellen werden. Für 149 Euro ein absolutes Schnäppchen! 

Fotostrecke: 5 Bilder Beim AT-LP140XP bekommt man schon sehr viel Plattenspieler fürs Geld!
Fotostrecke

Kostenaufstellung Einzelkomponenten in Hi-Fi-Qualität

Plattenspieler: Audio-Technica AT-LP140X: 399,- Euro
Tonabnehmer: Ortofon 2M Blue: 199,- Euro
Phono Entzerrer: Radial Engineering J33: 233,- Euro
Preamp: ART Pro MPA II: 429,- Euro
AD-Wandler & Audiointerface: Focusrite Scarlett 2i2 3rd Gen: 149,- Euro
Gesamtpreis: 1409,- Euro

Kaufberater Vinyl digitalisieren: IV. Einzelkomponenten in Studioqualität bis 2.500 Euro

1. Technics SL1210 MK7
2. Ortofon 2M Bronze
3. Radial Engineering J33
4. ART Pro MPA II
5. Apogee Duet 3
6. PC oder Mac mit der Recording-Software Pro Tools | First

Das Setup bis 2.500 Euro ähnelt dem Setup für runde 1000 Euro dahingehend, da hier wieder ein separater Phono-Entzerrer (J33) und ein Mic-Preamp (ART Pro MPA II) kombiniert werden. Als Laufwerk empfehle ich für dieses Setup den neu aufgelegten Klassiker, den SL-1210 MK7 von Technics.
Als Tonabnehmer wähle ich den Ortofon 2M Bronze aus, der hinsichtlich der gebotenen Klangqualität auch noch im Vergleich zu den anderen Komponenten dieses Setups gut mithalten kann! Um bei der Digitalisierung keine Details zu verlieren, rundet Apogees Duet 2 das Setup ab.

Fotostrecke: 5 Bilder Der Klassiker neu aufgelegt: Der Technics SL-1210 MK7 mit hervorragenden Wiedergabeeigenschaften
Fotostrecke

Kostenaufstellung Einzelkomponenten in Studioqualität

Plattenspieler: Technics SL-1210 MK7: 899 Euro
Tonabnehmer: Ortofon 2M Blue: 199,- Euro
Phono Entzerrer: Radial Engineering J33: 233,- Euro
Preamp: ART Pro MPA II: 429,- Euro
AD-Wandler & Audio-Interface: Apogee Duet 3: 585 Euro
Gesamtpreis: 2.345 Euro

Kaufberater Vinyl digitalisieren: V. High-End Komponenten für rund 5.700 Euro

1. Technics 1210GR
2. Audio-Technica VM 760 SLC
3. Violectric PPA V600
4. RME ADI-2 Pro FS R (Black Edition)  
5. PC oder Mac mit der Recording-Software MAGIX Sound Forge Pro


Ausschließlich auf High-End-Level bewegen wir uns bei unserem Setup ohne Budget-Beschränkung. Als Plattendreher habe ich den 1210GR von Technics ausgewählt, der in nahezu allen Disziplinen gegenüber Setup 4 noch eins draufzusetzen hat, sei es die Abkopplung vom Untergrund durch Masse, Gleichlauf, Tonarm oder Plattenteller! Dies sorgt für einen noch „freieren“ Klang, eine bessere Klangqualität insbesondere bei der Basswiedergabe, einen höheren Signal-Rausch-Abstand und ein ruhigeres Klangbild.
Audio-Technicas Topmodell aus der MM-Tonabnehmer-Sparte kann aufgrund seiner guten Hochtonauflösung und seiner präzisen Mittenwiedergabe für weit mehr „Durchblick“ sorgen, den der PPA V600 von Violectric aufgrund seiner durchdachten Bauweise und seiner extrem hochwertigen Bauteile 1:1 durchreichen kann. Ein wahrlich toller Phono-Preamp – das Beste, was ich bisher auf die Ohren bekommen habe!

Als letztes Glied in dieser extrem hochwertigen Signalkette sollte das ADI-2 Pro FS R von RME in der Lage sein, das feine analoge Schauspiel verlustfrei in Nullen und Einsen zu quantisieren. Um bei der Aufnahme mit größtmöglicher Auflösung und Quantisierung zu arbeiten, empfehle ich für dieses Setup nun auch die Anschaffung einer professionellen Recording-Software, MAGIX Sound Forge Pro 14 Suite, mit der auch weit mehr Plug-in-Optionen für das anschließende Mastering der Vinyl-Aufzeichnungen zur Verfügung stehen.

Fotostrecke: 4 Bilder Als sehr solides und sehr gut klingendes Laufwerk dient uns ein SL1210GR von Technics
Fotostrecke

Kostenaufstellung High-End Komponenten

Plattenspieler: Technics 1210GR: 1.499 Euro
Tonabnehmer: Audio-Technica VM 760 SLC: 599 Euro
Phono-Vorverstärker: Violectric PPA V600: 1.249 Euro
AD-Wandler & Audiointerface: RME ADI-2 Pro FS R (Black): 1.759 Euro
Professionelle Recording-Software: Aktuelle MAGIX Sound Forge Pro Suite: etwa 599 Euro

Gesamtpreis: 5.705 Euro

Anmerkung der Redaktion: Zusätzlich zu den oben genannten Kombinationen, gibt es am Markt auch noch All-in-One-Lösungen, die das Plattenspielersignal wandeln und direkt auf einen Datenträger aufzeichnen. Vor einigen Jahren bot sich hier noch die CD an, siehe dazu auch unseren Test des mittlerweile nicht mehr produziertenION LP2CD, mittlerweile sind jedoch SD-Card oder USB-Stick gängiger. Ein Beispiel hierfür ist der kaum 100 Euro teure, aber klanglich laut einschlägiger Tests nicht so brillante Denon DP-200.

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von Daniel Wagner

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Profilbild von DJ commander_loop

DJ commander_loop sagt:

#1 - 20.02.2019 um 11:00 Uhr

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Hallo Daniel, guter Beitrag soweit. Allerdings finde ich DJ Laufwerke dafür nicht gut geeignet. Club Laufwerke, besonders die teueren, sind für die meist rauen Bedingungen in der DJ-Booth konstruiert, weniger fürs Studio. Gute HiFi Plattenspieler mit entsprechender Nadel sind günstiger, zahlreicher verfügbar und eignen sich besser. Ein Wort zum Preis. Normalerweise sind über die Zeit inzwischen alle wichtigen Inhalte (auch alte) digital von den Labels verfügbar. 5000€ für analog zu digital Audiotechnik auszugeben, der Zeitaufwand das Material entsprechend Aufzubereiten... wer noch knistern der Platten wegrechnen mag, ganz zu schweigen vom schlechten Klang mechanisch abgenutzer Scheiben... ich kenne keinen, der dieses "Kosten-Nutzen" Verhältnis für ausgewogen hält.
Vorschlag: wer einen Plattenspieler hat, einen Vollverstärker mit Phono Eingang (oder DJ-Mixer), einfach mal den Rec. Out des Verstärkers mit einem USB Interface wie das Focusrite oder ähnlich bei gutem Pegel digitalisieren. Damit kommt man schon ganz weit und spart sich den billig "USB-AD-Plastik-Turntable" aus China der dann eh nur rumsteht.dj commander_loop @ berlin

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