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Mackie Thrash12v2 Test

Trotz kompakter Bauform verspricht die neue Mackie Thrash12v2/Thrash15v2 PA-Aktivbox in der neusten Modellversion „In your Face“-Sound. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist neben einem optischen Facelift noch einiges an Features mit an Bord. Ein vielversprechender Aktiv-Speaker für DJs, Bands und Solokünstler, mit dem die Firma Mackie ihr bereits breit aufgestelltes Portfolio im Bereich der Full-Range-Kleinlautsprecher noch erweitert. Ob der Mackie Thrash12v2 hält, was er verspricht, werdet ihr in diesem Artikel erfahren.

Mackie Thrash12v2 Test

Mackie Thrash12v2 – das Wichtigste in Kürze

Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • einfache Bedienung
  • solide Verarbeitungsqualität
  • Bluetooth-Audio
  • DSP-Voicing-Modes
  • integrierter Feedback-Eliminato
Contra
  • leichtes Grundrauschen
  • nur ein analoger Eingangskanal
  • keine Standfüße auf der Seite für den liegenden Betrieb

Quickfacts Mackie Thrash12v2

  • Was ist Mackie Thrash12v2? Ein a ktiver Fullrange-Speaker in der zweiten Generation
  • Wie viele Eingänge gibt es? Einen analogen Mic/Line-Eingang
  • Was ist das Besondere am Mackie Thrash12v2? Er ist ein aufs Wesentliche reduzierter, einfach zu bedienender Aktiv-Speaker mit praktischen Features wie Bluetooth und Wireless-Pairing
  • Was sagt der Test? Der Mackie Thrash12v2 ist ein solider Allround-Speaker, der sowohl für DJs und Party-Events als auch für Musiker und sonstige Performer interessant ist

Gerade erst frisch aus der Entwicklungsschmiede gekommen, war die Firma Mackie so nett, uns zwei der neuen Mackie Thrash-V2-Speaker in der 12-Zoll-Variante zum Test zur Verfügung zu stellen. Der aktive Full-Range-Speaker verfügt über Bluetooth 5.0, Feedback-Eliminator und DSP-Processing und verspricht laut Mackie „No Nonsense“.

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Mackie Thrash12v2
Mackie Thrash12v2 Bisher keine Kundenbewertung verfügbar
Mackie Thrash12v2 Stereo stand Bundle
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Was ist im Lieferumfang Mackie Thrash12v2?

Unsere Testkandidaten kommen in bunt bedruckter Kartonage. Im Inneren wird der Lautsprecher durch Styroporeinlagen vor Transportschäden geschützt. Neben dem Lautsprecher sind noch ein passendes Netzkabel sowie eine mehrsprachige Schnellstart-Anleitung mit von der Partie. Außerdem ist dem Lautsprecher ein „Certificate of Conformity“ beigelegt.

Gehäuse und Details Mackie Thrash12v2

Im Inneren des 353 × 614 × 348 mm (B × H × T) großen, aus Kunststoff gefertigten Gehäuses übernimmt ein 1.300 Watt starker Class-D-Amp die Versorgung des verbauten 12-Zoll-Woofers sowie des 1-Zoll-Polymer-Kompressionstreibers. Der Frequenzbereich beträgt 46–20.000 Hz (-10 dB) bei einem Maximalpegel von 129 dB. Geschützt werden die Speaker auf der Front durch schwarz lackiertes Lochblech, das mit dem Mackie-Logo bestückt ist.

Das Bedienpanel und sämtliche Anschlüsse des Mackie Thrash12v2 befinden sich auf der Rückseite des Speakers. Auf analoger Seite findet sich ein Eingangskanal in Form einer XLR/6,3-Klinken-Combo-Buchse. Dieser verfügt über ein Input-Gain-Poti mit zweifarbiger Clipping-LED und lässt sich in der Eingangsempfindlichkeit mit Hilfe des Mic/Line-Schalters anpassen. Zusätzlich besitzt der Thrash12v2 einen analogen Mix-Out in Form einer XLR-Buchse zur Versorgung eines weiteren Speakers.

Neben dem Master-Volume-Poti ist die Limit-LED platziert, die bei aktivem Limiter für visuelles Feedback sorgt. Außerdem sind ein Feedback-Eliminator-LED-Schalter sowie ein Voicing-Mode-Switch zur Auswahl der vier DSP-Presets vorhanden. Im Vergleich zum älteren Modell besitzt die V2-Version einen Bluetooth-Pairing-Taster, der auch zur drahtlosen Audiosignalübertragung zwischen zwei Speakern dient. 

Der USB-C-Port ist für Firmware-Updates gedacht. Hier wird laut Handbuch weder „ein Gerät geladen, Musik abgespielt noch werden die Geheimnisse des Universums preisgegeben“ – schade eigentlich. Abschließend sind sowohl der Netzschalter als auch die Netzbuchse auf der Rückseite des Speakers verbaut. Die Oberseite sowie die beiden Seiten sind mit großzügigen Tragegriffen ausgestattet, die für ein einfaches Handling sorgen. Vier Gummifüße auf der Unterseite geben einen festen Halt beim stehenden Betrieb.

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Mackie Thrash12v2 im Praxischeck 

Nachdem der zweite Speaker der beiden Testkandidaten seine DHL-Odyssee hinter sich gebracht hatte, konnte ich ihn endlich bei mir zu Hause willkommen heißen. Auf der Verpackung geizt das Unternehmen übrigens nicht mit Huldigungen an den gelieferten Speaker. Hier kann ich mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Bereits bei der Entnahme aus der Verpackung fühlt sich der Mackie Thrash12v2 solide verarbeitet an. Sowohl die verbauten Griffe als auch der Lautsprecher im Ganzen wirken stabil und akkurat verarbeitet. Allerdings ist ein leichter Kunststoffgeruch nicht von der Hand zu weisen. Auch die Bedienelemente sowie die Ein-/Ausgangsbuchsen sitzen fest an ihrem Platz.

Zurück zum klassischen Schwarz

Optisch geht Mackie auf klassischen Pfaden. Besticht das Vorgängermodell noch durch Griffe und Applikationen in „Mackie-Grün“, wurde beim neuen Thrash12v2 ausschließlich ein schwarzer Farbtopf verwendet. In Verbindung mit dem chromfarbenen Logo auf der Front wirkt das neue Modell deutlich unauffälliger.

Bedienung des Lautsprechers

Um mir einen klanglichen Eindruck zu verschaffen, nutze ich zuerst die Wireless-Audio-Übertragung des Speakers. Das Prozedere gestaltet sich einfach. Durch kurzes Drücken des Bluetooth-Buttons geht der Thrash12v2 in den Pairing-Mode. Ein optisches Feedback liefert die blau blinkende Status-LED. Sobald ein kompatibles Gerät verbunden ist, leuchtet die LED dauerhaft.

Wie bereits erwähnt standen mir zwei Testkandidaten zur Verfügung. Um die beiden Speaker miteinander zu verbinden, steht neben dem analogen Mix-Out noch die kabellose Verbindung zur Auswahl. Hierzu wird der Bluetooth-Button gedrückt gehalten. Nach kurzer Zeit beginnt die LED, grün zu blinken. Am zweiten Speaker wird jetzt ebenfalls der Bluetooth-Button gedrückt gehalten und nach ca. 10 Sekunden pairen sich die beiden Speaker miteinander.

Und was geht klanglich beim Thrash12v2?

Zunächst kommt meine Soundcheck-Playlist zum Einsatz. Den Master-Regler betreibe ich zunächst auf zwölf Uhr. Die Lautstärke des Abspielgeräts regle ich am Gerät. Ein Volume-Poti für den Bluetooth-Input besitzt der Thrash12v2 nicht. Als Voice-Preset starte ich im Flat-Mode. Da ich erst einmal mit geringer Lautstärke starte, ist ein leises, aber wahrnehmbares Grundrauschen zu hören. Auch bei keiner angeschlossenen Quelle ist dieses leise Rauschen vorhanden. Gibt man dann etwas Gas am Volume-Regler der Audioquelle, fällt es aber nicht weiter ins Gewicht. 

Klanglich braucht der Thrash-Speaker generell ein wenig Pegel, damit vor allem im Bassbereich etwas passiert. Generell kann man den Sound als sehr angenehm und ausgeglichen beschreiben. Lediglich die tiefen mittleren Frequenzen wirkten bei manchen Testsongs ein klein wenig überbetont. 

Im DJ-Setup kommen dann noch ein paar mehr tiefe Frequenzen aus dem 12-Zöller und auch die Höhen gewinnen an Brillanz. In dem Live-Modus gibt es dann weniger Bass, aber dafür eine kleine Anhebung im Frequenzbereich um 2,5 kHz. Im Wedge-Mode ist der Bassbereich dann schon deutlicher beschnitten, sorgt aber dafür, von tiefen Feedbacks verschont zu bleiben.

Mackie Thrash12v2 als Bühnenmonitor

Da bei mir eine kleine „Open-Air“-Show auf der Agenda stand, habe ich mir die beiden Mackie-Thrash-Boxen mit in den Caddy geladen. Schon beim Transport und auch beim anschließenden Aufbau der Speaker machte sich das vergleichsweise geringe Gewicht angenehm bemerkbar. Ein paar Gummifüße für den liegenden Betrieb hätte Mackie dem Thrash aber durchaus spendieren können.

Da mir das Wedge-Voice-Preset im tiefen Frequenzbereich ein wenig zu stark beschneidet, betreibe ich die Boxen im Flat-Modus. Zunächst geht es erst einmal ohne Feedback-Eliminator bis zu den ersten Rückkopplungen. Die Lautstärke ist schon ordentlich und beide Testkandidaten liefern auch so ein ordentliches Ergebnis. Mit aktiviertem Feedback-Eliminator sind dann noch einmal ein paar mehr Dezibel möglich. Auch die Reaktionszeit des Eliminators ist absolut praxistauglich. Das beim ersten Antesten vernommene Grundrauschen war in dieser Konzertkulisse nicht wahrnehmbar. Die an diesem Abend performende Reggae-Band war auf jeden Fall von den Thrash12v2 durchwegs begeistert. An dieser Stelle noch einmal ein kleines Dankeschön an die Band „Grashoppers“.

Mackie Thrash12v2 als Nearfill

Ein weiteres Testszenario stand ein paar Tage später auf dem Programm. Eine Indoor-Show stand in einem Club an. Die vorhandene PA war klassisch links und rechts neben der Bühne positioniert. Aufgrund der enormen Bühnenbreite und des Abstrahlverhaltens der vorhandenen PA gab es mittig in den ersten Reihen eine ordentliche Lücke. Also habe ich kurzerhand den Thrash aus dem Auto geholt und als „Nearfill“ im liegenden Betrieb mittig vor der Bühne positioniert. Obwohl der Speaker nicht ganz auf Ohrhöhe positioniert war, sorgte der Thrash für eine enorme Verbesserung. Am Equalizer des Mixers kam lediglich ein Low-Cut zum Einsatz.

Mackie Thrash12v2 – die Zielgruppe

Mit dem Thrash12v2 richtet sich Mackie an potenzielle Nutzer, die auf der Suche nach einem aktiven Lautsprecher sind, der auf Wesentliches reduziert wurde. Der Speaker eignet sich für DJs und Entertainer im Standalone-Betrieb, vor allem für kleine Veranstaltungen oder Ambient-Beschallung. Soll es dann etwas mehr zur Sache gehen, sollte man eher die 15-Zoll-Variante des Thrash unter die Lupe nehmen oder einen zusätzlichen Subwoofer einsetzen.

Auch für Schulen, Jugend- oder andere Sozialeinrichtungen empfiehlt sich der aktive Speaker durch einfache Handhabung und leichtes Handling. Der Betrieb als Bühnenmonitor ist ebenfalls möglich, allerdings verfügt der Mackie Thrash12v2 über keine Gummifüße für den liegenden Betrieb. Singer-Songwriter-Setups sind beim einkanaligen Thrash nur mit zusätzlichem Equipment realisierbar. Hier wäre der Mackie Thump 12V4 die bessere Wahl.

Mackie Thrash12v2 – mögliche Alternativen

 Mackie Thrash12v2db Technologies Opera 12Turbosound Milan M12
Anzahl Eingänge122
Mix-Ausgangjajaja
DSP-Processingjajaja
Bluetoothjaneinnein
Abmessungen353 x 348 x 614 mm (B x T x H)350 x 349 x 642 mm (B x T x H)394 x 330 x 620 mm (B x T x H)
Gesamtgewicht13,4 kg14,3 kg20,5 kg
Preis389,99 € (UVP)419 €409 €
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Fazit zum Mackie Thrash12v2 Test

Mit dem Thrash12v2 hat Mackie eine neue Modellvariante im Portfolio, die problemlos an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen kann. Erweitert mit Bluetooth-Audio und Wireless-Pairing bietet die V2-Generation aktuelle Features. Auch die Voice-Modes und vor allem der Feedback-Eliminator sind absolut praxistauglich. Die Bedienung ist selbsterklärend und sollte auch problemlos für ungeübte Nutzer von der Hand gehen. Klanglich konnte mich die Box ebenfalls überzeugen: Für einen 12-Zoll-Aktiv-Speaker liefert der Thrash12v2 überraschend viel Low-End und Lautstärke. Für den fetten Elektro-Rave wird allerdings mindestens ein zusätzlicher Subwoofer vonnöten sein. 

Ein wenig überrascht war ich, dass das neue Modell im Vergleich zur älteren Variante um einen analogen Eingangskanal erleichtert wurde. Für alle Anwender, die den Speaker mit einem Mixer betreiben wollen, ist das kein Problem. Außerdem wären ein paar Gummifüße auf der Seite für den liegenden Betrieb von Vorteil, damit der Speaker auch auf rauen Bühnen ohne Kratzer am Gehäuse auskommt. Allerdings lässt sich dieses Problem auch easy in jedem gut sortierten Baumarkt lösen. Alles in allem bringt Mackie mit der neuen Thrash-Serie einen soliden, anwenderfreundlichen Allround-Lautsprecher auf den Markt, der mit 4 Sternen aus unserem Test hervorgeht.

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Technische Daten Mackie Thrash12v2

  • Aktiver 12-Zoll-Fullrange-Lautsprecher
  • Lautsprecherbestückung: 12″-Tieftöner und 1″-Kompressionstreiber
  • 1300 Watt (Peak) Class-D-Amplifier
  • Frequenzumfang 49 – 20.000 Hz
  • Max. Pegel 129 dB
  • Bluetooth-5.0-Audio
  • Feedback-Eliminator
  • DSP-Voice-Presets
  • Abmessungen (B x H x T): 353 x 614 x 348 mm
  • Gewicht: 13,9 kg
  • inkl. Netzkabel
  • Mikrofon/Line Eingang: Combo XLR/6,3-mm-TRS-Klinke
  • USB-C-Port für Firmware-Updates
  • XLR-Mix-Ausgang
  • Preis: 389,99 Euro (UVP)

Mackie – Produktseite des Herstellers

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