OneOdio präsentiert mit dem Studio Max 2 einen kabellosen Kopfhörer mit nur 9 ms Latenz im Ultra Low Latency Mode (ULL). Zusätzlich kann der Kopfhörer mit Bluetooth oder Kabel genutzt werden. Der Lithium-Ionen-Polymer-Akku hat eine Kapazität von 1000 mAh (3,7 Wh), der Hersteller verspricht mit nur einer Ladung eine wochenlange Nutzung. Konkreter Dauerbetrieb: 60 Stunden im Ultra Low Latency Mode (ULL, 2.4G), 120 Stunden im Bluetooth 6.0-Mode (BT) und mindestens 50 Stunden für den ebenfalls neuen M2-Sender. Das macht neugierig!

- Latenz von 9 ms im Ultra Low Latency Mode
- sehr schnelle und einfache Bedienung
- sehr lange Akkulaufzeit
- Ohrmuscheln um 180° drehbar und faltbar
- Lautstärkeregelung am Kopfhörer auch im Ultra-Low Latency Mode
- angenehmer Tragekomfort
- auch für große Köpfe geeignet
- Headset-Funktionalität dank eingebautem Mikrofon
- EQ-Kontrolle über App
- luxuriöses Hartschalen-Case
- sehr attraktiver Preis
- Die verdrehbaren Ohrmuscheln könnten manchen DJs zu wackelig sein
- Hartschalen-Case könnte zu groß für reisende DJs sein
Was befindet sich im Lieferumfang?
Der Nachfolger des Vorgängermodells OneOdio Studio Max kommt in einer schicken Verpackung. Darin befindet sich ein großes, tropfenförmiges Premium-Hardcase, in dem sich wiederum perfekt geschützt der Kopfhörer, der Transmitter, zwei Audiokabel und ein USB-C-Ladekabel befinden.




Wie ist das Gehäuse des OneOdio Studio Max 2 beschaffen?
Der OneOdio Studio Max 2 Kopfhörer ist stabil gebaut. Die Ohrmuscheln bestehen außen aus Hartplastik, innen sorgen weiche Ohrpolster für einen guten Sitz. Der Kopfbügel aus Metall ist weit verstellbar und somit auch für große Köpfe geeignet. Er wird von einem Kunstlederband und einem weichen Kopfpolster ummantelt, die 180°-Drehgelenke wirken vertrauenswürdig stabil. Sie sind sehr leichtgängig, weswegen sie sich schnell verdrehen.
Generell stehe ich Drehgelenken bei Kopfhörern immer misstrauisch gegenüber, denn diese waren bei ALLEN meinen bisherigen Kopfhörern dieser Bauart stets die (Soll-) Bruchstelle und der Grund, sie in den Ruhestand zu schicken.

Welche Ein- und Ausgänge bietet der OneOdio Studio Max 2?
Wie schon beim Vorgänger hat das Spiralkabel auf der einen Seite einen verriegelbaren Stereo-Miniklinkenstecker und auf der anderen Seite einen großen Stereo-Klinkenstecker. Der Kopfhörer hat ebenfalls entsprechende Eingänge an den Ohrmuscheln, so dass man keinen Adapter benötigt (und so auch nicht verlieren kann!), um den Kopfhörer an Geräte mit kleinen oder großen Stereo-Klinkenbuchsen anzuschließen. Eine sehr smarte Lösung!
Oben auf der linken Kopfhörermuschel finden wir ein Mikrofon, so dass wir den Studio Max 2 auch als zertifiziertes Hi-Res Audio und Hi-Res Wireless Audio Headset nutzen können.
Aber natürlich wollen wir den OneOdio Studio Max 2 vor allem wireless betreiben und dafür steht neben Bluetooth mit LDAC-Codec mit Bitraten von bis zu 990 kbps auch ein Ultra Low Latency Mode mit Hi-Resolution und nur 9 ms Latenz zur Verfügung.


Was kann die Smartphone App des OneOdio Studio Max 2?
Der OneOdio Studio Max 2 wird von einer kostenlosen App (iOS und Android) begleitet. Hier kann man nicht nur den Klang mit einem Equalizer regeln (drei Presets und ein benutzerdefiniertes Setting), es gibt auch Einstellmöglichkeiten für die Verbindung mit einem weiteren OneOdio Studio Max 2, einen Gaming-Mode und mehr.
Die App kann nur im Bluetooth-Mode mit dem Kopfhörer kommunizieren, aber die eingestellten Klangkorrekturen gelten dann ebenfalls für den Ultra Low Latency Mode und die kabelgebundene Nutzung.

Wie unterscheidet sich der OneOdio Studio Max 2 von seinem Vorgänger?
Latenzmäßig hat der Studio Max 2 mit der Konkurrenz von AIAIAI und AlphaTheta gleichgezogen. Der Vorgänger wies noch eine Latenz von 20 ms auf. Die Bitrate wurde für mehr Transparenz von 160 kbps auf 400 kbps erhöht. Äußerlich sind die beiden Kopfhörer jedoch kaum voneinander zu unterscheiden: Die Kopfhörermuscheln mit 50-mm-Treibern sind wie beim Vorgänger um 180° drehbar, faltbar und mit einem Vinyl-artigen Muster verziert.
Alles, was ich an dem Vorgänger im Bonedo-Test gelobt hatte, finde ich aber auch hier wieder: narrensichere, schnelle und unkomplizierte Verbindung mit dem Low Latency Mode und Bluetooth sowie superflüssigen Wechsel zwischen beiden Modi.
Auch die beruhigend ausgiebigen Batterielaufzeiten (Betriebszeit lt. Herstellerangaben: Bluetooth-Mode 120 h, Low Latency Mode 60 h, Transmitter 50 h) sind geblieben. Die ohnehin schon gute Ladegeschwindigkeit des Vorgängers hat OneOdio jedoch weiter verbessert: vollständige Aufladung in unter 2 ½ Stunden über 5 V, 800 mA Eingang.
Außerdem weist der Hersteller darauf hin, dass die Drehgelenke verstärkt wurden. Wie stabil sie tatsächlich sind, finden wir wohl erst nach ein paar Jahren heraus, aber alles Weitere ergründen wir schon jetzt im Praxistest.
































