NAMM 2026: Polyend Synth Firmware-Update 2.0

Das Polyend Synth Update 2.0 wurde schon im Dezember als Beta-Version veröffentlicht und ist nun endlich als Vollversion für alle Nutzer und Nutzerinnen erhältlich. 

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Warum braucht der Polyend Synth das Update 2.0? 

Mit dem Update 2.0 erhält der Polyend Synth von Polyend einen deutlich erweiterten Funktionsumfang gegenüber Version 1.3.1. Die neue Version richtet sich klar an Sounddesign und Performance und verbindet zusätzliche klangliche Werkzeuge mit spürbaren Effekten. 

Was kann die neue Dirt Synth Engine des Polyend Synth? 

Die Dirt Synth Engine wurde mit fünf Core Shapes sowie einem zusätzlichen Sub Mid ausgestattet, die diese mit Envelope oder LFO modulieren können. Ergänzend stehen dreizehn modulatable Waveshaper Modes zur Verfügung. Dazu zählen Saturator, Overdrive, Diode Clipper, Asymmetric, Sin, Sin+, Fuzz, Bitcrush, Bitcrush+, Rectifier, Redux, Redux+, Bit+Redux. Dies ermöglicht ein breites Klangspektrum von subtiler Sättigung bis zu radikaler Zerstörung des Signals.

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Wie profitiert der Workflow des Polyend Synth von dem Update 2.0? 

Auch der Workflow profitiert von neuen Funktionen. Scene Quickselect verwandelt das Grid in einen visuellen Scene Launcher, der eine Liste mit bis zu sechzig Scenes anzeigt, die jeweils einem Pad zugeordnet sind. Aktive und inaktive Scenes werden durch unterschiedlich intensive Beleuchtung der Pads angezeigt. Unbeleuchtete Pads stehen für nicht belegte Scenes, sofern weniger als sechzig vorhanden sind.

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Scenes lassen sich neu anordnen und Pads mit der Kennzeichnung P plus Nummer zeigen bestehende Pad Zuweisungen an.

Die Filter Performance arbeitet effizienter und reagiert stabiler. Eine höhere Modulation Rate Resolution sorgt für verbesserte Pitch Modulationen.

Welche Bug Fixes beseitigt das Update 2.0 für Polyend Synth?  

Moog Filter Audioausfälle treten nicht mehr auf. Probleme mit abgeschnittenen Akkorden beim Ändern der Pack Größe im Chord Pack Editor wurden korrigiert. Zudem beseitigt das Update Freezes bei hohen ARP Noten oder bei der FX Preset Auswahl und noch vieles mehr.

Preis und Verfügbarkeit

Das Polyend Synth Update ist auf der Polyend Website kostenlos erhältlich. Der Polyend Synth ist für 449,00 Euro im Handel erhältlich.

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Polyend Synth Update 2.0: Features

  • Dirt Synth Engine
  • Klangformung durch stufenloses Mischen von fünf Core Shapes plus Sub Mid
  • Modulationüber Envelope oder LFO
  • Dreizehn modulatable Waveshaper Modes: Saturator, Overdrive, Diode Clipper, Asymmetric, Sin, Sin+, Fuzz, Bitcrush, Bitcrush+ Rectifier, Redux, Redux+, Bit+Redux
  • Scene Quickselect als neue Performance Funktion
  • Das Grid  = Scene Launcher
  • Optimierte Filter Performance
  • Höhere Modulation Rate Resolution
  • Bugfixes 
  • Neue Funktionen
  • Neue Dirt Synth Engine
  • Klangformung durch stufenloses Mischen von fünf Core Shapes plus Sub Mid
  • Modulation der Klangform über Envelope oder LFO möglich
  • Dreizehn modulatable Waveshaper Modes verfügbar
  • Enthalten sind Saturator, Overdrive, Diode Clipper, Asymmetric, Sin, Sin+, Fuzz, Bitcrush, Bitcrush+ Rectifier, Redux, Redux+, Bit+Redux
  • Scene Quickselect als neue Performance Funktion
  • Das Grid fungiert als visueller Scene Launcher#
  • Scene Quickselect
  • Bugfixes 

Das Update 1.3.0 (Mai 2025)

Der Polyend Synth erhält mit der Firmware 1.3.0 ein Update. Erwurde mit der neuen Synth-Engine Dual Wave Architecture ausgerüstet.

Mit der DWA (Dual Wave Architecture) erhält der Polyend Synth eine neue, experimentelle Synthese-Engine. DWA ist ein dual-wavetablebasierter Synthesizer, der auf samplebasierte Sound-Design spezialisiert ist. Jedes Patch besteht aus zwei Layern, die jeweils ein Sample enthalten, das sich individuell manipulieren, loopen, überblenden (cross-mixen) und in unterschiedliche Richtungen abspielen lässt.

Dank Feedback-Loops und präziser Steuerung der Sample-Wiedergabe lassen sich unter anderem Single-Cycle-Wellenformen, zerhackte Loops, Karplus-Strong-artige Sounds oder zufällig generierte Klangfragmente erzeugen.

Ausserdem wurde das Update mit MIDI-Input für Channel Pressure und polyphonen Aftertouch ausgerüstet. Außerdem darf jetzt jedes der sieben Synthesizermodelle mit einer eigenen Farbe ausgestattet werden. Viele Verbesserungen betreffen auch die Zusammenarbeit mit MIDI-CC und neue Presets und Samples wurden integriert. Selbstverständlich wurden auch Bugfixes durchgeführt.

Das Update ist auf der Polyend-Website erhältlich.

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Polyend Synth: 8 Synth-Engines (12.11.2024)

Der Polyend Synth ist mit 60 Pads, 11 Tastern, 16 Reglern und einem Display ausgestattet, die eine komfortable Bedienung ermöglichen. Der Synthesizer eignet sich besonders für Sounddesign, Komposition und experimentelle Musik. Laut den Entwicklern ist das Gerät einfach zu bedienen, bietet aber dennoch komplexe Funktionen.

Polyend hat den Synth mit einem polyphonen Multi-Engine-Synthesizer ausgestattet. Der Polyend Synth stellt 8 Synth-Engines bereit, von denen der Nutzer drei gleichzeitig verwenden darf. Dieses Feature darf nicht mit einem multitimbralen Synthesizer verwechselt werden, da diese gleichzeitig unterschiedliche Sounds abspielen kann, die von einer Engine berechnet werden.

Synth berechnet moderne Synthesemethoden und klassische Synthesizer-Emulationen. 

  • PHZ-Engine: Inspiriert vom Casio CZ-101 und dessen Phase-Distortion-Synthese, die um neue Algorithmen erweitert wurde. 
  • ACD-Engine: Basiert auf dem Roland SH-101 und erzeugt typische Acid-Sounds.
  • VAP-Engine: Orientiert sich am Sequential Circuits Prophet-6 und eignet sich für üppige Pad-Sounds.
  • PMD-Engine: Nutzt Physical-Modeling-Algorithmen von Mutable Instruments.
  • GRAIN-Engine: Eine granulare Synthese Engine mit der eigene Samples verwendet werden dürfen. Mit dem Burst-Modus lassen sich rhythmische und synchronisierte Grains für dynamische Rhythmen erzeugen.
  • WAVS-Engine: Ein Wavetable-Synthesizer mit zwei Oszillatoren und der Möglichkeit, eigene Wavetables zu laden. Der Retro-Modus erzeugt absichtlich Aliasing um den klanglichen Charme von Vintage Wavetable-Synthesizer nachzuahmen.
  • WTFM-Engine: Nutzt die Wavetables für FM-Synthese und deckt das charakteristische Klangspektrum dieser Synthese ab.

Alle Synthesizer-Engines verfügen über polyphonen Aftertouch, wobei bis zu fünf Parameter individuell zugeordnet werden dürfen. 

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Filter, Effekte und Spielweisen

18 Filtertypen stehen zur Verfügung, um den Klang in Form zu bringen. Selbstverständlich steht für die Klangformung ein Arsenal an Effekten zur Verfügung. Modulationseffekte wie Chorus, Phaser und Flanger sowie Delays und Reverbs stehen zur Auswahl.


Man kann mit dem Polyend Synth drei Synth-Engines gleichzeitig nutzen und sie dank Polyends Grid-Feature auch gleichzeitig spielen. Es verfügt über drei unabhängige Sequencer oder Arpeggiatoren, die in Echtzeit reagieren. Einem Synthesizer-Patch kann eines der drei Akkordmodi zugewiesen werden, um mit einem Pad Akkorde auszulösen. Der Akkordmodus erlaubt es, zwei Synth-Engines als „Follower“ auszuwählen, die ihre Noten an den aktuellen Akkord anpassen. Die Skalensperre verhindert falsche Töne. Da der Follower aber dem gespielten Akkord folgt, passt sich auch die Skalensperre automatisch neu gespielten Tonarten an. Der Synthesizer bietet noch weitere Funktionen an, um falsche Töne zu vermeiden.

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Polyend Synth: Features

  • Man kann 3 unabhängige und vollwertige Synthesizerstimmen (Synth 1–3) gleichzeitig spielen
  • intuitives spielen aller 3 Synthesizerstimmen gleichzeitig dank integrierten Sequenzer, Arpeggiatoren und Smart Grid
  • Acht Synth-Engines wählbar je Synth: PHZ – phase distortion-Synthese, PMD – Physical-Modeling, GRAIN – Granular-Engine, WAVS – Wavetable, VAP – Polysynth mit zwei Oszillatoren für Pad-Sounds, FAT – Synth mit drei Oszillatoren und Vintage Ladder-Filtern für Bässe und Lead-Sounds, ACD – monophone Vintage-Synths oder WTFM – FM-Synthese-Engine
  • drei anpassbare Effekte je Synth: Modulationseffekte, Delay und Reverb
  • Polyphonie: 8-Noten über 3 Synth-Engines
  • 2x LFOs pro Engine, 6 pro Szene
  • Filter: Tiefpass x4, Hochpass 4x, Bandpass x4, Notch x2
  • MIDI Eingang via USB und TRS-B MIDI
  • 8-stimmiger polyphoner Aftertouch
  • Aftertouch-Zuweisungen von 5 Parametern pro Synth-Engine
  • Abmessungen: 275 x 213 x 37 mm
  • Gewicht: 1,8 kg

Die Polyend Website

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