Der TBD-16 von dadamachines ist ein flexibles, elektronisches Open-Source-Musikinstrument, mit dem man Instrumente entwickeln kann.


Dadamachines TBD-16
Die meisten elektronischen Instrumente sind geschlossene Systeme. Der Hersteller bestimmt, was das Instrument sein soll. Eine TB-303 ist eine TB-303 und kein Klavier. Doch die DSP-Engine, Firmware und das Plugin-System des TBD-16 sind vollständig Open Source (. Es ist möglich, mit dem TBD-16 Musik zu machen oder Code zu programmieren, mit dem man Musik machen möchte.
Was bietet TBD-16?
Der TBD-16 wird mit über 50 Synthesizern und Effekten ausgeliefert. Die Audio-Engine und Plugins stammen aus dem CTAG TBD Projekt von Robert Manzke. Die Plugins eignen sich zum Musikmachen; wenn sie dir aber nicht gefallen, können sie mit neuen Funktionen ergänzt werden, umgeschrieben werden oder vollkommen neu programmiert werden.
Alle Technologien sind schon seit Jahren etabliert und machen das System vorhersehbar, durchschaubar und damit zukunftssicher . Deswegen arbeitet der TBD-16 mit Standard-MIDI, Standard-Audioanschlüssen und SD-Karten-Speicher. Deine Instrumente und Sounds gehören dir. Diese können über MIDI kommunizieren und werden mithilfe eines Browsers editiert.

Für wen ist der TBD-16 gedacht?
Das System richtet sich an Musiker, die auf der Suche nach einem flexiblen System zum Musizieren sind und ihr Setup nach Belieben rekonfigurieren wollen. Außerdem werden auch Programmierer angesprochen, die Erfahrung mit C++ haben. Laut dadamachines unterscheidet sich der Workflow nicht vom herkömmlichen Programmieren.
Warum braucht der TBD-16 drei Prozessoren?
Jeder der drei Prozessoren übernimmt unterschiedliche Aufgaben. Der ESP32-P4 (Dual-Core RISC-V) übernimmt die Berechnung des Real-Time Audio. Der RP2350 (Dual-Core ARM/RISC-V) steuert Hardware-UI, MIDI und Sequencing, und der ESP32-C6 kümmert sich um WiFi & Ableton Link. Jede Ebene lässt sich programmieren, verändern usw. Die Trennung der Aufgaben dient vor allem der Stabilität. Programmierer wissen sofort, auf welchen Chip ihr System läuft und können leichter Fehler beheben.
Wozu eignen sich die drei Prozessoren?
Es können MIDI-Controller, Sequencer oder Control Surfaces erstellt werden. Es können Plugins getestet werden. Die WiFi-Web-Oberfläche eignet sich für Preset-Management, Plugin-Konfiguration und Firmware-Updates sowie alle Aufgaben rund um Ableton Link.

Hardware-Interface
Die Hardware verfügt über 30 Tastern und 4 Endlosreglern, die auch gleichzeitig als Taster genutzt werden können. Das 2,4”-OLED-Display zeigt Track-Status, Menüs und Parameter an. Die 19 RGB-LEDs geben Rückschluss über die Funktionalität von Tracks, Sequencing usw..
Preis und Verfügbarkeit
Der Dadamachines TBD-16 wird 499,00 Euro kosten und kann demnächst auf der Dadamachines Website vorbestellt werden. Er ist auf der Superbooth am Stand Z385 zu sehen.
Dadamachines TBD-16: Features
- Open Source (C++ DSP-Entwicklung + Simulator)
- 3-Prozessor-Architektur (ESP32-P4, RP2350, ESP32-C6)
- Real-Time Audio DSP + separates UI/MIDI + WiFi/Ableton Link
- 50+ DSP Plugins (Synthesizer, Effekte, Drum Machine, Granular)
- 2 unabhängige Audio-Kanäle (gleichzeitig nutzbare Plugins)
- Sample Rate: 44,1 kHz (bis 192 kHz möglich)
- 32-bit Float Audio-Processing
- Stereo Audio I/O + Kopfhörerausgang (3,5 mm TRS)
- Umfangreiche MIDI-Konnektivität (TRS, USB, Host)
- Web UI über WiFi (Presets, Config, Updates)
- Ableton Link (drahtlose Synchronisation)
- 2× microSD für Storage & Apps
- 30 Buttons + 4 Endlos-Potis + OLED-Display
- 19 RGB-LEDs für visuelles Feedback
- USB-C Stromversorgung (Powerbank-kompatibel)

























