Trace Elliot TE-1200 Test

Wer in den Achtzigern und Neunzigern auf Konzerten unterwegs war, begegnete unweigerlich den grün-schwarzen Bass-Türmen von Trace Elliot. Wenn damals vom „modernen Basssound“ die Rede war, führte der Weg fast immer zu dieser britischen Marke – und zu Bassikonen wie Mark King. Nach dem erstaunlichen Erfolg der ultrakompakten ELF-Serie richtet die seit 2005 zum Peavey-Konzern gehörende Traditionsfirma ihren Blick nun abermals auf die großen Bühnen dieser Welt. Das Trace Elliot TE-1200 ist ein Bass-Topteil, das mit satten 1200 Watt und einer neu entwickelten Class-D-Endstufe eindeutig im Bereich „Arena-tauglich“ mitspielen soll. Der Amp kombiniert einen musikalisch abgestimmten Multiband-Kompressor mit einem Vierband-EQ und der bekannten Pre-Shape-Funktion. Trace Elliot betont zudem, sämtliche Komponenten selbst zu entwickeln und zu fertigen: Wo „Trace“ draufsteht, soll auch wirklich „Trace“ drinstecken!

Trace Elliot TE 1200
Flaggschiff einer Kultmarke: Der Trace Elliot TE-1200 im Test

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • typisch druckvoller und transparenter Trace-Elliot-Sound
  • satte Leistung (1200 Watt @ 4 Ohm)
  • musikalisch klingender Multiband-Kompressor
  • gut abgestimmter EQ
  • hervorragende Konnektivität inklusive integriertem USB-Audiointerface
  • robuste Bauweise und wertige Verarbeitung
  • umfangreiches Zubehör: Tasche, MIDI-Fußschalter, Rackmount-Kit, Kabel
Contra
  • kein AUX-In für Übezwecke
Artikelbild
Trace Elliot TE-1200 Test
Für 989,00€ bei

Trace Elliot TE-1200 – das Wichtigste in Kürze

  • Bass-Top mit Class-D Endstufe
  • 1200 Watt an 4 Ohm
  • Vierband-Equalizer
  • Preshape-Filter
  • Proprietärer Multiband-Kompressor
  • Audio-Interface Funktion
  • inklusive Tasche, Fußschalter und Rackwinkel

Trace Elliot TE-1200 – erster Eindruck

In den 1980er-Jahren war ich als junger Bassist stolzer Besitzer eines Trace Elliot AH250 – ein Amp, der mich klanglich massiv beeindruckt hat und optisch mindestens genauso viel Eindruck machte. Besonders die eingelassene Schwarzlichtröhre, die die giftgrüne Front von unten zum Leuchten brachte, war damals ein absoluter Blickfang!

Mit dem TE-1200 hat dieses klassische Design allerdings nur noch wenig gemein: Die Front erstrahlt nun in nüchternem Schwarz, und statt der UV-Beleuchtung von damals sorgen dezente LED-Kränze um die Regler und Taster für Orientierung auf dunklen Bühnen und schummerigen Proberäumen – das Design wirkt alles in allem sehr modern und aufgeräumt.

Logischerweise ist der Trace Elliot TE-1200 deutlich kompakter und dank moderner Class-D-Technik auch erheblich leichter als die einstigen Trace-Boliden. Mit Maßen von 305 × 305 × 91,9 mm und einem Gewicht von etwas über fünf Kilogramm bewegt sich das Topteil in einem vernünftigen Rahmen für diese Leistungsklasse – auch wenn einige Modelle am Markt natürlich noch schlanker und transportfreundlicher ausfallen.

Schon beim Auspacken fällt die sehr solide Bauweise ins Auge. Das verschraubte Metallgehäuse wirkt robust und eindeutig roadtauglich, und die großzügigen griffigen Regler sind durch stabile Bügel zuverlässig gegen Rempler geschützt. Trace-Amps galten schon früher als ausgesprochen hochwertig konstruiert – offenbar hat sich an diesem Anspruch bis heute nichts geändert!

Und wenn wir schon beim Auspacken sind: Der Lieferumfang kann sich ebenfalls sehen lassen. Neben dem Amp selbst liegen eine gepolsterte Transporttasche, ein vierfacher MIDI-Fußschalter samt eines passenden 7,6-Meter-Kabels, ein 1,5-HE-Rackmount-Kit für den direkten Einbau, sowie natürlich das Netzkabel im Karton. Wow – beim Thema „Zubehör“ zeigt sich Trace Elliot wirklich ausgesprochen großzügig. Dafür gehen beide Daumen steil nach oben!

Trace Elliot TE 1200
Fotostrecke: 3 Bilder Das Flaggschiff aus der Produktrange …

Welche Regler und Schalter finden sich auf der Front des Trace Elliot TE-1200?

Kommen wir nun zu den Features sowie den Reglern und Schaltern auf der Frontseite des TE-1200. Ganz links findet sich – wie man es erwartet – die Klinkeneingangsbuchse für den Bass. Eine LED zur Kontrolle des Eingangspegels und eine Anpassungsmöglichkeit an aktive oder passive Bässe hielt man scheinbar nicht für erforderlich.

In der unteren Reihe geht es weiter mit einem Vierband-EQ, der Regler für Bässe (70Hz), Tiefmitten (600Hz), Hochmitten (2kHz) und schließlich die Höhen (5kHz) bietet. Direkt darüber arbeitet ein weiteres Reglerquartett: Links der Gain-Regler, daneben die Low-Band- und High-Band-Regler des integrierten Kompressors, und ganz rechts der Output-Regler, der für die Gesamtlautstärke zuständig ist. Der Kompressor lässt sich via Taster ein- und ausschalten. Direkt darunter sitzt ein weiterer Schalter, mit dem sich festlegen lässt, ob der Kompressor vor oder nach dem EQ im Signalweg arbeiten soll.

Ganz rechts auf der Frontseite folgen ein Mute-Taster zur Stummschaltung der Ausgänge, eine Kopfhörerbuchse, sowie der Preshape-Taster. Letzterer wirkt zwar recht unscheinbar, gehört bei Trace-Amps aber zu den klassischen Features. Fans der Marke wissen natürlich, was dahintersteckt: ein EQ-Preset, das für den typischen gescoopten Trace-Elliot-Sound verantwortlich ist. Der Preshape-Filter, der Kompressor, die Mute-Funktion und der Effektweg lassen sich auch bequem mithilfe des mitgelieferten Fußschalters steuern – ohne Zweifel ein praktisches Feature für den Liveeinsatz!

Trace Elliot TE 1200
Fotostrecke: 3 Bilder Hier seht ihr einige …

Ist der Trace Elliot TE-1200 MIDI-fähig?

Der Fußschalter des TE-1200 wird an die MIDI-In-Buchse auf der Rückseite des Amps angeschlossen. Direkt darüber befindet sich eine MIDI-Out-Buchse, über die die entsprechenden Informationen beispielsweise an einen zweiten TE-1200 weitergegeben werden können. Die MIDI-In-Buchse funktioniert selbstverständlich auch mit anderen MIDI-Fußschaltern und bietet dann sogar noch eine fünfte Funktion: „EQ PRE/POST Kompressor“.

Direkt daneben sitzt ein USB-Anschluss zur Verbindung des Amps mit einem Rechner. Der Trace Elliot TE-1200 kann somit direkt zum Aufnehmen mit einer DAW verwendet werden – er sendet das komplette Preamp-Out-Signal mit allen Preamp-Funktionen.

Trace Elliot TE 1200
Praktisch: Die Funktionen des TE-1200 können mithilfe dieses mitgelieferten Fußschalters verwaltet werden.

Über welche Features verfügt die Rückseite des Trace Elliot TE-1200?

Natürlich verfügt der TE-1200 rückseitig auch über einen symmetrischen Ausgang mit Groundlift und Post/Pre-Schalter sowie eine Tuner-Out-Klinke für den Anschluss eines Stimmgeräts. Mittig auf der Rückseite befinden sich zudem vier weitere Klinkenbuchsen: Die Preamp-Out-Buchse leitet das Preamp-Signal bei Bedarf an zusätzliches Equipment weiter, während die Power-Amp-In-Buchse eine direkte Verbindung zur Endstufe ermöglicht, etwa wenn ein anderer Preamp genutzt werden soll. Die beiden übrigen Buchsen bilden den seriellen Effektweg, dessen Pegel sich per Hi-/Low-Taster an das angeschlossene Effektgerät anpassen lässt, um unerwünschte Verzerrungen zu vermeiden.

Den Abschluss bilden die beiden parallelen Speakon/Klinke-Kombibuchsen zum Anschluss der Lautsprecherboxen. Die Mindestimpedanz beträgt 4 Ohm – an diese liefert der Amp seine volle Leistung von sage und schreibe 1200 Watt RMS. An 8 Ohm stehen immer noch beeindruckende 835 Watt bereit.

Wie ihr seht, hat Trace Elliot in Sachen Konnektivität an alles gedacht, sodass der Amp in nahezu jedwedem Szenario eingesetzt werden kann – egal ob auf der Bühne, im Studio oder beim Üben zu Hause. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: Einen AUX-In zum Einspielen von Playbacks sucht man vergeblich. Bei einem Amp, der eindeutig für „größere“ Aufgaben konzipiert wurde, ist das allerdings durchaus verschmerzbar, wie ich finde.

Trace Elliot TE 1200
Fotostrecke: 4 Bilder So sieht die …

Trace Elliot TE-1200: Angenehm leise und als Audiointerface nutzbar

Sobald man den Netzschalter betätigt, werden die Regler dezent Grün beleuchtet – praktisch auf dunklen Bühnen und obendrein ein echter Hingucker! Was ebenfalls positiv ins Auge fällt: Der Amp arbeitet flüsterleise! Zwar springt der Lüfter unmittelbar nach dem Einschalten an und läuft anschließend dauerhaft auf niedriger Stufe, doch zu hören ist hier lediglich ein sehr dezentes Säuseln, das selbst in einer sehr stillen Umgebung tolerierbar ist – und ich bin bekanntlich wirklich ein Pingel, wenn es um Lüftergeräusche geht.

Damit eignet sich der TE-1200 durchaus auch für das Üben in den eigenen vier Wänden. Oder wahlweise fürs Homerecording, bringt er doch ein integriertes Audiointerface mit. Das Setup mit meinem Mac und Logic Pro X verlief erfreulich unkompliziert: Amp per USB verbinden, die Audio-Einstellungen öffnen – und schon taucht das Topteil als „USB Audio Codec“ auf. Von dort lässt es sich ganz einfach als Ein- und Ausgabegerät auswählen, und ist dann sofort aufnahmebereit.

Gemacht wurde das kraftvolle Topteil jedoch eindeutig dafür, richtig Druck zu liefern und den legendären Trace-Elliot-Sound abzufeuern. Ob das gelingt, hören wir uns nun anhand einiger Audiobeispiele an, die ich über den symmetrischen Ausgang aufgenommen habe.

Trace Elliot TE 1200
Fotostrecke: 2 Bilder Sogar diese strapazierfähige Tasche ist …

Soundbeispiele: Wie klingt das Trace Elliot TE-1200?

Wir starten mit allen EQ- und Kompressor-Reglern in neutraler Stellung. Und siehe da: Was hier aus dem TE-1200 kommt, kann sich absolut hören lassen. Der Amp liefert den druckvollen Grundsound, für den die grünen Klassiker schon in den 1980er-Jahren berühmt wurden. Neutral klingt hier freilich nichts: Das Tieffundament ist wuchtig, aber keinesfalls schwammig, und die typischen bissigen Hochmitten sorgen für eine exzellente Portion Durchsetzungskraft – alles wunderbar transparent, knackig und klar!

Die Zeit mit meinem Trace Elliot AH250 liegt schon sehr lange zurück, aber dennoch habe ich den Eindruck, dass der TE-1200 insgesamt etwas gescoop­ter wirkt als die alten Trace-Amps. Eigentlich ist dafür der Preshape-Filter zuständig, den ihr im zweiten Beispiel hört. Entsprechend gering fällt der Unterschied zwischen beiden Sounds aus, da der TE-1200 bereits ab Werk ein leicht gescooptes Voicing mitbringt.

Wie praxistauglich ein solches Scoop-Preset ist, hängt freilich stark vom Boxen-Setup, dem Bandsound und der Akustik des Raums ab. Der Preshape kann in manchen Situationen durchaus zu viel des Guten sein und die Durchsetzungsfähigkeit schmälern – er klingt für sich genommen aber nach wie vor ausgesprochen cool!

Audio Samples
0:00
Flat-Stellung aller Regler Preshape-Filter

Für die zweite Runde greife ich zu einem Music Man Stingray, aus dem ich mithilfe der Features des Trace Elliot TE-1200 einen wunderbar bissigen Slapsound herauskitzeln konnte. Der Preshape-Filter ist aktiviert, und zusätzlich habe ich am EQ sowohl Bässe als auch Höhen angehoben. Außerdem hört ihr hier den Onboard-Kompressor des Amps: Der Lo-Band-Regler steht auf ca. 10 Uhr, der Hi-Band-Regler etwa auf 2 Uhr.

Durch die moderate Kompression wirkt der Bassbereich angenehm kompakt, während die Pops recht deutlich eingefangen werden. Dieser Kompressor gefällt mir wirklich gut – die beiden Bänder lassen sich sehr fein justieren, die Komprimierung wirkt musikalisch und organisch, und selbst bei kräftigerem Einsatz bleibt das Signal überraschend transparent.

Im zweiten Beispiel kommt exakt die gleiche Einstellung zum Einsatz, jedoch habe ich den Kompressor per Taster auf der Front vor den EQ geschaltet, damit ihr die Wirkung im direkten Vergleich hören könnt. Im dritten Clip hört ihr einen klassischen Stingray-Fingerstyle-Sound. Die Bässe und Höhen habe ich hierfür leicht angehoben, dazu kommt eine sehr dezente Bass-Kompression, die das Signal minimal strafft.

Audio Samples
0:00
Preshape, Bass: 3h, Treble: 2h, Comp: 10h/2h, post Preshape, Bass: 3h, Treble: 2h, Comp: 10h/2h, pre Bass: 4h, Treble: 4h, Comp: 9h/7h
Trace Elliot TE 1200
Trace Elliot ist eine traditionsreiche britische Company.

Wie arbeitet der 4-Band-EQ des Trace Elliot TE-1200?

Die klassischen Trace-Amps der 1908er-Jahre waren häufig mit 7- oder sogar 12-Band-Grafik-EQs ausgestattet – flexible Werkzeuge, die tiefgehende Eingriffe in die Klangformung ermöglichten. Beim TE-1200 verzichtet Trace Elliot bewusst auf diese Komplexität und setzt stattdessen auf einen übersichtlichen 4-Band-EQ. Die Bedienung wird dadurch deutlich intuitiver, und dennoch lässt sich der Grundsound des Amps hervorragend an die eigenen Vorlieben abstimmen.

Die Filter reagieren feinfühlig, greifen an musikalisch sinnvollen Stellen ein und lassen sich sehr präzise dosieren. Einzig die beiden Mittenfrequenzen könnten für meinen persönlichen Geschmack gerne einen Tick tiefer liegen – für meine persönlichen Anwendungen wäre das etwas effektiver. Aber die Geschmäcker sind nun einmal verschieden, und unterm Strich ist der EQ absolut gelungen.

Im ersten Beispiel hört ihr einen rockigen Jazz-Bass-Sound über den Neck-Pickup, erzeugt mit Bass-, Hochmitten- und Höhenanhebung sowie einer moderaten Kompression beider Bänder. Im zweiten Clip kommt ein fünfsaitiger Spector-Bass aus europäischer Fertigung zum Einsatz; hier habe ich Bässe und Höhen ebenfalls leicht geboostet und die beiden Kompressions-Regler etwas stärker aufgedreht, damit die tiefe H-Saite kompakt und druckvoll klingt.

Trace Elliot TE 1200
Trace Elliot TE 1200

Zum Abschluss habe ich noch zwei etwas speziellere Klangbeispiele für euch. Zunächst gibt es meinen Jazz Bass in einem deutlich vintage-geprägten Setting zu hören – ein wunderbar warmer Sound, der sich für klassische Soulgrooves förmlich aufdrängt. Im letzten Clip ist erneut der Spector am Start, diesmal jedoch ausschließlich über den Steg-Pickup gespielt und mit einem kräftigen Bass-Boost versehen, der das Fundament vehement stärkt.

Trace Elliot TE-1200 – das sind die Alternativen

FeaturesTrace Elliot TE-1200Ampeg Venture V12Ampeg Venture V12
Leistung1200 Watt an 4 Ohm,1200 W an 4 Ohm1000 W @ 4 Ohm
Equalizer4-Band EQ, Preshape Filter3-Band-EQ mit durchstimmbaren Mitten, Ultra Lo, Ultra Hi4-Band EQ, Old/Flat Schalter
Driveneinjanein
Kompressorja, Mulitbandjanein
Preis989,- Euro999,- Euro999,- Euro
ZubehörTasche, Rackwinkel, Fußschalter, KabelNetzkabel Netzkabel
Produkt bei ThomannTrace Elliot TE-1200 kaufen (Affiliate)Ampeg Venture V12 kaufen (Affiliate) Ampeg Venture V12 kaufen (Affiliate)
Trace Elliot TE-1200 – Alternativen
Trace Elliot TE 1200
Trace Elliot TE 1200

Trace Elliot TE-1200 – Fazit

Mit dem TE-1200 präsentiert Trace Elliot ein rundum gelungenes Topteil, das die DNA der Marke aufgreift, ohne sich in nostalgischen Retro-Anleihen zu verlieren. Der Amp wirkt modern, robust und durchdacht – und vor allem: leistungsstark. Mit 1200 Watt an 4 Ohm steht wirklich jede erdenkliche Live-Situation auf der sicheren Seite, egal ob Club-Gig oder große Festivalbühne.

Klanglich liefert der Amp exakt das, was sich viele Bassistinnen und Bassisten vermutlich von einem modernen Trace-Topteil wünschen: druckvolle Bässe, durchsetzungstarke Hochmitten, klare Höhen und ein charakteristisches Scoop-Voicing, das den legendären Trace-Sound prägt – auf Wunsch verstärkt durch den klassischen Preshape-Filter.

Auch der proprietäre Multiband-Kompressor verdient in meinen Augen Lob: Er arbeitet musikalisch und bleibt selbst bei kräftiger Dosierung bemerkenswert transparent. Dank zahlreicher Anschlüsse, DI-Optionen sowie des integrierten USB-Audiointerfaces ist der TE-1200 darüber hinaus ausgesprochen vielseitig einsetzbar – ob nun live, im Proberaum oder beim Homerecording. Zugegeben, ein AUX-Eingang wäre für Übezwecke sicher noch ein schönes Feature gewesen, das Nicht-Vorhandensein ist aber angesichts der klaren Bühnenorientierung durchaus zu verschmerzen.

Und sogar preislich zeigt sich der Trace Elliot TE-1200 von einer sehr fairen Seite, zumal Trace beim Zubehör beileibe nicht kleckert, sondern klotzt: gepolsterte Tasche, vierfacher MIDI-Fußschalter, Rackmount-Kit sowie passende Kabel gehören hier zum umfangreichen Lieferumfang. Unterm Strich bekommt man hier also ein wunderbar leistungsstarkes, hochwertiges und praxistaugliches Paket, das den Namen Trace Elliot ohne Frage verdient. Absolute Ancheck-Empfehlung meinerseits!

Trace Elliot TE 1200
Trace Elliot TE 1200
  • Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Trace Elliot
  • Modell: TE-1200
  • Herkunftsland: China
  • Endstufenleistung: 1200 Watt an 4 Ohm, 835 Watt an 8 Ohm
  • Anschlüsse: 1x Klinke Input, Phones Klinke, 2 x Spakon Lautsprecher, 1x Klinke Aux-In, 1x Tuner-Out Klinke, symmetrischer XLR Line-Out (pre/post EQ), Effektweg Send/Returen-Klinken (Level Switch), Preamp In/Out Klinken, USB (Audio-Interface), Midi In & Out (Fußschalter)
  • Regler: Gain, Lo-Band, Hi-Band, Output, Bass, Lo-Mid, Hi-Mid, Treble
  • Schalter: Mute, Preshape, Ground/Lift, Post/Pre EQ, Compressor, EQ Pre/Post Compressor
  • Effekte: Multiband Kompressor
  • Maße: 305 x 305 x 92 mm
  • Gewicht: 5,22 kg
  • Zubehör: Tasche, Fußschalter, Rackwinkel, Netzkabel, Midikabel,
  • Ladenpreis: 989,- Euro (Ladenpreis im März 2026)
Hot or Not
?
Trace Elliot TE 1200

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

Kommentieren
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bonedo YouTube
  • Best Slap Sound: Trace Elliot TE-1200 #bass #bassbonedo #traceelliot #bassamp #bassamplifier
  • Trace Elliot TE-1200 - Sound Demo (no talking)
  • Empress Effects Bass ParaEQ - super detailed SLAP SOUND!