Ableton Live 12.4 steht in den Startlöcher – Release am 5. Mai

Live 12.4 ist schon seit einiger Zeit als Beta-Version erhältlich, und die Vollversion wird am 5. Mai veröffentlicht. Ein Grund, zu untersuchen, was Live 12.4 zu bieten hat. Das Update ist für alle Live-12-Nutzer kostenlos. Mit dem Update kommen auch Optimierungen für Push, Move und Note.

Ableton Live 12 Beta (Bildquelle: Ableton)
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Ableton Live 12.4 Beta Test

Wer alles über Ableton 12.4 ganz genau erfahren möchte, dem empfehle ich den 12.4 Beta Test aus unserer Redaktion. Hier folgt eine Übersicht über die neuesten Features von Live 12.4.

Ableton Live Website Screenshot

Die spannendste Neuerung in Live 12.4 ist Link Audio. Mit diesem Tool ist es möglich, Audio in Echtzeit zwischen Link-Audio-fähigen Anwendungen zu streamen. Audio-Streams von Teilnehmern werden in Live im Audio-Input angezeigt. So können externe Instrumente und Geräte direkt in dein System ohne Latenzen aufgenommen werden. Das klingt tatsächlich wie aus der Zauberschule, und Tests werden zeigen, wo die Beschränkungen des Systems liegen und ob Kabel doch die bessere Wahl sind.

Stem Separation Optimierung

Nicht jeder hat Zugriff auf Multitracks, und Stem-Separation entwickelt sich mittlerweile zu einem Standard in DAWs, der bei Remixen, Re-Arranges etc. eine immer wichtigere Rolle spielt.

Es ist jetzt möglich, ausgewählte Teile von Clips zu separieren. So muss nicht jedes Mal der gesamte Track berechnet werden, was ressourcenschonend ist.

Aufgetrennte Stems lassen sich in einer Spur zusammenfügen, statt jedes Mal einzelne Tracks zu erzeugen. So ist es einfacher, unnütze Spuren gezielt zu entfernen.

Die Berechnung der Stem-Separation wird nun mit einer Fortschrittsanzeige sichtbar gemacht, sodass man sicher sein kann, dass Ableton arbeitet.

 Live Dealy in Live 12.4 (Bildquelle: Ableton)
Live Dealy in Live 12.4 (Bildquelle: Ableton)

Effekte in Live 12.4

Der Erosion-Effekt findet sich jetzt auch in Move und Note. Die Versionen für Live und Push wurden mit einer Echtzeit-Spektrumanzeige ergänzt. Zusätzlich kann er nahtlos zwischen Sinus- und Rauschmodulation sowie Mono- und Stereorauschen mischen.

Der Chorus-Ensemble-Effekt verfügt nun über mehr Einstellungen für die Delay-Parameter Zeit und Struktur.

Der Delay-Effekt bietet mehr Timing-Einstellungen und Schwingungsformen für das LFO.

Erosion in Live 12.4 (Bildquelle: Ableton)
Erosion in Live 12.4 (Bildquelle: Ableton)

Learn View in 12.4

Die neue Learn View ersetzt Lives Hilfeansicht. Tutorials erklären die Workflows und Grundprinzipien von Live. Learn View basiert auf kurzen Videos und Texten. Die Videos werden in schwebenden Fenstern angezeigt. Wie in der Schule können Lektionen abgehakt werden, wenn sie verinnerlicht wurden.

Learn View in Live 12.4 (Bildquelle: Ableton)

Was gibt’s Neues für Push in 12.4?

Dank der Integration von Link Audio und MIDI-Mapping ist es jetzt noch einfacher, Equipment mit Push anzusteuern. Push MIDI-Controller-Mappings können nun erstellt und individuell angepasst werden. So bestimmt der Nutzer, welche Steuerungsskripte dein angeschlossenes MIDI-Gerät verwenden soll. Die Steuerungsskripte lassen sich deaktivieren, sodass benutzerdefinierte Mappings ohne Konflikte verwendet werden können.

Chorus-Ensemble in Live 12.4 (Bildquelle: Ableton)
Chorus-Ensemble in Live 12.4 (Bildquelle: Ableton)

Mit Link Audio kann Push im Standalone-Betrieb Audio empfangen und mit anderen kompatiblen Geräten teilen. Es ist auch möglich einzelne Audiokanäle zu teilen.

Die Visible-Option ist neu. Mit ihr können M4L-Geräte auf Push 2 und 3 mehr Parameter in die Geräteansicht hinzufügen. Mehr Parameter zu steuern ist immer gut.

Was gibt’s Neues für Move und Note?

Mit Live 12.4 erscheinen gleichzeitig Note 2.0 und Move 2.0. Auf beiden lassen sich jetzt Audiospuren hinzufügen und Samples aus der Library laden. Move erlaubt es jetzt, MIDI-Spuren in Audio umzuwandeln. Move unterstützt nun Aufnahmen mit dem internen Mikrofon, Line-In oder USB-C. Der Warping-Algorithmus erhält die Tonhöhe des Originalsounds, wenn das Tempo geändert wird.

 Ableton Push 3 Standalone (Bildquelle: Ableton)
Ableton Push 3 Standalone (Bildquelle: Ableton)

Move und Note können über „Link Audio“ Audio-Streams versenden, aber nicht empfangen. Beide Anwendungen erlauben das Versenden einzelner Kanäle. Mach Move zu einem Effektgerät. Die Audio-Eingangssignale der Move Audiospuren können in Echtzeit mit Effekten veredelt werden.

Preis und Verfügbarkeit

Nach Abschluss der Beta-Phase steht Live 12.4 als kostenloses Update für alle Besitzerinnen und Besitzer einer Live 12-Lizenz zur Verfügung. Die Preise betragen 79,00 Euro für Intro, 279,00 Euro für Standard und 599,00 Euro für Suite. Die Push 3 Standardversion kostet 949,00 Euro und die Standalone-Variante wird für 1899,00 Euro angeboten.

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Ableton Live 12.4: Features

  • Das Update ist für alle Live 12-Nutzer kostenlos
  • Live 12.4 enthält Optimierungen für Push, Move und Note
  • Link Audio ermöglicht das Echtzeit-Streaming von Audio zwischen Link-Audio-fähigen Anwendungen
  • Audio-Streams im Audio-Eingang sichtbar
  • Externe Instrumente und Geräte können direkt in das System ohne Latenz aufgenommen werden
  • Stem-Trennung optimiert
  • Verbesserte Effekte 
  • Learn View 
  • Push MIDI-Controller Mappings
  • Deaktivierung der Steuerungsskripte
  • Push kann im Standalone-Betrieb Audio mit Link Audio empfangen und teilen.
  • Einzelne Audiokanäle teilen
  • Note 2.0 und Move 2.0 erscheinen mit Live 12.4
  • Audiospuren und Samples können jetzt zu Note und Move hinzugefügt werden.
  • Move kann MIDI-Spuren in Audio umwandeln und Aufnahmen mit dem internen Mikrofon, Line-In oder USB-C unterstützen.
  • Der Warping-Algorithmus in Move hält die Tonhöhe bei Tempo-Ändrungen
  • Move und Note können über „Link Audio“ Audio-Streams senden, aber nicht empfangen.
  • Einzelne Kanäle senden
  • Move als Effektgerät nutzbar

Die Ableton 12.4 Beta Website

Der Ableton Live 12. 3 & 12.4 Test

Ableton Move Test – Was kann die neue Standalone Groovebox?

Ableton Push 3 Test-Preview

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