Der Behringer BCR32 ist da! 2021 berichteten wir erstmals über den Nachfolger des legendären Behringer MIDI-Controllers BCR2000 mit Zaquencer!

Der BCR32 ist da
Behringer-Kunden werden sich freuen. Endlich ist der BCR32 MIDI-Controller erhältlich, der bereits seit 2021 als Nachfolger des BCR2000 angekündigt war und mit dem ZAQ Sequenzer ausgestattet wurde. Dieser Sequencer war ursprünglich als Hack für den BCR2000 erhältlich. Leider kann der BCR32 erstmal nur vorbestellt werden. Damit seid ihr aber dann einer der Ersten, die diesen MIDI-Controller und Sequencer nutzen dürft.

Der Sequencer Zaquencer
Der BCR2000 wurde deshalb Kult, weil für diesen MIDI-Controller ein Sequencer namens Zaquencer von ZAQ als Community-Projekt entwickelt wurde.
Behringer hat diesen Sequencer nun in den BCR32 integriert. Der Sequencer verfügt über 4 Spuren, die mit 32 Steps ausgestattet wurden. Er erlaubt es sowohl polyphone als auch monophone Sequenzen abzuspielen. Es sind also Basslines als auch Akkorde möglich. Pro Spur können 2 voneinander unabhängige MIDI-Befehle wie Program Change, Aftertouch, Pitch Bend und CC gesendet werden.
Taster tragen Namen, mit denen der Zaquencer programmiert werden kann. Dazu gehören beispielsweise Velocity, Sequencer Start, Sequencer Length, Sequencer Offset und mehr.
Die Regler und Taster des BCR32
Der BCR32 wurde mit 32 Reglern ausgestattet, die jeweils über einen LED-Kranz verfügen. Sie sind in vier Reihen mit jeweils acht Reglern angeordnet. Die Regler sind beschriftet, können aber frei zugeordnet werden. Bei 8 Encodern handelt es sich um Push-Encoder, die gleichzeitig als Taster Verwendung finden.
Der MIDI-Controller verfügt über 20 beschriftete Taster, die ssich selbstverständlich nach Wunsch programmieren lasssen. Dazu gesellen sich noch 4 virtuelle Encoder-Gruppen.
Das Display des BCR32
Das farbige OLED-Display ist ebenfalls eine Neuerung und hilft dabei, den BCR32 zu bedienen. Der Sektion sind mehrere Taster und ein Regler zugeordnet, mit denen Befehle im Menü aufgerufen werden können und die selbsterklärende Namen wie Edit, Exit, Store und Load tragen.

Die Leds des BCR32
Mehrere LEDs informieren über den Status beziehungsweise die Funktionen der MIDI-, Footswitch- und USB-Anschlüsse.
T-Taster des BCR32
Außerdem gibt es vier mit T1 bis T4 bezeichnete Taster, die sich „Drum Notes“ nennen. Welche Funktion diese genau übernehmen, lässt sich derzeit noch nicht sagen.
Die Anschlüsse des BCR32
Der BCR32 verfügt über zwei USB-C Anschlüsse für Stromversorgung und Datenübertragung. Das Gerät besitzt einen MIDI-Eingang und zwei MIDI-Ausgänge. Der zweite Anschluss dient alternativ als MIDI-Thru Anschluss. Hinzu kommen zwei Footswitches sowie jeweils ein Sync-Eingang und Ausgang. Für die Ansteuerung analoger Synthesizer stehen vier CV/Gate-Ausgängen bereit.

Preis und Verfügbarkeit
Der Behringer BCR32 ist für 169,00 Euro erhältlich.

Behringer BCR Zwischenstand (März 2022)
Bereits zur NAMM-Show in 2021 berichteten wir über die Wiederauferstehung des Behringer BCR2000 Controllers, der unter der Typenbezeichnung BCR32 mit eingebautem Zaquencer neu kommen soll. Heute gibt es weitere Informationen um den Stand des neu aufgelegten BCR32-Controllers.

Nach viel Ruhe um dieses Thema veröffentlicht Behringer heute neben einem Statement auch ein Foto eines BCR32-Prototyps mit 3D-gedruckten mechanischen Teilen, um mechanische oder zukünftige Montageprobleme aufzudecken. Derzeit wird die Firmware von einem deutschen Team entwickelt, wozu allerdings noch kein Zeitplan erstellt wurde. Das wird das Ganze wohl noch ein Stückchen weiter in die Zukunft ziehen. Neu sind jetzt z. B. die CV-Anschlüsse auf der Rückseite, welche dem BCR32 ein recht flexibles Einsatzspektrum versprechen.

Behringer BCR32 Features:
- USB-/MIDI-Controller
- mit ZAQ Audio Zaquencer
- 32 frei zuweisbare Multifunktions-Drehregler
- 8 Push-Encoder mit Doppelfunktion
- 20 programmierbare Taster
- 32-Step Sequenzer mit 4 Spuren
- Mono- und polyphone Sequenzen möglich
- Speicher für bis zu 192 Pattern
- 2 unabhängige MIDI-Steuerungen pro Spur (Program Change, Aftertouch, Pitch Bend, CC)
- OLED-Display mit mehrfarbiger LED-Anzeige
- 4 virtuelle Encoder-Gruppen
- USB bus-powered und class-compliant
- kompatibel mit Apple iPad (Camera Adapter erforderlich)
- MIDI In + 2x MIDI Out / 1x MIDI Thru
- 4x CV/Gate Ausgang: 3,5 mm Miniklinke
- Sync Ein- und Ausgang: 3,5 mm Miniklinke
- 2 frei zuweisbare Fußschalter-Eingänge: 6,3 mm Klinke
- 2x USB-C (Stromversorgung / Datenransfer)
Links
NAMM 2021: Behringer BCR32 – Die Wiederauferstehung des Behringer BCR2000 Controllers
Vintage Synthesizer programmieren
DAW-Controller 2026: Besserer Workflow für Recording, Mixing & Musikproduktion

























Martin G.M. sagt:
#1 - 30.09.2022 um 22:32 Uhr
Kaum zu fassen, wie lange man an so einem Gerät entwickeln kann. 32 Drehencoder und Knöpflein platziert unser Layouter binnen 2 Tagen auf einer 4-Lagen-Platine inklusive STM32, um was rein und rauszuschicken. Die Programmierung einer entsprechenden firmware braucht IMO auch nicht rein Riesenteam, wenn CODE für rudimentäre Schnittstellen wie MIDI aus anderen Geräten schon mehrfach vorliegen sollte. Ich nehme an, die Suche nach extrem billigen Bauteilen ist so aufwändig. BEi 149,- VK darf die Elektronik wahrscheinlich nicht mehr, als 25,90 kosten. Hoffen wir, dass die Qualität besser ist, als die BCR2000 und seine Freunde, wo die Encoder schon nach kurzem Gebrauch angefangen haben zu rappeln und die Werte springen zu lassen.
Rene sagt:
#1.1 - 08.12.2023 um 21:53 Uhr
Sehe ich nicht so. Mein BCR schraubt sich immer noch wie neu.
Antwort auf #1 von Martin G.M.
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenGernot H. sagt:
#2 - 09.09.2024 um 03:32 Uhr
Das Teil ist ein fake-Produkt. Vermutlich hat Behringer das nur angekündigt, um andere davon abzuhalten, etwas Ähnliches auf den Markt zu bringen. Benötigen würden es viele Musiker, ganz sicher - aber wer baut es, wenn Behringer es in der pipeline hat? Es kann auch sein, dass man sich mit dem Preis verhaspelt hat und es inzwischen jenseits der 200,- kosten wird und man entschieden, es aufzulassen. Oder man wurde sich mit dem Entwickler des Sequenzers nicht handelseinig. In jedem Fall ein Armutszeugnis für das Haus Behringer. Dann sollte man wenigstens das Gerät offiziell absagen und nicht weiter auf facebook die Bewerbung stehen lassen.