Die Amps und Boxen der schwedischen Company EBS genießen einen exzellenten Ruf und werden seit nunmehr über 30 Jahren gleichermaßen von internationalen Top-Bassleuten wie auch von Hobby-Musikerinnen und -musikern gespielt. Mit dem EBS Session 30 Mk3 schicken die Skandinavier inzwischen bereits die dritte Generation ihres kleinsten Basscombos ins Rennen. Mit 30 Watt Ausgangsleistung, einem 8″-Speaker samt Hochtöner und einer bewusst unkomplizierten Ausstattung richtet sich der EBS Session 30 Mk3 in erster Linie an Bassleute, die einen kompakten Verstärker zum Üben oder für kleinere Sessions suchen. Ein Zweiband-EQ, Bluetooth zum Einspielen von Playbacks und Kopfhöreranschluss gehören ebenso zur Ausstattung wie ein symmetrischer XLR-Ausgang – damit dürfte sich der kleine Combo bei Bedarf sogar als persönlicher Bühnenmonitor bei der einen oder anderen Gelegenheit eignen. Ob der kompakte Schwede trotz seiner überschaubaren Abmessungen auch klanglich überzeugen kann, klären wir im folgenden Test.

- sehr gute Verarbeitung und Materialanmutung
- sehr durchdachtes Konzept
- ausgezeichnete, praxistaugliche Bedienbarkeit
- geringes Gewicht
- sehr guter “Plug & Play”-Sound
- kein Mittenregler in der EQ-Sektion
Welchen ersten Eindruck vermittelt der EBS Session 30 Mk3?
Der EBS Session 30 Mk3 präsentiert sich im schlichten, klassischen Design mit schwarzem Kunstlederbezug und einem abnehmbaren Holzgrill, der mit schwarzem Nylongewebe sowie einer weißen Einfassung im Vintage-Stil versehen ist. Als Übecombo konzipiert, fällt der 30-Watt-Zwerg entsprechend kompakt aus: Das Holzgehäuse misst lediglich 310 x 330 x 240 mm, und das Gesamtgewicht liegt bei gerade einmal 7,3 kg.
Dank des stabilen Koffergriffs auf der Oberseite lässt sich der kleine Schwede mühelos von tragen, während Metallecken das Gehäuse vor den unvermeidlichen Blessuren des Alltags schützen. Trotz seiner handlichen Maße wirkt der Session 30 Mk3 dabei erfreulich erwachsen. Verarbeitung und Materialanmutung sind tadellos – von einem Spielzeug ist der kleine EBS wirklich meilenweit entfernt!
Was umfasst die Ausstattung des EBS Session 30 Mk3?
Bei der Ausstattung konzentriert sich EBS auf alles, was man zum Üben wirklich braucht. Auf dem rückseitig eingelassenen Verstärkerpanel finden wir einen Klinkeneingang (2 MegaOhm), einen Gain-Regler samt Peak-LED zum korrekten Einpegeln sowie einen als Kuhschwanzfilter ausgelegten Zweiband-EQ mit Cut- und Boost-Funktion. Den Abschluss auf der Vorderseite bildet der obligatorische Volume-Regler für die Gesamtlautstärke.
Ebenfalls auf dem Panel sitzen ein Kopfhörerausgang (empfohlene Impedanz: 32 – 200 Ohm) sowie eine Bluetooth-Taste zum Koppeln des Combos mit dem Smartphone oder dem Tablet, sodass sich Playbacks oder Songs bequem kabellos zuspielen lassen. Ganz rechts spendiert EBS dem Session 30 Mk3 sogar einen symmetrischen XLR-Ausgang, über den sich das Signal an ein Mischpult oder Recording-Equipment weiterleiten lässt.
Mithilfe des Groundlift-Schalters kann die Masseverbindung bei Bedarf getrennt werden, um Brummschleifen zu vermeiden. Auf der Rückseite befinden sich schließlich noch Netzschalter und Kaltgerätebuchse – das passende Netzkabel gehört selbstverständlich zum Lieferumfang.
Über wie viel Leistung und welche Lautsprecher-Ausstattung verfügt der EBS Session 30 Mk3?
Für die Verstärkung des EBS Session 30 Mk3 stehen 30 Watt RMS zur Verfügung, die über einen neu entwickelten 8″-Lautsprecher samt Hochtöner wiedergegeben werden. Gegenüber dem Vorgängermodell verspricht EBS damit ein breiteres Frequenzspektrum. Der zusätzliche Hochtöner kommt dabei nicht nur dem Basssignal zugute, sondern sorgt auch bei der Wiedergabe der per Bluetooth zugespielten Playbacks oder Songs für einen ausgewogeneren Sound.




























TiefDoener sagt:
#1 - 28.08.2026 um 13:26 Uhr
Ciao Windy! Schade dass kein Vergleich zu Warwick BC 20/40 erwähnt wurde, die scheinen qualitativ nahestehend zu sein. Kannst Du bitte Deine Einschätzung dazu geben? Grazie!