Empress Effects bringt ein neues Overdrive-Pedal auf den Markt, das auf den schlichten Namen Drive hört. Doch so reduziert der Name auch wirkt: Unter der Haube steckt deutlich mehr, als man zunächst vermuten würde. Während viele Overdrives auf einen festen Grundcharakter ausgelegt sind, soll der Empress Drive deutlich flexibler arbeiten und Gitarristen ermöglichen, ihren eigenen Drive-Sound gezielt zu formen. Wir haben die Details für euch zusammengetragen.

Empress Effects Drive: Flexible Gain-Struktur für individuelle Overdrive-Sounds
Der Empress Effects Drive tritt mit dem Anspruch an, besonders individuelle Overdrive-Sounds zu ermöglichen. Statt eine konkrete Overdrive-Färbung vorzugeben, bietet das Pedal gezielte Kontrolle über die harmonische Struktur des Signals und damit darüber, wie der Drive klingt und auf die eigene Spielweise reagiert. Während viele Overdrives den Klang erst nach der Verzerrung formen, setzt der Empress Drive bereits früher an: Die Mittenregelung ist vor der Overdrive-Stufe platziert und bestimmt somit, welche Frequenzen die Schaltung in die Sättigung treiben. Dadurch sollen unterschiedlichste Klangcharaktere möglich sein — von klassischer Tweed-Wärme über straffen britischen Crunch bis hin zu klarem, druckvollem Breakup. Der Signalweg bleibt dabei vollständig analog.

Welche Features bietet der Empress Effects Drive?
Das Pedal verfügt über Gain- und Output-Regler zur Einstellung von Zerrgrad und Gesamtlautstärke. Über einen zusätzlichen Mix-Regler lässt sich dem verzerrten Signal bei Bedarf das Clean-Signal beimischen. Die Klangregelung ist als Dreiband-EQ ausgelegt und umfasst Bass, Midrange mit separatem Regler für die Mittenfrequenz sowie Treble. Hinzu kommt ein per Fuß schaltbarer Boost, der eine Pegelanhebung von bis zu 30 dB ermöglicht und wahlweise vor oder nach der Overdrive-Stufe platziert werden kann. Vor dem Overdrive eingesetzt, sorgt er für mehr Sättigung und Kompression. Dahinter hebt er den Ausgangspegel an, ohne den Gain-Charakter zu verändern. Um Nebengeräusche beim Gain-Stacking im Zaum zu halten, wurde außerdem ein adaptives Noise Gate integriert. Optisch wirkungsvoll und zugleich praktisch ist das VU-Meter, das anzeigt, wie stark die Overdrive-Stufe angefahren wird.
Was kostet der Empress Effects Drive?
Der Empress Effects Drive kostet 299,- Euro und positioniert sich damit klar im Preisbereich hochwertiger Boutique-Pedale.

Weitere Informationen unter: https://empresseffects.com/products/drive
























