Kleine Synthesizer liegen im Trend, kompakte Mixer ebenfalls. Zwischen Luxus wie dem Teenage Engineering TX-6 und günstigen Modellen im Lego-Look fällt auch Korg immer wieder mit cleveren Musik-Gadgets auf. Was kann der Korg Nu:Tekt NTS-4 Mixer ?

Zunächst mal setzt Korg auf ein lötfreies DIY-Konzept und lässt einem das Teil einfach selbst aus mitgelieferten Bauteilen zusammenstecken: zur finalen Ausstattung gehören sechs Kanäle, ein Send-Weg für externe Signalbearbeitung sowie umfangreiche, integrierte Effekte.
Zusätzlich ist ein USB-Interface verbaut, sodass sich der kompakte Mixer mit Rechner oder iPhone auch unkompliziert zum Unterwegs-Streamen verbinden lässt!
- gute Reverb- und Delay-Effekte, externer Send/Return
- umfangreiche Ausstattung zum günstigen Preis
- sieben Eingänge, zwei Stereo-Ausgänge
- Streaming-fähig
- Cue- und Mute-Taster nicht beleuchtet
NTS-4 Mixer: 2x Mono & 4x Stereo rein
Der Korg “Nu:Tekt Synthesizer” NTS-4 Mixer ist ein kompakter Line-Mixer zum Selber-bauen. Platine, Gehäuseteile und zahlreiche Kunststoffelemente zum Herausbrechen liegen dem Bausatz bei. Etwas Fummelei, ein paar Steckverbinder und vier Schrauben später ist das Gerät auch schon einsatzbereit.



Mit 195 × 125 × 38 mm fällt der Mixer angenehm kompakt aus, bringt mit 613 g aber durchaus etwas Metall auf die Waage. Zur Verfügung stehen zwei Mono- und vier Stereo-Eingänge, ein USB-Eingang sowie zwei Ausgangsbusse.
Ausgangsseitig gibt es einen unsymmetrischen Stereo-Main-Out auf zwei 6,3-mm-Klinken sowie einen Kopfhörerausgang auf 3,5-mm-Miniklinke. Beide lassen sich separat im Pegel regeln und unabhängig voneinander adressieren. Die Mono-Kanäle verfügen zusätzlich über einen Panoramaregler.
Dual-Out, zwei Busse
Für Effekte steht ein übergreifender Send/Return-Weg bereit. Jeder der sechs Kanäle besitzt dazu einen Stereo-Send-Regler, der das Signal zur internen Effektsektion als auch zum externen Send schickt. Hinzu kommt ein Cue-Bus und eine Mute-Taste pro Kanal. Alle Eingänge wie auch die Send/Returns sind mit Miniklinke ausgestattet.

Jeder Kanal lässt sich separat vorhören und stummschalten. Dadurch entstehen zwei unabhängig beschickbare Stereosummen: eine für den Main-Out und eine für den Kopfhörerausgang. Denn, die Mute-Taster wirken ausschließlich auf den Main-Out, während weder Mute noch der jeweilige Kanalpegel den Cue-Bus beeinflussen.
Anders betrachtet fungieren Mute und Cue damit als Routing-Taster für zwei separate Stereo-Busse. Der Kopfhörerausgang lässt sich so bei Bedarf als zusätzlicher Effekt-Send zweckentfremden.

USB ist ebenfalls integriert, aber sehr einfach gehalten. Ein eigener Regler bestimmt den Pegel des USB-Playbacks auf den Main-Out, sozusagen Stereo 5 – während sich die Stereosumme gleichzeitig auch über USB aufnehmen lässt. Der USB lässt sich aber nicht über USB aufnehmen, womit sich die Effekte auch nicht mit den USB-Playback nutzen lassen.
























