Kaum eine Musikrichtung hat in den vergangenen Jahrzehnten eine solche Popularität erlangt wie der Reggae und seine stilistischen Verwandten. Bekanntester Vertreter dieses Genres ist der legendäre Bob Marley, und auch wenn viele Trommler den Namen seines Drummers Carlton Barrett noch nicht gehört haben, war dieser doch für die Weiterentwicklung eines Beats verantwortlich, der heute im Repertoire keines ambitionierten Schlagzeugers fehlen darf. Gemeint ist der wohl bekannteste Reggae Drum-Groove, der One Drop! Wie der funktioniert, erfahrt ihr hier. Außerdem wollen wir mit euch einen kleinen Ausflug in die Geschichte des Reggae-Drummings unternehmen. Nicht fehlen darf natürlich auch der passende Drumsound samt Equipment-Vorschlägen. Auf geht’s!

- Der One Drop: Reggae’s berühmtester Beat
- Diese Drums und Cymbals haben die ersten Reggae-Drummer gespielt
- Das Equipment – Was ihr für Reggae-Drumming braucht
- Sidesnares und Drumset-Timbales sind ideal für Reggae
- Welche Becken eignen sich für Reggae?
- Kurze, eher tief klingende Toms funktionieren gut für Reggae
- Drumset Add-Ons für Reggae
- Der Song
- Verwendetes Equipment
- Play-Along zum Mitspielen
- Weitere Reggae Grooves wie Stepper und Roots Rock
Der One Drop: Reggae’s berühmtester Beat
Auch wenn Reggae keinesfalls auf diesen einen Groove beschränkt ist, so ist er doch ein unverwechselbares Markenzeichen. Die Rede ist vom One Drop. Aber warum heißt der eigentlich One Drop? Die Antwort ist einfach: Im Gegensatz zu fast allen anderen Drumset-Grooves wird beim One Drop die Zählzeit Eins nicht mit der Bassdrum oder Snaredrum gespielt. Sie wird „gedroppt“, also fallen gelassen.
Ich erinnere mich noch lebhaft an meine erste Begegnung mit Reggae am Drumset und insbesondere das Gefühl, einen Groove, der offenbar aus fast nichts besteht, trotzdem nicht hinzubekommen (der Song hieß übrigens „Out of Space“ von Max Romeo). Um euch diese Schmach zu ersparen, haben wir ein Song-Beispiel vorbereitet, welches ihr weiter unten ebenfalls als Play-Along zum Selberspielen findet.

Wer hat den One Drop erfunden?
Die Ursprünge des One Drop sind nicht zweifelsfrei zu klären, sicher ist aber, dass dieser Beat von mindestens zwei berühmten jamaikanischen Drummern aus Kingston bekannt gemacht wurde. Einer davon war Carlton Barrett, der 1968 mit seinem Bruder Aston „Family Man“ Barrett am Bass zur Studioband des legendären Produzenten Lee Perry stieß. Der wiederum ließ die beiden auf Bob Marleys erstem Werk „Catch a Fire“ spielen, welches als das Roots-Reggae-Album schlechthin gilt. Variationen des charakteristischen, „1-losen“ Beats hatten Carlton und Aston allerdings schon vorher verwendet, zum Beispiel auf Stranger Coles „Bangarang“. Mit dem festen Einstieg in Bob Marleys Band The Wailers im Jahr 1973 wurde der Stil weltbekannt.
Der zweite Drummer, der untrennbar mit der Entwicklung des Reggae-Drummings und des One Drop verbunden ist, ist Sly Dunbar. Auch er wurde zusammen mit einem Bassisten – Robbie Shakespeare – berühmt. Das Duo steht nicht nur für unzählige berühmte Songs, sondern auch für die internationale Integration des Reggae-Drummings sowie deren klangliche Entwicklung mit den Mitteln der Produktion. Echogeräte, Drum-Maschinen, Gates und Kompressoren gehörten zum Standardrepertoire von Sly und Robbie.
Diese Drums und Cymbals haben die ersten Reggae-Drummer gespielt
Wer sich alte Fotos aus der Anfangszeit des Reggae ansieht, stellt schnell fest, dass hier in Sachen Drumsets ordentlich improvisiert wurde. Das lag daran, dass sich Jamaika damals in einer wirtschaftlichen Umbruchphase befand, Geld für neue Instrumente war in den meisten Familien schlicht nicht vorhanden. Von Carlton Barrett und Sly Dunbar ist überliefert, dass sie mit selbstgebauten Trommeln aus Fässern und Töpfen nicht nur angefangen, sondern sogar ihr erstes professionelles Geld damit verdient haben. Fun fact: Carltons Bruder Aston spielte auf einem ebenfalls selbstgebastelten, einsaitigen (!) Bass.
Als die Drummer ab den 60er-Jahren erfolgreicher wurden, wurden natürlich reguläre Drumsets gekauft, meistens Standardkonfigurationen aus US-Produktion. Ludwig, Rogers, Slingerland oder Gretsch Schlagzeuge, oft mit demontierten Resonanzfellen, wurden sowohl live als auch bei Studioproduktionen eingesetzt. Auffällig ist die starke Dämpfung mit großen Mengen an Tape und Kissen in der Bassdrum. Sly Dunbar baute sich die ersten Hybrid-Sets zusammen, integrierte also Pads und Module in sein Akustikset.
Ein Stilmittel von Produzent Lee Perry waren Overdubs und Verfremdungen, hier kamen Percussion-Instrumente wie Timbales, Agogobells und Cowbells sowie Effektgeräte zum Einsatz.
Bei den Becken wurde auf die – im Vergleich zu heute – stark eingeschränkte Auswahl importierter Instrumente zurückgegriffen. Oft gesehen wurden Zildjian New Beat Hi-Hats, dazu kamen ein bis drei Becken. Auch hier wurde teilweise großzügig gedämpft, um die anderen Instrumente nicht zu übertönen.
Das Equipment – Was ihr für Reggae-Drumming braucht
Ein Blick auf die Instrumente der alten Helden und auch moderner Reggae-Spieler wie zum Beispiel Gil Sharone zeigt, dass es kein spezielles Equipment braucht, um authentisch zu klingen. Viel wichtiger ist es, die Grundlagen und das typische Spielgefühl zu verinnerlichen. Es gibt jedoch die eine oder andere „Zutat“, die euch helfen kann, einige charakteristische Reggae-Drumsounds umzusetzen und die außerdem eine Menge Spaß macht. Hier kommen ein paar Vorschläge!
Sidesnares und Drumset-Timbales sind ideal für Reggae
Der Fokus beim Reggae-Drumming liegt natürlich auf den Grooves, in Sachen Fill-Ins geht es jedoch ebenso unverwechselbar zu. Dafür verantwortlich sind die offenen, knalligen Auftaktakzente, welche sich ganz unterschiedlich erreichen lassen. Die einfachste Möglichkeit ist eine hoch gestimmte Snare ohne Teppich. Idealerweise verwendet ihr eine zweite Snare, zum Beispiel neben der Hi-Hat. Flache Piccolos, Effekt-Snares der Größe 10“ oder 12“ sowie 13“ Modelle liefern hier tolle Ergebnisse.
Wenn ihr es noch authentischer klingen lassen wollt, sind Timbales zu empfehlen. Da viele moderne Drummer diese Resonanzfell-losen Trommeln im Drumset spielen, haben die Hersteller sogenannte Drumset-Timbales entwickelt, die sich einfach ins Schlagzeug integrieren lassen. Manche haben sogar einen eingebauten Snareteppich. Hier kommen einige Anregungen.

Mit den Meinl Drummer Snare Timbales lässt sich das Schlagzeug schnell um perkussive Sounds ergänzen. Wir haben die Add-Ons getestet.

Mit den Metalworks „Effect“ Snaredrums stellt Tama drei kompakte Mini-Tymp Snares mit kurzen Kesseln und ohne Resonanzfell vor. Wir haben sie getestet.

Was tut man, wenn man sein Schlagzeug mit neuen Trommelsounds aufwerten, aber keine Snares und Toms kaufen möchte? Eine interessante Alternative ist der Ausflug in die Percussionwelt.
Welche Becken eignen sich für Reggae?
Auch an Becken wird euer Reggae-Sound nicht scheitern. Spielt einfach, was ihr habt. Wenn ihr jedoch sowieso neue Cymbals kaufen wolltet, lasst euch vom Sound eurer Vorbilder inspirieren. Wichtig ist hier sicherlich ganz besonders die Hi-Hat. Hier würde ich persönlich etwas sehr definiertes, nicht zu dunkles empfehlen. Wie oben schon erwähnt, war die Zildjian New Beat Hi-Hat sehr beliebt, noch durchsetzungsstärker ist die Quick Beat mit Löchern im Bottom. Beide Modelle werden noch angeboten. Als günstigere Alternative eignen sich Modelle wie die Zultan RockBeat.
Ein Markenzeichen von One Drop, Rockers und Steppers Grooves sind Beckenakzente. Hier solltet ihr etwas schnell Ansprechendes wählen, zum Beispiel kleine Thin Crashes oder Splashes.
Kurze, eher tief klingende Toms funktionieren gut für Reggae
Reggae-Fill-Ins lassen sich gut mit zwei bis drei Toms spielen, beim Tuning geht es tendenziell eher tief zu. Doppellagige Felle eignen sich dafür super, denn sie reduzieren die Entstehung hoher Obertöne durch zusätzliche Masse schon im Ansatz. Probiert definitiv auch kräftiges Dämpfen aus, zum Beispiel mit den Mr.Muff Produkten.
Hier kommen einige der beliebtesten zweilagigen Tom-Felle und Floortom-Felle. Weitere Tipps für Tom-Felle haben wir hier für dich zusammen gestellt.
Drumset Add-Ons für Reggae
Lee Perry und Sly Dunbar waren die Meister der Reggae-Groove-Produktion und echte Pioniere. Zusätzliche Sounds aus ihren Drum-Maschinen und Percussion-Instrumenten haben den Sound von Reggae geprägt. Bongos, Jamblocks, Tambourines und Bells aller Art könnt auch ihr ganz einfach in euer Drumset integrieren. Ein echter Kreativ-Booster unter den Drumset Add-Ons sind Rototoms, die sich im Handumdrehen hoch- oder runterstimmen lassen und einen einen sehr tonalen und typischen Reggae-Tomsound ermöglichen.
Der Song
Der Song besteht aus zwei Teilen, welche sich vom Schlagzeug her kaum unterscheiden. In der typischen Reggae-Viertel-Zählweise, die übrigens doppelt so schnell wie gewohnt ist, wird jeweils auf der Zählzeit Drei ein Bassdrum-Schlag, kombiniert mit einem Rimclick, gespielt. Das, was wir normalerweise als Offbeats im Achtelraster zählen würden, liegt entsprechend auf den Zählzeiten Zwei und Vier, die typischerweise markiert werden durch die für Reggae so charakteristische Rhythmusgitarre, wie ihr sie auch in unserem Beispiel hört. Ich begleite den ersten Teil mit einer geschlossenen Hi-Hat auf den Viertelnoten.

Während ich am Anfang spielerisch noch nicht auf die Rhythmik der Gitarre eingehe, um euch den Einstieg zu erleichtern, betone ich im zweiten Drumpart die Hi-Hat-Figur auf der Zwei und Vier. Alles andere bleibt gleich. Im Schlussteil kehre ich nun zu den unbetonten Hi-Hat-Schlägen zurück, alles andere bleibt auch hier wieder gleich. Achtet darauf, die Achtelnoten “geshuffelt” zu phrasieren. So klingt meine Version:
One Drop Groove – Beginner-Tipp
Das wichtigste beim One Drop ist – wer hätte es geahnt? – tatsächlich die fehlende, schwere Eins. Davon hängt ab, ob man euren Beat sofort als Reggae erkennt, oder ob er als Standard Rock- oder Popgroove daher kommt. Das heißt aber nicht, dass die Eins unwichtig wäre, ganz im Gegenteil. Denn die bestimmt, wie bei allen anderen Musikrichtungen, wann was in der Musik passiert. Eine effektive Übung ist also stumpfes Mitzählen vom Beginn des Songs, damit ihr eine Referenz habt und euch sicher seid, dass ihr die „richtige“ Eins fühlt. Nach ein bisschen Training und praktischer Erfahrung durch das Spielen werdet ihr schnell sicherer und könnt einen Reggae Tune mit One Drop Groove genauso intuitiv begleiten wie ein Rockstück.
One Drop Groove- Profi-Tipp
Wenn ihr den Grund-Beat sicher spielen könnt, gibt es viele Erweiterungsmöglichkeiten in diesem doch eigentlich sehr übersichtlichen Rhythmus. Eine davon sind die kuriosen Fill-Ins, welche genretypisch oft gar keiner regelmäßigen Form folgen. Gerne gespielt werden kurze, explosive Kombinationen aus wenigen Schlägen, welche auf der Zählzeit Eins enden. Zum Beispiel ein Drag, gefolgt von einem sehr lauten Akzent auf der Snaredrum. Hier seht ihr ein paar dieser Fill-Ins ausnotiert:

Verwendetes Equipment
Der klassische Reggae Sound ist das Gegenteil einer modernen, polierten Rock- oder Fusion-Produktion. Ein timbale-artiger, hallig hoher Snaresound wird kombiniert mit dumpfen Tom- und Bassdrum-Klängen. Entsprechend besteht das Reggae Klischee-Drumset auch aus resonanzfellfreien Toms und Bassdrums mit massiv abgeklebten Pinstripes, die der Empfehlung der Fellhersteller Hohn lachen, regelmäßig die Felle zu wechseln. Dazu gibt es (nicht selten ebenfalls abgeklebte) alte Avedis Zildjian Becken. Bei der Snare darf es gerne Metall sein, denn dieses Material unterstützt den hohen, knalligen Sound, der so gut zum Stil passt.
Wie so häufig kann man sich dem Wunschsound auch anders nähern, also habe ich meine 40 Euro Messing Piccolo Snare der Edelmarke Dixon ausgepackt, dazu eine Wahan Buche Bassdrum in 20×17 Zoll sowie Wahan Acryl Toms in 10×7 und 14×13 Zoll, alles stark gedämpft. Eine alte Sabian Hand Hammered Hi-Hat in 14 Zoll, sowie ein Bosphorus Samba Ride in 22 Zoll haben sich ebenfalls als passend herausgestellt.

Ein schöne DVD zum Thema hat übrigens Gil Sharone gemacht. Sie heißt „Wicked Beats“, beinhaltet massenhaft Grooves und bereitet auch die Geschichte des Reggae anschaulich auf.
Ich wünsche euch viel Spaß beim „Droppen“ der Eins!
Play-Along zum Mitspielen
Jetzt könnt ihr euch selbst am Play-Along versuchen, in der zweiten Version hört ihr lediglich einen Einzähler, während die dritte Variante einen durchgehenden Clicktrack besitzt.
Weitere Reggae Grooves wie Stepper und Roots Rock
Schaut euch den Workshop von Uwe Breunig zum Thema an:
Weitere interessante Inhalte für Drummer:
5 Grooves, die jeder Schlagzeuger kennen sollte
5 Fill-Ins, die jeder Schlagzeuger kennen sollte
Schlagzeug Aufbau-Workshop – so stellst du dein Drumset richtig auf
Effektives Schlagzeug Üben – so geht’s
Songs richtig Einzählen lernen
Vergleichstest und Kaufberatung Akustische Schlagzeuge der Einsteiger- und Mittelklasse


























Frank sagt:
#1 - 16.06.2019 um 08:46 Uhr
Moin, zitat:im Gegensatz zu fast allen anderen Drumset-Grooves wird beim One Drop
die Zählzeit Eins nicht mit der Bassdrum oder Snaredrum gespielt.
So ein Schwachsinn.Immer wieder höre ich das die Zählzeiten im One Drop auf 2 und 4 oder 3 sind.Laut One Drop Drumming Buch(Carlton Barrett) gibt es Hunderte Bsp.wo die 1 mit Hi Hat und sogar mit Bassdrum gespielt wird!!!! und ich meine keinen Stepper.
bonedo Chris sagt:
#1.1 - 16.06.2019 um 11:34 Uhr
Hallo Frank, dir ist sicher nicht entgangen, dass es sich bei dem Workshop um einen Einsteiger Kurs handelt? Und da ist nun mal die BD beim One Drop im Basis-Pattern nur auf Zählzeit drei. Bring doch mal ein paar konkrete Songs als Beispiele? Hunderte Bsp. ist als Aussage ein bisschen mager. Gruß Chris
Antwort auf #1 von Frank
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenfrank sagt:
#1.1.1 - 23.06.2019 um 06:30 Uhr
Moin,leider habe ich im Internet keine Auszüge aus meinem Buch gefunden sonst hätte ich ein Link geschickt.
aber das hier bestätigt meine Aussage:
http://geb.uni-giessen.de/g...The Soul Vendors —»Real Rock
The Abyssinians —»Satta MassaganaIch habe extra nur 2 bsp.rausgefiltert da ich ja schon eineAuflistung gemacht habe.
Auf dieser Seite ist immer wieder auch von abwechselnden
Offbeat,Backbeat Patterns die Rede.
Z.b: 16tel Hi Hat, Bassdrum 1,Snare Bassdrum auf 2 und auf 4.
Falls ich immer noch falsch liege oder ich was falsch verstehe
bitte ich um Aufklärung,
Auch in meinen Buch One Drop Drumming sind die Patterns mit der gespielten Eins!!!! im Stil von Carlton BarretOriginal Übernommen worden.
Die Aussagen kommen also nicht von mir.Ich habe diese lediglich übernommen.Herzliche Grüsse
Antwort auf #1.1 von bonedo Chris
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenfrank sagt:
#2 - 16.06.2019 um 14:07 Uhr
Hallo
90% aller songs von
eek-a-mouse höre ich die Bassdrum auf 1.
bei yollwmann ebenso.
Black Uhuru auch sehr viele Songs.
Gregory Isaac.
Mickey Dread sowieso.
usw usw.und hier noch der Nachweis
One Drop Drumming im Stil von Carlton Barrett
von Dengue Felix
Seite 9 -----Aufg.5
Seite 12----Aufg.C und E u.F
Seite 14------auf.A1
Seite 15 Aufg.B
Seite 16 Aufg.B
Das Buch hat 64 Seiten und jede aufgabe behinhaltet ca,1-10 versch.Groove Varianten..habe jetzt keine Lust alles aufzuschreiben.
Ich glaube das sind genung Nachweise,und bitte jetzt nicht fragen welche songs
Von Mickey Dread etc...Wer was über Reggae schreibt,sollte sich auskennen.
Übrignes schon mal was von Sly dunbar gehört das ist ja wohl der grösste Beweisund hat u.a auch mal bei Blck Uhuru mitgewirkt.
Also Hi hat Bassdrum eins,....hi hat" und"betonen... 2 die Snare drum,
Ganz normaler straight eights.Geilster Reggae Groove.
Kann man auch als Viertel zählen.
oder standard offbeat
Nur Bassdrum auf 1 hi hat auf Zählzeit "und" snare auf 2.
dieses Musiker Polizisten gerede geht mir echt auf dem....Nur die 3 oder es ist kein Reggae,das ist richtig, das ist falsch,Bullshit!!!
Spiele ein Hick-Hack Sound als ob man ein Schluck auf hätte, Groove es schön fühle es und man ist im Reggae Modus!!!
Spiele gerade de zu Dr Ring Dings Songs. Die 1 auf Bassdrum passt perfekt.
Ich erinnere auch an die Roots-Rockers -Stepper Phase aller Jacob miller.
und jetzt lasse ichs mal gut sein.
Alles nicht böse gemeint und auch nicht Arrogant,nur wegen euch habe ich ein halbes Jahr kopf zerbrechen gehabt!!!mit euren 2 und 4 oder 3 und hallf time....
Also Herliche Grüsse(ernstgemient)
franky sagt:
#3 - 16.06.2019 um 14:15 Uhr
Ich entschuldige mich ebenso für meine Tippfehler(.Habe ich eben erst gemerkt.)
Ich hoffe es bleibt trotzdem gut lesbar:)
Uwe sagt:
#4 - 20.06.2019 um 06:28 Uhr
Guten Tag.Wenn es nur um Bassdrum und Snare geht,ein Schlag gedroppt wird und dabei die Hi Hat laufen lässt(Viertel,Achtel) ist es definitiv nur 2 und 4 oder auf 3 je nach Zählweise.Da bleibt die Eins weg.Allerdings wird die Hi hat
oft ternär ,Triolisch gespielt und die Eins wird Akzentuiert.Das ist schon ein Widerspruch.Es können auch Snare,Bassdrum Patterns gespielt werden
und da kann sich schon mal die Bassdrum und snare auf die Eins verlaufen.
Somit ist beides richtig.Vielleicht gelingt es den Bonedo Drummern solche Sachen ausführlicher zu erklären um missverständinsse zu vermeiden.
bonedo Chris sagt:
#4.1 - 21.06.2019 um 12:47 Uhr
Hallo Uwe, danke für deinen Kommentar. Wir werden mal in der Redaktion besprechen, ob sich ein umfangreicherer Workshop zum Thema anbietet. Zum kostenlosen Play-Along dieses Crash-Kurs-Workshops lassen sich ja auch alle möglichen One Drop-Variationen trommeln und üben. Schöne Grüße Chris
Antwort auf #4 von Uwe
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenJimmy sagt:
#5 - 12.07.2019 um 13:27 Uhr
Hallo,ich mische mal mit.Kann es sein das hier ein normaler Reggae Groove
mit einem One drop verwechselt wird?.Ich beschäftige mich auch seit kurzem mit
Reggae Drums.Leider bin ich viel zu sehr Toasbrot um alles zu verstehen.
Meine frage wäre:
Wenn ich 1 ue 2 ue 3 ue 4 ue.oder 1u 2u 3u 4u alle genannten Zahlen und Buchstaben auf der Hi hat Anschlage und ich spiele auf 3 Bass/Snare gleichzeitig habe ich ein one drop rischtisch oder?
Aber was ist wenn ich die Bassdrum auf 2 ,,die Snare auf 4 spiele,habe ich kein One drop oder liege ich da falsch,Es ist ja ein ReggaeRhytmus,oder????aber wie nennt sich dann dieser Beat.???
und jetzt mache ich ein schwenker.
Fill in Bsp:2
Da spielt doch Chris auch die Snare uns Hi-hat auf eins.
Auf Youtube habe ich bei einer Drumlesson gesehen das dieser Beat nicht
als Fill in sondern als normaler Reegae Groove gespielt wurde.Da sind wir wieder bei der Eins.Das verstehe ich jetzt auch nicht.Der Drummer meinte auch das die Eins gezählt und nicht gespielt wird.
Knecht ruprecht sagt:
#6 - 17.03.2023 um 19:12 Uhr
Und dann gibt's ja noch die rocksteady-und dancehall Varianten. (Siehe lee perry)da spielen soul und motown mit eine Rolle.
MartY ATARI sagt:
#7 - 26.04.2026 um 22:45 Uhr
Hi, "Chase the devil" heißt die originale Version von max romeo, die in "Out of space" von Prodigy gesampelt wurde. aber neuere Versionen heißen auch oft out of space oder ähnlich.