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Sieben Interviews in denen Musiker verlegene Reporter bloßstellen (Video)

Oft blamieren sich Musikstars mit peinlichen Aussagen, zu viel Trunkenheit oder merkwürdigen Verhalten bei Interviews. Allerdings sind auch die Interviewer selbst nicht davon gefeit, blöd dazustehen. In dieser Liste präsentieren wir sieben Interviews, in denen die Musiker die Reporter mehr als nur in Verlegenheit brachten – Videos inklusive.

© Shutterstock / von: Tony Norkus

Interviews sind für Musiker Teil des Geschäfts. Hier können sie über ihre neue Tournee, die Gedanken hinter dem letzten Album oder ihre Lieblingsmusik reden. In der Regel ist das auch gute PR für einen selbst, wenn die Medien über das Gesprochene noch ein paar Artikel veröffentlichen. Im Vergleich zu den stark gebrieften Spitzensportlern, die nach einem Match jegliche Polarisierung vermeiden sollen, gibt es im Rock-Bereich allerdings noch authentische Interviews. Das Image eines Rockers wird eben nicht durch langweilige Phrasen geschärft, sondern durch markante Aussagen. Das kann dann allerdings auch einmal dazu führen, dass die Interviewer selbst die Leidtragenden werden.

Ob es an dummen Fragen, dem nicht ganz klaren Geisteszustand der Musiker oder einfach an schlechter Laune liegt. Hin und wieder feuern bekannte Musiker zurück und stellen ungläubigen Reporter vor laufender Kamera bloß. Die unangenehmen Momente sieht man den Interviewern schnell an, ehe diese Versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Das gelingt allerdings nicht immer so gut, wie man an mehreren Beispielen mit Lou Reed, Green Day, Slipknot und weiteren Artists und Bands sehen kann.

Interviewer hinterfragt die Lautstärke bei Konzert

Im Backstage-Bereich des Pinkpop-Festivals 1992 in den Niederlanden ging es sowohl auf als auch hinter der Bühne stürmisch zu. Der Interviewer fragt dort den Metal-Sänger Chris Cornell, weshalb seine Band so laute Musik spielte. Dieser reagiert etwas verwundert über die Aussagen und fragt den Interviewer mit einem Lächeln im Gesicht: “Magst du es nicht?”.

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Lou Reed hat keinen ‘Perfect Day’

Reed bezeichnete Journalisten einmal als die “niedrigste Form des Lebens”. In Kombination mit seinem 12-Stunden Flug nach Down Under also keine guten Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammensetzen. Schnell zeigt der Sänger mit Pilotenbrille und wuscheligem Haar, wie er absolut keine Lust auf Presse und Interviews hat. Die mürrische Haltung von Reed fängt bereits vor der ersten Frage an und endet während des gesamten Interviews auch nicht. Diese kurze Transkription spricht für sich.

Interviewer: Are you happier as a brunet?
Lou Reed: Ahh…. are you happier as a schmuck?
I: I’m no schmuck.
LR: I’m no brunet.
I: You were blond last time.
LR: No I wasn’t.
I: You were.
LR: I was a bleach blond.

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Green Day fühlt sich “sexy” auf dem roten Teppich

Nach einem entspannten Start ins Gespräch fragt der Interviewer Green Day wie es ihnen geht. Leadsänger Billie Joe Armstrong gibt die Frage an Mike Dirnt weiter. Dieser antwortet ganz trocken: “I’m feeling sexy”. Dann fragt Billie Tre Cool, ob er sich auch sexy fühle. Dieser bestätigt das mit den Worten: “Yeah I got a big raging boner right now”. Das Interview nimmt von da an weiter an Fahrt auf. Armstrong redet plötzlich über die neue Green Day-Achterbahn “Dookie Machine” in Disney Land. Nach diesen Blödeleien crasht dann auch noch Nina Dobrev das Interview und will ein Selfie.

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Slipknot feuert zurück

Dieser Clip ist von der Grammy-Verleihung 2006. Ein Reporter versucht sich über Shawn Crahan von Slipknot lustig zu machen, indem er ihn mit Rondald McDonald vergleicht. Der Interviewer stellt dabei die Frage, welcher Clown in einem Kampf gewinnen würde. Crahan hatte allerdings keine Lust auf diesen Witz und feuert zurück. Während der Reporter weiterhin versucht lustig zu sein, nennt ihn der Slipknot-Perkussionist “jackass” – also “Dummkopf”.

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Nick Cave ist von Billy Corgan genervt

Beim Lollapalooza-Festival 1994 interviewed der damals 27-jährige Billy Corgan von ‘The Smashing Pumpkins’ den australischen Rocksänger Nick Cave. Dieser zeigt sich schnell genervt von den generischen Fragen, die der Interviewer von einem Blatt Papier abliest. “Ich hab das selbe Interview mit den gleichen Fragen bereits mit MTV gemacht”. Der Interviewer versucht danach mit einem Witz die Spannung aus dem Gespräch zu nehmen. Er bezeichnet alle englischsprachigen Länder außerhalb der USA als “praktisch das gleiche”. Das fand der Australier Nick Cave allerdings nicht lustig und stellte daraufhin die Reife des Interviewers in Frage.

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Ted Nugent sieht sich als “extrem liebenswerten Mann”

Der amerikanische Rocksänger Ted Nugent ist für seine aufbrausende Art bekannt. Dazu tritt er auch als politischer Aktivist in Erscheinung und vertritt dabei erzkonservative Standpunkte. Bei einem Interview mit dem TV-Sender “CBS” geht es dabei um die politische Situation in den USA vor der Wahl 2012, in der Barack Obama gegen Mitt Romney angetreten ist. Der Interviewer merkte dabei an, dass Romney die Unterstützung von gemäßigten Kräften brauche und dass Nugent keine “moderate Kraft” sei. In Folge dessen kommt es zu einer Standpauke, bei der auch die Produzentin von CBS, die am Rande der Szene steht, nicht verschont bleibt. Dabei hat es seine eigene Komik, wenn Nugent in wütendem Ton sich selbst als “extrem liebeswerten und leidenschaftlichen Mann” bezeichnet.

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KISS ärgert sich über T-Shirt von Reporter

Bei einem südamerikanischen Fernseh-Interview mit KISS kommt es bereits vor den ersten Fragen zu einem Disput. Die US-Rocker stören sich an dem Outfit des Fernseh-Reporters, der mit einem ‘Iron Maiden’-Shirt erschienen ist. Paul Stanley weigert sich die erste Frage zu beantworten und schimpft mit dem Interviewer: “KISS wird K-I-S-S geschrieben, (zeigt auf das Iron-Maiden-Hemd des Interviewers) das schreibt sich nicht KISS, Gustavo. Du hast einen großen Fehler gemacht.” Dieser verteidigt sich, ehe sich Gene Simmons genauso dünnhäutig zeigt. KISS verlangt dann von dem überraschten Reporter, dass er sich auf der Stelle umzieht.

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