Spricht man in der Möbelbranche von “Antiquitäten”, hat sich im Instrumentalbereich der Begriff “Vintage” für altgediente und besonders wertvolle Instrumente etabliert. Eigentlich stammt das Wort aus der Weinbranche und bezeichnete schlichtweg die Weinlese oder aber den Jahrgang. Ganz weit von der önologischen Beschreibung ist die aktuelle Verwendung jedoch nicht, denn auch im Instrumentenbau versteht man unter Vintage-Instrumenten einen erlesenen Jahrgang, der unter Umständen an einen beträchtlichen Marktwert gekoppelt ist.

Da der Mensch ja bekanntlich Jäger und Sammler ist, hat sich im Gebrauchtmarkt von Instrumenten mittlerweile ein riesiger Vintage-Sektor herausgebildet, in dem beispielsweise Gitarren, die ursprünglich als praxisbezogene Werkzeuge des Musikers geschaffen wurden, zu horrenden Preisen über die Ladentheke gehen und wie Exponate einer Kunstauktion gehandelt werden. Was es mit dem Vintage-Hype auf sich hat und welche Gitarren die höchsten Gebrauchtmarktpreise einheimsen, erfahrt ihr hier.
- Quick Facts
- Was macht eine Gitarre zu einem begehrten Sammlerobjekt?
- Ab wann kann man von Vintage-Gitarren sprechen?
- Welche Gitarren sind heiße Sammlerobjekte?
- Das sind die teuersten Gitarren
- David Gilmours Black Strat – Preis: 14.550.000 US-Dollar
- Jerry Garcias Tiger Guitar – Preis: 11.560.000 US-Dollar
- Kurt Cobains Mustang aus „Smells Like Teen Spirit“ – Preis: 6.907.000 US-Dollar
- Kurt Cobains Martin D-18E – Preis: 6.010.000 US-Dollar
- Eric Claptons Martin 000-42 – Preis: 4.101.000 US-Dollar
- Eddie Van Halens „Hot For Teacher“ – Kramer Custom – Preis: 3.932.000 US-Dollar
- Eric Claptons „The Fool“ SG – Preis: 3.003.000 US-Dollar
- John Lennons Framus Hootenanny – Preis: 2.857.500 US-Dollar
- Eddie Van Halens „Kramer Ad“-Gitarre – Preis: 2.734.000 US-Dollar
- Reach Out to Asia Stratocaster – Preis: 2.700.000 US-Dollar
- John Lennons Gibson J-160E – Preis: 2.410.000 US-Dollar
- David Gilmours Martin D-35 – Preis: 2.393.000 US-Dollar
- George Harrisons 1964 Gibson SG Standard – Preis: 2.271.000 US-Dollar
- Jerry Garcias Wolf Guitar – Preis: 1.900.000 US-Dollar
- David Gilmours 1954 Fender Stratocaster #0001 – Preis: 1.815.000 US-Dollar
- Kurt Cobains Fender Mustang „Sky Stang I“ – Preis: 1.587.500 US-Dollar
- John Lennons 1964 Rickenbacker Model 1996 – Preis: 1.270.000 US-Dollar
- John Lennons 1963 Gretsch 6120 Chet Atkins – Preis: 1.270.000 US-Dollar
Quick Facts
Ob ein Instrument “Vintage” wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Nostalgie, berühmte Vorbesitzer, legendäre Konzerte und Seltenheit spielen möglicherweise eine größere Rolle als Qualität, Alter und Sound. Wichtig ist auch ein möglichst originaler Zustand, denn Refining und der Austausch von Parts, selbst Elektrik und Bundstäbchen, können sich nachteilig auf den Verkaufspreis auswirken. Üblicherweise behandelt man Modelle zwischen 1950 bis Anfang der 80er als “Vintage”-Instrumente. Zu den teuersten Modellen zählen Gibson Les Paul, Explorer und Flying Vs, wobei insbesondere die Jahre 1958 bis 1960 extrem wertvoll sind. Auch Fender-Modelle der Pre-CBS Zeit von 1950 – 1964 sind heiß begehrt. Die höchsten Preise werden jedoch auf Auktionen tendenziell eher aufgrund der berühmten Vorbesitzer erzielt.
Was macht eine Gitarre zu einem begehrten Sammlerobjekt?
Interessanterweise wird nicht jedes alte Instrument automatisch auch gleich mit dem “Vintage”-Label versehen und umgekehrt existieren auch einige Instrumente jüngeren Datums, die dennoch in diese Begriffskategorie fallen. Idealerweise sollte man annehmen, dass bei einem Sammlerobjekt die Devise “Qualität trifft auf Alter” gilt, doch auch diese Aussage ist nicht immer zulässig.
Wichtig erscheinen diverse Kriterien wie die Qualität der handwerklichen Fertigung, der Sound, die eingesetzten Materialien, die Geschichte des Instruments und natürlich die alte marktwirtschaftliche Regel von Angebot und Nachfrage bzw., wie viel sehr reiche Menschen in ein solches Instrument zu investieren bereit sind.
Nostalgie scheint neben qualitativen Faktoren auch eine ganz erhebliche Rolle zu spielen. Fragen wie die nach dem (ehemaligen) Besitzer der Gitarre, den Aufnahmen und legendären Konzerten, die sie eventuell bestritten hat, und ob der Künstler noch lebt, können entscheidende Kriterien sein.
Die Geschichte des Instruments hinterlässt demnach in der Preispolitik einen gewaltigen Fußabdruck, denn die Tatsache, dass es sich bei einer bestimmten Gitarre um einen Zeitzeugen handelt, der möglicherweise zig Fans berührt hat, lässt sich nur schwer in Euro und Cent quantifizieren.
Nostalgie um den vormaligen Besitzer und Originalzustand sind zwei wichtige Faktoren
Auch persönliche Erinnerungen spielen eine große Rolle, denn viele Instrumente stammen aus einer Zeit, in der es nicht möglich war, im Billigsegment brauchbare und massenproduzierte Gitarren zu ergattern. Umso stärker hat sich damals der eine oder andere Aspirant die Nase an den Fensterscheiben der Musikläden platt gedrückt, um genau die Gitarren zumindest einmal betrachten zu können, die auch Jimi Hendrix oder Jimmy Page spielten. Und das Kind von damals ist heute möglicherweise erfolgreicher Geschäftsmann oder Arzt und kann sich endlich diesen lange währenden Traum erfüllen – koste es, was es wolle. Insofern verwundert es nicht, dass Instrumente, die damals eher als durchschnittlich gut und überhaupt nicht als Besonderheit galten, heute im sechsstelligen Bereich gehandelt werden.
Ebenfalls wichtig scheint der originale Zustand des Instruments zu sein, und so können zwei identische und auf den Tag gleich alte Gitarren einer Marke vollkommen unterschiedliche Preise einfahren, wenn eine beispielsweise “refined” wurde, ein neues Tremolo oder sogar neue Bundstäbchen bekam. Hier unterscheiden sich Sammler von “Playern”, denn Originalzustand und spielerische Funktionalität gehen logischerweise nicht immer Hand in Hand. Macken, Risse, andere mögliche Reparaturen oder, wie bei Gibson manchmal zu sehen, Headstock-Brüche haben ebenfalls Einfluss auf den Marktwert.
Ab wann kann man von Vintage-Gitarren sprechen?
Was in die Kategorie Vintage fällt, wird teilweise sehr unterschiedlich definiert. Manche sprechen von einem Instrumentenalter von mindestens 30 Jahren, andere verwenden den Begriff pauschal für alles, was vor 1980 gebaut wurde. Beobachtet man zum Beispiel den Gebraucht-Preisanstieg der frühen Fender Squier JV und SQ Serie, die Anfang der 80er gebaut wurden, oder auch frühe Charvel-Gitarren, so erkennt man, dass selbst manche Instrumente der 80er-Jahre absolut in die Sammlerkategorie fallen. Als grobe Daumenregel kann man für den E-Gitarrensektor wohl sagen, dass Modelle zwischen 1950 bis Anfang der 80er als “Vintage” gehandelt werden, wenn die Voraussetzungen aus Punkt 1 erfüllt sind.
Welche Gitarren sind heiße Sammlerobjekte?
Bei den E-Gitarren werden Solidbody-Ausgaben von Gibson aus den späten 50er-Jahren als die Vintage-Platzhirsche angesehen. In aller Munde ist spätestens seit Spinal Tap die legendäre 59er Gibson Les Paul, aber auch die Paulas aus den Jahren 1958 -1960 mit Cherry Sunburst Finish, auch als “Bursts” bekannt, sowie Flying Vs and Explorers sind heiß begehrt.
Aus dem Hause Fender kann man alle Instrumente aus der Zeit zwischen 1950 und 1964 zu den Top-Sammlerinstrumenten zählen. Kenner sprechen hier auch von der “Pre-CBS”-Ära, da diese Gitarren vor der Firmenübernahme durch CBS hergestellt wurden. Nichtsdestotrotz sind auch 70er-Jahre-Strats der CBS-Zeit nicht gerade ein Schnäppchen und werden teilweise im fünfstelligen Bereich gehandelt. Gefragte Akustikgitarren sind beispielsweise die D-45 Dreadnoughts von Martin aus den 30er Jahren oder Gibson Jumbo-Akustik-Modelle wie die J-45.
Das sind die teuersten Gitarren
David Gilmours Black Strat – Preis: 14.550.000 US-Dollar
Diese schwarze Fender Stratocaster aus dem Jahr 1969 prägte den Sound zahlloser Pink-Floyd-Klassiker und ist auf Alben wie The Dark Side of the Moon, Wish You Were Here, Animals und The Wall zu hören. Bei der jüngsten Christie’s-Versteigerung der Jim-Irsay-Kollektion wechselte das Instrument für 14.550.000 US-Dollar den Besitzer – ein Weltrekord für eine Gitarre. Spannend dabei: Dieser Spitzenpreis wurde nicht bei Gilmours eigener Versteigerung erzielt, sondern erst Jahre später. Bereits 2019 hatte die „Black Strat“ für 3.975.000 US-Dollar Schlagzeilen gemacht. Damals gingen die Einnahmen an die Umweltorganisation ClientEarth.
Jerry Garcias Tiger Guitar – Preis: 11.560.000 US-Dollar
Wie schon die „Wolf“ stammt auch die „Tiger“ aus der Werkstatt von Gitarrenbauer Doug Irwin. Jerry Garcia spielte das aufwendig gebaute Custom-Instrument ab 1979 über viele Jahre als seine wichtigste Bühnengitarre, wodurch es untrennbar mit der Live-Historie der Grateful Dead verbunden ist. 2002 wechselte die Gitarre für 957.500 US-Dollar ebenfalls in die Sammlung von Jim Irsay, ehe sie bei der jüngsten Christie’s-Auktion im März 2026 für 11.560.000 US-Dollar verkauft wurde.
Kurt Cobains Mustang aus „Smells Like Teen Spirit“ – Preis: 6.907.000 US-Dollar
Die linkshändige 1969er Competition Mustang wurde durch das Video zu „Smells Like Teen Spirit“ weltberühmt und gilt heute als eine der bekanntesten Gitarren der 90er-Jahre. Cobain mochte Mustangs wegen ihrer kompakten Form, ihres eigenwilligen Looks, aber auch wegen ihres günstigen Preises. Gerade die enge Verbindung mit dem wichtigsten Musikvideo der Grunge-Ära machte dieses Instrument für Sammler so begehrt. Bei Christie’s in New York wurde die Gitarre am 12. März 2026 schließlich für 6.907.000 US-Dollar verkauft.
Kurt Cobains Martin D-18E – Preis: 6.010.000 US-Dollar
Kurt Cobain spielte diese modifizierte Martin D-18E aus dem Jahr 1959 bei Nirvanas legendärem MTV Unplugged-Auftritt im November 1993. Kein anderes Instrument steht so sehr für die verletzliche, intime Seite des Nirvana-Frontmanns wie diese Gitarre. Bei Julien’s Auctions wurde sie im Juni 2020 für 6.010.000 US-Dollar verkauft und markierte damit damals einen neuen Weltrekord für eine bei einer Auktion versteigerte Gitarre. Käufer war Peter Freedman, der Gründer von RØDE Microphones.
Eric Claptons Martin 000-42 – Preis: 4.101.000 US-Dollar
Eric Clapton griff bei seinem gefeierten MTV Unplugged-Auftritt 1992 zu dieser 1939 gebauten Martin 000-42. Kaum ein anderes Instrument ist so eng mit dem Unplugged-Boom der 90er-Jahre verknüpft. Bei der Christie’s-Auktion am 12. März 2026 wurde die Gitarre für 4.101.000 US-Dollar verkauft und stellte damit zugleich einen neuen Auktionsrekord für eine Eric-Clapton-Gitarre auf.
Eddie Van Halens „Hot For Teacher“ – Kramer Custom – Preis: 3.932.000 US-Dollar
Diese Kramer CO176, zu sehen im Van-Halen-Video von „Hot For Teacher“, wurde 1983 von Paul Unkert gebaut und galt von 1983 bis 1984 als Hauptinstrument des Tapping-Gottes. 2023 ging sie bei der Sotheby’s Rock & Roll-Auktion für 3.932.000 US-Dollar über den Tresen.
Eric Claptons „The Fool“ SG – Preis: 3.003.000 US-Dollar
Die 1964er Gibson „The Fool“ SG erhielt ihre psychedelische Bemalung vom niederländischen Künstlerkollektiv The Fool und wurde Ende der 60er-Jahre zu einem echten Blickfang, vor allem in Claptons Zeit mit Cream. Bei der jüngsten Christie’s-Auktion am 12. März 2026 wurde „The Fool“ für 3.003.000 US-Dollar verkauft und stellte damit sogar einen Weltrekord für eine Gibson-Gitarre auf.
John Lennons Framus Hootenanny – Preis: 2.857.500 US-Dollar
John Lennons 12-saitige Framus Hootenanny kam in der Help!-Ära zum Einsatz und ist unter anderem in der Filmszene zu „You’ve Got to Hide Your Love Away“ zu sehen. Gerade weil die Gitarre jahrzehntelang als verschollen galt und erst nach rund 50 Jahren wieder auftauchte, war das Interesse auf dem Sammlermarkt riesig. Bei einer Auktion im Mai 2024 wurde die Framus schließlich für 2.857.500 US-Dollar verkauft und stellte damit einen Auktionsrekord für eine Lennon-Gitarre auf.
Eddie Van Halens „Kramer Ad“-Gitarre – Preis: 2.734.000 US-Dollar
Eddie Van Halens rot-weiß-schwarz gestreifte Kramer wurde Anfang der 80er-Jahre gebaut und orientierte sich optisch an der berühmten „Frankenstrat“. Laut Sotheby’s wurde sie von Van Halen vor allem in den Jahren 1982 und 1983 gespielt. Bei der Auktion am 24. Oktober 2025 in New York erzielte das Instrument schließlich 2.734.000 US-Dollar.
Reach Out to Asia Stratocaster – Preis: 2.700.000 US-Dollar
Hierbei handelt es sich um ein Charity-Projekt, das Geld für die Opfer des Tsunamis im Jahr 2004 sammelte. Die Gitarre wird von Autogrammen bekannter Künstler geschmückt, darunter Keith Richards, Mick Jagger, Brian May, David Gilmour, Jimmy Page, Jeff Beck, Mark Knopfler, Pete Townshend, Tony Iommi, Angus Young, Sting, Ritchie Blackmore, Eric Clapton, Paul McCartney und viele mehr.
John Lennons Gibson J-160E – Preis: 2.410.000 US-Dollar
Diese 1962er Gibson J-160E Steelstring wurde von John Lennon angeblich bei Songs wie “I Saw Her Standing There” und “I Want to Hold Your Hand” gespielt. Kurzzeitig verschollen, tauchte das Instrument 2014 wieder auf und wurde für einen stattlichen Betrag verkauft. Übrigens hat John damals angeblich nur schlappe 161 Pfund dafür bezahlt.
David Gilmours Martin D-35 – Preis: 2.393.000 US-Dollar
David Gilmours Martin D-35 stammt aus dem Jahr 1969 und ist auf dem Song „Wish You Were Here“ zu hören. Bei der jüngsten Christie’s-Auktion am 12. März 2026 wurde sie für 2.393.000 US-Dollar verkauft und zählt damit inzwischen zu den teuersten Akustikgitarren der Welt. Bemerkenswert ist auch der Vergleich zur Gilmour-Auktion von 2019: Damals hatte dieselbe Gitarre knapp die Hälfte, also 1.095.000 US-Dollar, erzielt.
George Harrisons 1964 Gibson SG Standard – Preis: 2.271.000 US-Dollar
George Harrison nutzte dieses Instrument zwischen 1966 und 1968 – also genau in jener Phase, in der die Beatles mit Alben wie Revolver, Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band und dem White Album ihre wohl kreativste Zeit erlebten. Bei der 2026 Christie’s-Auktion wurde das Instrument für satte 2.271.000 US-Dollar verkauft.
Jerry Garcias Wolf Guitar – Preis: 1.900.000 US-Dollar
Noch vor der „Tiger“ schrieb Jerry Garcias „Wolf“ Gitarrengeschichte. Das Instrument wurde ebenfalls von Doug Irwin gebaut und avancierte ab den frühen 70er-Jahren zu einem seiner wichtigsten Arbeitsgeräte auf der Bühne. Ihren Namen verdankt die Gitarre dem kleinen Wolf-Aufkleber unterhalb des Stegs. Garcia spielte die „Wolf“ über viele Jahre live und im Studio, wodurch sie bis heute zu den bekanntesten Grateful-Dead-Instrumenten überhaupt zählt. 2002 wurde sie bereits für knapp 790.000 US-Dollar versteigert, ehe sie 2017 erneut unter den Hammer kam und diesmal 1.900.000 US-Dollar erzielte.
David Gilmours 1954 Fender Stratocaster #0001 – Preis: 1.815.000 US-Dollar
Auch wenn es sich hier nicht um die allererste gebaute Stratocaster handelt, machte genau diese Seriennummer das Instrument zu einer echten Legende. Gilmour nutzte diese markante weiße 1954er Strat unter anderem auf Aufnahmen zu Another Brick in the Wall (Part 2 und 3). Bei Christie’s in New York wurde die Gitarre am 20. Juni 2019 für 1.815.000 US-Dollar verkauft und hielt damit zumindest für kurze Zeit den Auktionsrekord für eine Fender Stratocaster – bis noch am selben Tag Gilmours „Black Strat“ diesen Wert übertraf.
Kurt Cobains Fender Mustang „Sky Stang I“ – Preis: 1.587.500 US-Dollar
Kurt Cobains „Sky Stang I“ gehört zu den bekanntesten Fender Mustangs der Rockgeschichte. Die linkshändige Gitarre im Finish Sonic Blue entstand 1993 speziell für die In Utero-Tour und war eines von Cobains bevorzugten Bühneninstrumenten in der Nirvana-Endphase. Besonders ikonisch ist sie auch deshalb, weil Cobain sie beim letzten Nirvana-Konzert überhaupt spielte – am 1. März 1994 im Terminal 1 in München. Bei Julien’s Auctions wurde die „Sky Stang I“ im November 2023 schließlich für 1.587.500 US-Dollar verkauft.
John Lennons 1964 Rickenbacker Model 1996 – Preis: 1.270.000 US-Dollar
Dieses kleine Semi-Hollow-Modell im Fireglo-Finish wurde John Lennon Ende 1964 als Ersatz für seine beschädigte Rickenbacker 325 zur Verfügung gestellt und kam während der Beatles’ Christmas Shows von Dezember 1964 bis Januar 1965 auf der Bühne zum Einsatz. Bei Christie’s in New York wurde die Gitarre für 1.270.000 US-Dollar verkauft.
John Lennons 1963 Gretsch 6120 Chet Atkins – Preis: 1.270.000 US-Dollar
John Lennons Gretsch 6120 Chet Atkins aus dem Jahr 1963 wurde bei den Aufnahmen der Beatles-Single „Paperback Writer“/„Rain“ im Jahr 1966 eingesetzt. Damit ist sie direkt mit einer Phase verbunden, in der sich die Beatles musikalisch immer stärker vom klassischen Beat-Sound entfernten und im Studio neue Wege gingen. Am 12. März 2026 wurde die Gitarre für 1.270.000 US-Dollar versteigert.

Wir haben mit Simon Gauf, dem Geschäftsführer des GuitarPoint in Maintal gesprochen, um mehr über den Handel mit Vintage- und Custom-Shop-Gitarren zu erfahren.

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Die immerwährende Suche nach dem ultimativen Ton kreist häufig um die Frage, ob teures Equipment tatsächlich besser ist. Die Antwort: Es kommt darauf an.
























Marcel Halbeisen sagt:
#1 - 21.06.2021 um 09:19 Uhr
Da scheinen aber einige Gitarren neben der Black Strat von David Gilmour unter gegangen zu sein. Bei der damaligen Auktion gab es ja noch weitere mit sehr hohen Preisen wie die Martin D-35 für $1,095,000, die weisse 1954er Fender Stratocaster #0001 für $1,815,000 oder die Martin D12-28 12-String für $531,000.
Reinhard sagt:
#1.1 - 26.12.2024 um 09:47 Uhr
Inzwischen müsste diese Liste schon wieder ergänzt werden, z. B. um einige Modelle von Mark Knopfler, die bei einer Auktion sehr hoch gehandelt wurden.
Antwort auf #1 von Marcel Halbeisen
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenMichael Behm sagt:
#1.1.1 - 06.02.2025 um 15:23 Uhr
Hallo zusammen, wir haben den Artikel soeben aktualisiert. Beste Grüße aus der Gitarrenredaktion Michael Behm
Antwort auf #1.1 von Reinhard
Melden Empfehlen Empfehlung entfernenOllii sagt:
#2 - 06.02.2025 um 18:07 Uhr
Ich denke, sollte jemals Brian Mays Red Special unter den Hammer kommen, werden die Summen, die hier genannt wurden wie Taschengeld aussehen.
Paolo Pinkel sagt:
#3 - 07.02.2025 um 08:35 Uhr
Idiologie frist Hirn...
Max Fischer sagt:
#4 - 14.02.2025 um 23:57 Uhr
Bei Christies erzielten am 22.01.2025 zwei der insgesamt über 80 Saiteninstrumente aus dem Nachlass von JEFF BECK über 1 Mio. GBP. Und zwar die Paula 'OXBLOOD' 1954 GBP 1,068,500 und die weiße Strat 'ANOUSHKA' 1990-1993 GBP 1,008,000.
Henry sagt:
#5 - 14.06.2025 um 09:24 Uhr
Der Preis der Greeny ist ein typisches Internetmärchen. Tatsächlich hat Kirk Hammett (nach übereinstimmenden Angaben von Käufer und dem, der den Verkauf vermittelt hat) 'nur" ca. 1/4 bezahlt... auch wenn sie heute sicher Chancen hätte, Platz 1 zu erobern.
Thomas sagt:
#6 - 13.03.2026 um 10:28 Uhr
Gerry Garcias Tiger ging gestern für 11.5Millionen über den Tisch, David Gillmores Black Strat für 14,5 Millionen. https://liveforlivemusic.com/news/jerry-garcia-tiger-guitar-sells-for-11-5-million-at-auction/