Mit den Modellen Gretsch Black Limba CVT und Gretsch Black Limba Jet erweitert der dem Fender-Konzern zugehörige US-amerikanische Traditionshersteller die Electromatic-Produktreihe um zwei ansprechende Neuzugänge. Beide E-Gitarren setzen auf Holzkonstruktionen aus dem dekorativen Black Limba und sind lediglich in limitierter Auflage verfügbar. Sie kommen in einer Hochglanz-Sunburst-Lackierung im Retro-Look.

Gretsch Black Limba CVT
Dieses Double-Cut-Modell setzt auf einen ergonomisch geformten Korpus aus Black Limba, der in besagter Sunburst-Lackierung die dekorative Maserung des Holzes durchscheinen lässt. Hinzu kommt als Verzierung ein schwarzes Schlagbrett. Der vierfach verschraubte Hals mit C-Profil und einer Mensur von 24,6″ besteht ebenfalls aus Black Limba. Er ist mit einem eingefassten Griffbrett aus Palisander versehen und wartet mit 22 Medium-Jumbo-Bünden sowie den herstellertypischen Neo-Classic-Thumbnail-Inlays aus Pearloid auf. Die vergoldete Hardware kombiniert eine Wraparound-Bridge mit hauseigenen geschlossenen Druckgussmechaniken.

Bei der Elektronik setzt Gretsch auf die hauseigenen Twin-Six-Humbucker in Steg- und Halsposition. Sie nutzen Alnico-5-Magneten und sollen sich durch Mittenfokus, ein schnelles Attack sowie ein gleichermaßen offenes und fülliges Klangbild auszeichnen.
Die Auswahl erfolgt über einen 3-Wege-Toggle-Schalter, einen globalen Lautstärkeregler mit Treble-Bleed-Schaltung und einen globalen Tonregler.
Gretsch Black Limba Jet
Das gekammerte Jet-Modell kommt mit klassischem Single-Cut-Shaping und einer gewölbten Decke mit Binding, jedoch ohne Schlagbrett. Der Hals mit C-Profil ist bei diesem Modell eingeleimt und besteht wie der Korpus aus Black Limba. Die Mensur dieser Gitarre liegt bei 26,88″. Das ebenfalls eingefasste Palisandergriffbrett mit 12″-Radius trägt 22 Medium-Jumbo-Bünde und die bekannten versetzten Thumbnail-Intarsien. Auch hier kommt vergoldete Hardware zum Einsatz: Am Steg arbeitet die hauseigene Lockdown-Wraparound-Bridge, an der Kopfplatte sitzen geschlossene Druckgussmechaniken in 3+3-Konfiguration.

Bei der Elektronik setzt die Gretsch Black Limba Jet auf passive PureVolt Twin-Six-Humbucker. Trotz der Namensverwandtschaft kommen bei diesem Typ Magneten aus Alnico IV zum Einsatz, die dem Instrument zu einem dynamischen, druckvollen und offenen Klang verhelfen sollen. Die Tonabnehmerauswahl erfolgt über einen 3-Wege-Toggle-Schalter, die Steuerung über einen globalen Pegelregler mit Treble-Bleed-Schaltung sowie individuelle Tonregler für die beiden Pickups.
Preise
Das Musikhaus Thomann bietet die Gretsch Black Limba CVT und Gretsch Black Limba Jet ab sofort zu Preisen von 539 beziehungsweise 619 Euro ohne Tasche an. Die Instrumente sind ausschließlich für Rechtshänder zu haben. Aufgrund der limitierten Auflage heißt es hier: Bei Interesse zugreifen, solange die Auflage verfügbar ist.
Weitere Informationen unter: https://gretschguitars.com/
Christoph sagt:
#1 - 09.09.2026 um 20:15 Uhr
Tippfehler bei der Mensur der Jet: richtig ist wohl 24,88 Zoll?