Warm Audio präsentiert mit dem Centavo Mod, dem WA-C1 Mod und dem The Black Keys Peach Fuzz drei neue Effektpedale mit klaren Vintage-Anleihen. Während der Centavo Mod als kompakter Klon-Style-Overdrive und der WA-C1 Mod als analoger BBD-Chorus/Vibrato an bekannte Warm-Audio-Modelle anknüpfen, entstand das limitierte Peach Fuzz gemeinsam mit Dan Auerbach von The Black Keys. Klanglich reicht das Trio damit vom klassischen Overdrive über CE-1-inspirierte Chorus-Sounds bis hin zum Octave-Fuzz im Stil der Siebziger. Gleichzeitig sollen kompaktere Gehäuse und teilweise neue Schaltoptionen die Pedale fit für moderne Pedalboards machen.

Warm Audio Centavo Mod – Klon-Sounds im kleineren Gehäuse
Beim Centavo Mod schrumpft Warm Audio sein vom legendären Klon Centaur inspiriertes Overdrive-Pedal auf ein deutlich pedalboardfreundlicheres Format als beim bisher erhältlichen Centavo. Die analoge Schaltung mit Gain-, Treble- und Output-Regler bleibt laut Hersteller ebenso erhalten wie der Mod-Schalter, der den Bassbereich erweitert und sich an Jeff Becks bekannter Klon-Modifikation orientiert.

Anschlüsse und Mod-Switch sind nun auf die Stirnseite des Gehäuses gewandert. Klanglich bleibt alles beim Alten: Wie schon beim Vorgänger reicht das Spektrum vom Clean Boost über Breakup-Sounds bis hin zu klassischem Medium-Gain-Overdrive.
Warm Audio WA-C1 Mod – analoger Chorus mit schaltbarem Preamp
Auch der WA-C1 Mod fußt auf einem bereits bekannten Warm-Audio-Pedal und überführt die vom Boss CE-1 inspirierte Schaltung des WA-C1 in ein schlankeres Gehäuse mit stirnseitigen Anschlüssen. Der vollständig analoge BBD-Schaltkreis bietet weiterhin separate Regler für Rate und Depth, einen Hi-Z-Modus sowie Stereoausgänge.

Neu hinzugekommen ist ein schaltbarer Preamp-Bypass, mit dem sich der charakteristische analoge Vorverstärker aus dem Signalweg nehmen lässt. Das dürfte vor allem dann praktisch sein, wenn eher moderne Chorus-Sounds ohne die typische Färbung der Vorlage gefragt sind.
The Black Keys Peach Fuzz – Signature-Fuzz für Dan Auerbach
Das Peach Fuzz entstand gemeinsam mit The-Black-Keys-Gitarrist Dan Auerbach und orientiert sich an der klassischen Foxx-Tone-Machine-Schaltung, der sich Warm Audio bereits mit der Foxy Tone Box angenommen hatte. Wie bei letzterer wird der Fuzz-Sound mit einer Octave-Up-Sektion kombiniert, die sich nun jedoch wahlweise dauerhaft oder momentary per Fußschalter aktivieren lässt.

Zur Klangformung stehen Volume, Sustain und Fuzz Mellow/Brite bereit, während NOS-Fairchild-2N3565-Transistoren und Germanium-Dioden für den passenden Vintage-Charakter sorgen sollen. Auch optisch verströmt das limitierte Modell mit seinem pfirsichfarbenen, samtartig beflockten Gehäuse klassische Siebziger-Vibes.
Was kosten die Warm Audio Neuheiten?
Preislich liegt der Centavo Mod bei 219 Euro, während für den WA-C1 Mod 229 Euro fällig werden. Beide Pedale sind beim Musikhaus Thomann bereits vorbestellbar. Das Peach Fuzz ist dort bislang nicht gelistet, Warm Audio nennt jedoch eine UVP von 199 US-Dollar.
Herstellerseite: https://warmaudio.com/pedals

























