Kaufberater mobile DJ Komplett-Sets, DJ Workstations und Mixstations

DJ Workstations: Wer als DJ keine Lust hat, mit dem Laptop oder Tablet aufzulegen, greift nicht selten zu einem kombinierten DJ-Setup aus Turntables, Media- und CD-Playern und einem DJ-Mixer – für den mobilen Einsatz stapelbar, transportfreudig und gegen Schadeinflüsse im Flightcase eingelassen. Die Musik kommt vom USB-Stick, von CD oder in Ausnahme-Clubs und Genres mitunter noch von der Schallplatte. Doch besonders für mobile Anwendungsszenarien (Party, Hochzeit, Events etc.) oder den Heimeinsatz bieten sich auch DJ-Komplett-Sets an. 

Mobile DJ-Workstations bieten nämlich einige Vorzüge. Inspiriert vom CD-Doppeldecker mit LC-Display und integriertem Mischpult trifft man heute mehr und mehr auf All-in-One-Lösungen, die  mit USB-Sticks, externen Datenträgern in Terrabyte-Größen und Streaming Music umgehen können …

Kaufberater mobile DJ Komplett-Sets, DJ Workstations und Mixstations

Inhalte
  1. Datenträger und Library-Management
  2. Welche Ein- und Ausgänge benötigt man
  3. Numark Mixstream Pro, Pro Plus und Go
  4. Denon DJ Prime 4+, SCLive 4 und SCLive2
  5. Denon DJ Prime Go
  6. Pioneer XDJ-RX3 und XDJ-RR
  7. Gemini CDM4000BT und Gemini GMX
  8. Gemini SDJ-4000
  9. Pioneer XDJ-XZ

Quick Facts: Kaufberater DJ Komplett-Sets und Workstations

DJ-Workstations, auch Mixstations oder DJ-Komplett-Sets genannt, vereinen DJ-Equipment wie CD- und MP3-Player, MIDI-Controller und Mischpult in einem Gerät. Sie bieten daher eine hohe Flexibilität ohne großen Verkabelungsaufwand auf kompaktem Raum und erfreuen sich bei mobilen Event-, Party- und Wedding-DJs, Equipment-Verleihern, im DJ-Studio, bei Bedroomern oder auch im Partykeller großer Beliebtheit. In unserem Vergleich findet ihr die besten und angesagtesten All-In-One Mixing-Stations für DJs, darunter Produkte von Pioneer DJ, Denon DJ und Numark.

Datenträger und Library-Management bei DJ Workstations

Datenträger in Terrabyte-Größen, das bedeutet einerseits eine hohe Flexibilität und mitunter Tausende potenzielle Tracks auf USB-Sticks und -Platten (Die wichtigsten Tipps zur Auswahl und Vorbereitung von DJ USB-Sticks). Andererseits bedarf dies einer guten Katalogisierung, die nicht mit Aufklebern oder Stift und Ringbuch zu lösen ist.

Library-Management und Software-Analyse heißen die Zauberwörter und hier sind in den letzten Jahren einige Fortschritte zu verzeichnen gewesen, mit denen manche Geräte einen Computer-artigen Workflow ganz ohne ein mitgeführtes Notebook ermöglichen.

Möglichkeit 1: Ein Computer-Programm analysiert die Musikbibliothek am Rechner oder Laptop hinsichtlich ihrer Titelinformationen, Song-Geschwindigkeit und Takt- und Wellenformstruktur und schreibt diese Daten beispielsweise auf einen USB-Stick oder eine SSD. In der DJ-Workstation werden diese ausgelesen, um beispielsweise Musikstücke untereinander zu synchronisieren, zuvor gesetzte Sprungmarken quantisiert anzufahren oder anzulegen und taktgenaue Wiederholschleifen zu generieren.

Dies ist natürlich nicht für jedermann relevant, besonders wenn Querbeet durch die Genres gespielt wird, daher es gibt es natürlich auch Gerätschaften mit Standard-MP3-Unterstützung ohne „Bells und Whistles“, dazu später mehr.

Möglichkeit 2: Die DJ-Hardware selbst besitzt ein Betriebsystem, welches in der Lage ist, die Datenanalyse der Musiksammlung auf eurem USB-Datenträger oder einer SD-Card direkt am Gerät durchzuführen. Denons Engine Prime-Serie ermöglicht dieses beispielsweise, ebenso Numarks Mixstream-Produkte. 

Möglichkeit 3: Die Musik kommt nicht aus einer bestehenden Musiksammlung (Festplatte, Stick etc.) sondern per Streaming Service bzw. WiFi oder Lan-Kabel aufs Gerät. Mittlerweile bieten Tidal, Beatport und Beatsource, Soundcloud un Amazon ihre Musikkataloge je nach hardware an. Dropbox wird von Denon und Numark ebenso unterstützt und Pioneer ist mit CloudPlay am Start. 

Möglichkeit 4: Bei spezieller Pioneer-Hardware kann die Musik auch auf einem Smarpthone mit rekordbox app vorhanden sein.

Fotostrecke: 2 Bilder Pioneer Rekordbox Export Modus

DJ Workstations: Fragen vor dem Kaufentscheid

  • Welche Formate sollen abgespielt werden (MP3/Wave, Streaming Music, CD…)
  • Wird auch Controller Funktionalität für eine klassische DJ-Software benötigt
  • Ist eine Onboard-Analyse oder Software-Analyse der Tracks bzw. Musiksammlung nötig/gewünscht?
  • Können CD-Player, Turntables oder andere Line-Zuspieler falls erforderlich angeschlossen werden?
  • Welche Ein- und Ausgänge legt das Gerät an den Tag?
  • Gibt es XLR-Outputs für professionelles Beschallungsequipment?
  • Sind für die heimische Anlage im Partykeller oder Bedroom Cinch-Outputs vorhanden?
  • Ist ein separater Booth-Playout für die Monitoranlage an Bord?
  • Wie ist es um Mikrofonwege für die Moderation und Durchsagen bestellt?
  • Ist das Gerät solide genug konzipiert, um auch dem harten On-the-road-Betrieb standzuhalten?
  • Ist es leicht zu handhaben oder aufgrund des Feature-Overkills zu komplex?
  • Ist ein Touchscreen oder integrierte Lichtsteuerung gewünscht?
  • Erfolgt die Übertragung der Audiosignale stör-, knister- und rauschfrei, kurz gesagt:

Klingt es gut?

Fragen über Fragen, werfen wir nun einen Blick auf das Angebot am Markt und stellen euch einige Kandidaten vor, die in unseren Tests einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Steigen wir gleich mal mit zwei Multiformat-Flaggschiffen ein:

Numark Mixstream Pro, Pro Plus

Numarks Mixstream Pro (zum Testbericht) Serie sind standalone DJ-Controller, die mit Musik von USB-Datenträgern, SD-Karten oder Streaming-Music-Anbietern arbeiten können. Die Mixstations basieren auf EngineOS und sind in der Lage, Musikstücke on-the-fly zu analysieren, um Track-Infos, BPM, Key-Notation, Wellenformen und Beatgrid auszugeben.

Das System verfügt über Wi-Fi und eine Option zur synchronisierten Lichtsteuerung (Philips Hue Smart Home oder SoundSwitch/DMX-Adapter) direkt vom 7-Zoll-Touchscreen aus. Mittels On-Screen-Tastatur lassen sich Playlisten anlegen und sogar automatisch im „Playlist Deck“ abspielen.

Gemischt wird auf zwei Decks plus Zweikanal-Mixer, die unter anderem 6-Zoll-Jogwheels, Filter, Effekte, Slip-Scratching und Performance-Pads mitbringen. Zweimal USB Typ-A, einmal USB-B, ein SD-Slot, professionelle XLR-Outputs, Cinch, eine Mikrofonbuchse sowie zwei Kopfhöreranschlüsse stehen als Schnittstellen zur Verfügung.

Selbst ein Lautsprechersystem hat der Hersteller in die Konsole eingebaut. Numarks Serie ist die aktuell günstigste Möglichkeit, in Engine-DJ-Hardware einzusteigen.

Numark Mixstream Pro

Numark Mixstream Pro Go 

Mit dem Mixstream Pro Go bietet Numark zudem eine akkubetrieben standalone DJ-Mixstation mit integrierten Lautsprechern an. Das visuelle Erscheinungsbild ist etwas anders als beim Modell ohne Batterie, ansonsten bieten beide Modelle jedoch einen gleichen Funktionsumfang. 

Denon DJ Prime 4+, SCLive 2 und SCLive 4

Denon hat mit dem Prime 4+ (hier im Test) eine Symbiose aus Mixer, Player und Touchscreen im Produktportfolio, die moderner kaum sein kann. Das Flaggschiff DJ-System kommt mit einem 10-Zoll Multitouch-Display angerollt, bietet satte vier Standalone-Kanäle, Serato- und VDJ-Kompatibilität, einen zusätzlichen Zone-Ausgang zur Beschallung unterschiedlicher Räume und eine Mixer-Sektion mit Sweep FX und 14 integrierten Soundeffekten.

Dazu kommen zwei Mikrofonkanäle, 8 Performance-Pads pro Deck, Timestretching, Key-Pitching usw. Satte drei paar XLR-Outputs dienen zum Anschluss der Beschallungsanlage. Für eure Musikzuspielung sind neben den analogen Inputs vier USB-Eingänge, dazu ein SD-Slot und ein SATA-Festplattenanschluss verbaut.

Wer vier Standalone-Kanäle nutzen, Playlisten und Crates on-the-fly am Gerät erstellen, gar eine separate Playlist via Zone-Out spielen möchte, kein Problem mit einem herrlich großen Display und Touch-Bedienung hat, dabei auf gute Audioqualität und Set-Recording Wert legt und obendrein Streaming Music einsetzen will, findet hier das aktuell beste Konzept dafür. 

Wer mit zwei Kanälen, einem kleineren Display und weniger Features auskommt, dazu auf Eingänge für Turntables und verzichten kann und Wert auf ein kompakteres Maß legt, dürfte hingegen beim SCLive2 gut aufgehoben sein, zumal das Gerät fast die Hälfte nur kostet. Der SC Live 4 bietet dagegen 4 Mixer-Kanäle. 

Für die Prime-Serie bietet Denon DJ die Library-Management-Software Engine für PC und MAC an. Die Hardware ist zudem selbst in der Lage, Tracks zu analysieren und das Ergebnis auf den USB-Stick zu speichern.

Fotostrecke: 2 Bilder Denon DJ Prime 4

Denon DJ Prime Go 

Denon DJ Prime Go setzt Maßstäbe in Sachen Portabilität für DJ-Workstations. 2-Deck-Mixing auf kleinstem Raum mit USB-Stick, SD-Card oder WLAN-Streaming, ohne dass ein Netzteil nötig ist, denn das kompakte und mobile DJ-Set bietet einen integrierten Akku mit bis zu 4 Stunden Laufzeit, mit dem ihr drinnen wie draußen die Party rocken könnt.

Wie alle Prime-Player kann auch der Go die Musikanalyse on-the-fly vornehmen. Ansonsten verwendet man die Desktop-Software, um USB-Datenträger für Prime-Geräte zu erstellen. Durch das hervorragend bedienbare Display und das integrierte Engine OS ist beim Auflegen kein Computer nötig und eine dezente Spielwiese für kreative Initialzündungen und Beatmixer sowie FX, Pads, Aux-In und Mikrofonanschlüsse bietet die Konsole ebenfalls.

Denon DJ Prime Go
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Pioneer Opus Quad

Pioneer DJ hat mit dem OPUS-QUAD ein professionelles All-in-One-DJ-System im Produktportfolio, das ein echter Hingucker ist. Diese Standalone DJ-Workstation ermöglicht laut Hersteller die Kontrolle über die Musik, als wäre man ein Orchester-Dirigent. 

Opus Quad kommt mit reichlich Arbeitsraum und großzügigem Abstand zwischen den Bedienelementen sowie ausgefeilter Technik auf und unter der Haube. Es ermöglicht die Stand-alone-Wiedergabe von vier Decks bei Einbindung diverser Sound-Quellen. Dazu zählen USB, SD, WiFi, Bluetooth und Cloud-Play. Das Gerät ist obendrein mit dem rekordbox Performance-Modus und der rekordbox iOS/Android Mobile App kompatibel und ab Sommer 2023 ebenso mit Serato DJ Pro. 

Pioneer stattet seine Stat-of-the-Art Mixstation mit insgesamt vier USB-Ports, zwei Mikrofon-Combobuchsen, Anschlüssen für Pro DJ Link, Cinch-Buchsen für externe Geräte wie Turntables, Grooveboxen etc. aus. Ein XLR Zone-Output zur separaten Raum-Beschallung ist neben Master- und Booth-Outs ebenfalls integriert. Der hochwertige 32-Bit-D/A-Wandler von ESS Technology bürgt für die passende Klangqualität.

Beeindruckend sind auch die insgesamt fünf Displays oben und in den Jogwheels. Mit dem großen, zentralen Touch-Display, dem neuen Encoder mit Joystick-Funktion und den zugehörigen Deck-Displays hat man Library und Titelinformationen für jedes Deck im Auge, browst übersichtlich durch die Library, bedient Effekte, Filter, FX Bank und Kanalauswahl.

Für kreative Performances bekommt ihr zahlreiche Pro-FX aus Pioneers Flaggschiff-Mischern an die Hand, darunter 6 Color FX und eine Auswahl an Beat-FX, die via X/Y Pad am Display gesteuert werden können. Beim Quad sind übrigens keine Performance Pads unter den Jogwheels zu finden. Stattdessen gibt es eine Zeile Hotcue-Tasten unter den Deck-Bildschirmen, ähnlich wie beim CDJ-3000. Mit 3299,- Euro UVP legt Pioneer DJ allerdings auch die preisliche Messlatte für seine DJ-Mixstations ein Stück höher. 

(Bild: Pioneer DJ)

Pioneer XDJ-RX3 und XDJ-RR

Pioneer DJ XDJ-RX3 ist ein Standalone-DJ-System der Alpha Theta Corporation, das Musik vom USB-Datenträger oder dem Laptop mit rekordbox DJ unterstützt. Das all-in-one DJ-Komplett-Set möchte sich für Partys und Veranstaltungen aller Art, Bars, Messen oder sonstige Events empfehlen und bringt einige Funktionen mit, die aus den Flaggschiff-Geräten CDJ-3000 und DJM-900NXS2 von Pioneer DJ stammen. Die Mixstation besitzt einen 10,1-Zoll-Touchscreen, der prädestiniert ist für flüssiges Browsen und beim präzisen Mixen unterstützt. Dieser hat eine höhere Auflösung und Bildrate als beim Vorgänger und verfügt über eine redesignte Benutzeroberfläche.

Außerdem kommt die Konsole mit satten 14 Beat FX aus dem DJM-900NXS2, dazu gibt es 6 Sound Color FX und Release FX (Vinyl Brake (kurz/lang), Backspin (kurz/lang), Echo Out, Build Up, Mute, Ducking).

Features wie Playlist-Bank für eure vier liebsten Playlisten, Countdown-Timer, Touch-Vorschau oder auch die Optimierung der Audioschaltung standen ebenfalls auf dem Programm. Unser Test ist hier zu finden.

Wer es etwas kompakter mag, nicht so viele Anschlüsse und Features benötigt und obendrein noch Kohle sparen möchte, für den hat der Hersteller das kleinere Modell XDJ-RR im Programm, das ebenfalls mit rekordbox und rekordbox dj läuft und im wesentlichen hinsichtlich der Ein- und Ausgänge, weniger Pads & FX und dem fehlenden Touchscreen vom großen Bruder abweicht. Hier bei uns im Test.

(Bild: Pioneer DJ)
Pioneer XDJ-RX3 (Bild: Pioneer DJ)

Pioneer XDJ-XZ

Hier noch ein weiteres Flaggschiff im Workstation-Universum: Pioneers XDJ-XZ spielt standalone vom USB-Stick und kommt mit vier Kanälen, Pro DJ Link, Touchscreen und Display-Jogs. Das Gerät verfügt über professionelle Anschluss-Schnittstellen zur Verbindung mit externem Equipment und der Beschallungsanlage, darunter drei USB-Ports und drei Netzwerkbuchsen.

Es lässt einen Gemischtbetrieb zwischen rekordbox dj und USB-Mediaplayer zu und ist zudem kompatibel mit Pro DJ Link. XDJ-XZ kann also Daten mit CDJ-Playern austauschen. Der zentrale Bildschirm ermöglicht die Navigation durch die Musikbibliothek, zeigt Wellenformen, Hotcues, BPM und mehr an. Wer seine Tracks gern live remixt oder kreativ auflegt, darf auf 14 Beat-FX und 6 Sound Color-Effekte sowie 16 Multicolor-Performance-Pads mit unterschiedlichen Modi zugreifen. Hier unser Test.

XDJ-XZ20FRONT20HERO-1068746 Bild

Gemini CDM-4000BT

Der CDM-4000BT ist ein grundsolider Mediaplayer mit zwei Laufwerken, integriertem Zweikanal-Mischpult, Zweiband-EQ, Kopfhörer- und Mikrofonanschlüssen. Das hell beleuchtete, kontrastreiche LC-Display hilft bei der Navigation auf dem Medium. XLR-Ausgänge ermöglichen die Verbindung mit professionellem Beschallungsequipment. Der Crossfader verfügt über eine Schnellwechselvorrichtung für den Schadensfall. Eine Loop-Funktion und die Möglichkeit zur Programmierung einer Abspielreihenfolge runden das Angebot ab.

Der Doppeldecker lässt sich auf dem Tisch aufstellen oder in ein Rack einbauen und ist ein Tool ohne viel Schnickschnack für den mobilen Musikdienstleister, wobei zu erwähnen ist, dass von Datenträgern ausschließlich MP3-Dateien abspielen, jedoch keine ID3-Tags (Interpret, Songtitel) ausgelesen werden und auf AAC- oder Wave-Unterstützung verzichtet wurde.

Geminis CDM-4000 zeichnete sich in unseren Testdurch eine gute Material- und Verarbeitungsqualität, eine übersichtliche Anordnung der Bedienelemente sowie ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Dinge, die nicht nur Alleinunterhalter, Bars und Kneipen oder Equipment-Verleiher, die über einen hohen Bestand an Silberlingen verfügen, zu schätzen wissen. Mittlerweile wurde die CD-Station um eine Bluetooth-Schnittstelle erweitert und hört auf den Namen CDM-4000BT.

Gemini CDM-4000

Gemini GMX

Ganz auf optische Laufwerke verzichtet hingegen der Gemini GMX. Hier kommen Hobbyanwender und semiprofessionelle Crossover-, Mainstream- und Party-DJs auf ihre Kosten, die den Silberling bereits Ad Acta gelegt haben und auf USB-Datenträger und/oder Rechner setzen wollen. In diesem Gerät sind nämlich zwei MP3-Player und zwei Displays verbaut, die euch während der Darbietung mit den nötigen Informationen versorgen. Gemini rüstet seine Mix-Station zudem mit einem Mikrofonanschluss, zwei Kopfhörerausgängen und sogar zwei getrennten Signalpfaden für die Haupt- und Monitoranlage aus, verzichtet beim GMX jedoch vollständig auf Cinch- oder Klinkeneingänge für externe Zuspieler, beispielsweise ein Tablet oder iPhone, auf dem eine iTunes- oder Spotify-Playlist läuft.

Über die MIDI-Controller-Funktion könnt ihr eine DJ-Software auf dem Computer bedienen. Loops und Cue-Punkte feuert ihr über die Pad-Sektionen ab. Effekte müsst ihr allerdings von der Liste streichen und auch eine Datenbank-Software wird nicht mitgeliefert. In unserem Test lief dennoch alles rund, lediglich der Wechsel zwischen MIDI und USB im laufenden Betrieb zeigte sich noch verbesserunmgsfähig und das zweizeilige Display ist keine Ideallösung, wenn der Stick Hunderte von Tracks beinhaltet. Wer Interesse an der kompakten und äußerst schlanke Workstation hegt, dem empfehle ich die Lektüre unseres Testberichts.

Gemini GMX

Gemini SDJ-4000

Gemini SDJ-4000 wird mit der Analysesoftware „vCase“ ausgeliefert und ermöglicht den Anschluss von zwei USB-Sticks. Der 4-Kanal-Mixer erlaubt, externe analoge Zuspieler zu integrieren, Wiedergabegeräte. Er bringt weiterhin 16 Performance Pads, integrierte FX und diverse kreative Bordmittel mit. Zum Test.

Gemini SDJ-4000

Ich hoffe, wir konnten euch mit unseren Workstation-Tipps ein wenig bei der “Vorauswahl” behilflich sein. Auch wenn die Geräte natürlich im Detail, der Ausstattung und dem Preis differieren, bieten sie doch alle den nicht zu unterschätzenden Vorteil, ihren Besitzer zu befähigen, mit einem riesigen Musik-Arsenal durch die Partylandschaft zu ziehen, ohne einen Anhänger voll Einzelkomponenten und Tonträgern mit sich zu führen. In diesem Sinne

Happy Mixing
Euer Peter Westermeier

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